Das BKF-Lexikon

BKF-Lexikon

Term Definition
ADSp

 ADSp                  

übliche Abkürzung für  Allgemeine Deutsche Spediteur Bedingungen

ATP

 ATP      

übliche Abkürzung für  Übereinkommen über internationale Beförderung leicht verderblicher Lebensmittel

Coil

Coil

Das Wort Coil kommt aus dem Englischen und heißt Spule. Damit bezeichnet man üblicherweise aufgewickelte Metallbänder, die zuvor in einem Walzwerk gewalzt wurden.

GGVE

GGVE   

übliche Abkürzung für Gefahrgutverordnung Eisenbahn

A-Schild

Das A-Schild ist in Deutschland eine gesetzlich vorgeschriebene Warntafel am Fahrzeug, welches nicht gefährliche Abfälle transportiert. Ausgenommen sind öffentlich rechtliche Entsorgungsträger mit eigenen Fahrzeugen.

ABBG

Autobahnbenutzungsgebührengesetz für schwere Nutzfahrzeuge

Abfahrtskontrolle

Fahrer sind gesetzlich verpflichtet, vor Antritt der Fahrt die Betriebs- und Verkehrssicherheit des Fahrzeugs, einschließlich Ladung, durch eine umfangreiche Abfahrtskontrolle zu überprüfen.

AbfG

Abfallgesetz

AbfRestÜberwV

AbfRestÜberwV 

übliche Abkürzung für  Abfall· und Reststoff Überwachungs-Verordnung

AbfVerbrG

AbfVerbrG

übliche Abkürzung für  Abfallverbringungsgesetz

AbfVerbrV

AbfVerbrV

übliche Abkürzung für  Abfallverbringungs-Verordnung

Abgasrückführung

Bei jeder Verbrennung von Kohlenwasserstoffen treten Abgase auf, deren Bestandteile mehr oder weniger gefährlich sind (CO2, CH, NOX usw.). Da die Menge der Stickoxide u.a. von der Verbrennungstemperatur abhängt, versucht man zur Reduzierung der NOX-Anteile die Verbrennungstemperatur durch eine geregelte und gezielte Rückführung kleiner Abgasmengen in den Brennraum zu senken. Hierdurch verringert sich die Zylinderfüllung, und da die rückgeführten Abgasbestandteile nicht mehr an der Verbrennung teilnehmen können, sinkt ebenfalls die Verbrennungstemperatur. Beide Maßnahmen bewirken eine Reduzierung des Stickoxidanteils im Abgas um bis zu 60%.

Abgasuntersuchung

Die Abgasuntersuchung (AU) ist eine in Deutschland gesetzlich vorgeschriebene Untersuchung. Durch die Untersuchung soll sichergestellt werden, dass die Abgaswerte der Kraftfahrzeuge innerhalb der definierten Überwachungsgrenzen bleiben.

AblBestV

Abkürzung für: Abfallbestimmungsverordnung

Ablegereif

Ablegereif

Zurrmittel werden als ablegereif bezeichnet, wenn sie aufgrund von Beschädigungen nicht mehr verwendet werden dürfen.

ABS

ABS       

übliche Abkürzung für  Antiblockiersystem

Absender

Absender im Beförderungsvertrag ist derjenige, der Güter auf eigene Rechnung absendet. Er ist üblicherweise Vertragspartner des Transportunternehmers im Beförderungsvertrag.

ACEA-Klassifikation

Bei der ACEA-Klassifikation werden die unterschiedlichen Einsatzzwecke der Motorenöle durch Buchstaben und Ziffern in der folgenden Weise definiert:

A = Pkw-Ottomotoren

B = Dieselmotoren in Pkw, Vans und Kleintransportern

C = Pkw-Otto und -Dieselmotoren mit neuen Abgasnachbehandlungssystemen

E = Lkw-Dieselmotoren

Achsschenkellenkungen

Die durch das Lenkgetriebe und die Servolenkung übertragene Lenkbewegung bewegt die Lenkschubstange. Dadurch werden die Räder über den Lenkhebel um die beiden Achsschenkel gedreht. Diese sind mit den Spurstangen verbunden. Die Spurstange dient der gleichmäßigen Übertragung der Lenkbewegung auf die beiden Achsschenkel.

ADA

ADA      

übliche Abkürzung für  Europäisches Übereinkommen über die internationale Beförderung

gefährlicher Güter auf der Straße

Additive

Additive sind Hilfsmittel, die vorhandene chemische oder physikalische Eigenschaften verbessern, unterstützen oder minimieren können. Bei Schmieröl-Additiven bezeichnet man damit öllösliche, organische oder metallorganische chemische Verbindungen, welche die physikalischen und chemischen Eigenschaften eines Öles verändern.

ADR

Das Europäische Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (Abkürzung ADR, von Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route) enthält besondere Vorschriften für den Straßenverkehr hinsichtlich Verpackung, Ladungssicherung und Kennzeichnung von Gefahrgut, sofern der Transport im Hoheitsgebiet von mindestens zwei der Vertragsstaaten ausgeführt wird. Zusammen mit der Rahmenverordnung (GGVSEB) bildet das ADR das Fundament des Gefahrgutrechtes für die Straße.

ADR Bescheinigung

Die ADR-Schulungsbescheinigung bzw. Gefahrgutführerschein, ist eine Erlaubnis zum Befördern von Gefahrgut auf der Straße.

AETR

Das Europäische Abkommen über die Arbeit des im internationalen Straßenverkehrs beschäftigten Fahrpersonals (AETR) ist an die EU Regelung (VO (EG) Nr. 561/2006) inzwischen weitgehend angepasst worden.

Im AETR Verkehr werden alle Fahrzeuge, insbesondere aus EU Staaten, die bereits mit dem digitalen Kontrollgeräten ausgerüstet sind, akzeptiert. Das AETR gilt nur für den grenzüberschreitenden Verkehr. Dabei hat das AETR gegenüber der EU Regelung Vorrang, auch wenn ein EU Staat berührt wird.

AETR Staaten

Mitgliedsstaaten des AETR sind: alle EG-Staaten und Albanien, Andorra, Armenien, Aserbaidschan, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Kasachstan, Kroatien, Liechtenstein, Moldawien, Norwegen, Republik Mazedonien, Russische Föderation, San Marino, Schweiz, Serbien, Türkei, Turkmenistan, Usbekistan, Weißrussland.

AfA

AfA       

übliche Abkürzung für  Abschreibung auf Anlagegüter

AFG

AFG       

übliche Abkürzung für  Arbeitsförderungsgesetz

AGB-Gesetz

AGB-Gesetz  

Gesetz zur Regelung des Rechts der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB-Gesetz)

AHB

AHB                     

Allgemeine Versicherungsbedingungen für die      Haftpflichtversicherung

AKB

AKB

übliche Abkürzung für  Allgemeine Bedingungen für die Kraftfahrversicherungen

Alkohol

Alkohol bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch den zur Gruppe der Alkohole gehörenden Äthylalkohol, der durch Vergärung von Zucker aus unterschiedlichen Grundstoffen gewonnen wird und berauschende Wirkung hat. 

AMÖ

AMÖ     

übliche Abkürzung für  Bundesverband Möbelspedition Amö e. V.

analoges Kontrollgerät

Der heute noch gültige und gebräuchliche mechanische Tachograph beschreibt eine runde, selbstbeschriftende Papierscheibe, die sich durch ein Uhrwerk dreht. Eine ganze Umdrehung entspricht 24 Stunden. Der Stift bewegt sich je nach der gefahrenen Geschwindigkeit weiter oder näher vom Drehpunkt. Die Aufzeichnungen des Geräts umfassen die gefahrenen Geschwindigkeiten, Wegstrecke (zurückgelegte Kilometer) sowie die Lenk- und Ruhezeiten. Einige Gerätetypen ermöglichen auch die Aufzeichnung der Motordrehzahl auf der Rückseite der Scheibe

Anforderungen an die Gefahrgutbeförderung

Sie betreffen:

o            Die Behältnisse (Umschließungen), in denen das Gefahrgut befördert werden soll

o            Die Fahrzeuge und die Art der Beförderung

o            Die Bezettelung und Kennzeichnung von Versandstücken und Fahrzeugen

o            Die Begleitpapiere (Dokumentation)

o            Die Ausrüstung der Fahrzeuge

o            Die Qualifikation des Personals (Schulung)

o            Durchführung des Transportes

o            Die Sicherung gegen Diebstahl und den terroristisch motivierten Missbrauch gefährlicher Güter

Anhänger
 
2-Achs-Zuggabelanhänger:
 
Anhänger mit einer Zuggabel und Zugöse (im Standard Ø 40 mm der Zugöse), einem Drehschemel und einem Kugellenkkranz. Dieser Anhängertyp ist der heute gebräuchlichste Zuggabelanhänger. Er findet häufige Verwendung beim Transport von Wechselbehältern der Größe C, sowie von 20 ft Containern.
 
3-Achs-Zuggabelanhänger:
 
wird heute nicht mehr so oft zugelassen, dieser Typ wird durch den Sattelanhänger verdrängt. Dieser Anhängertyp hat hinten 2 Achsen.
 
Zuggabelanhänger mit mehr als 3 Achsen sind als Sonder-Anhänger anzutreffen, häufig bei Schwertransporten.
 
Gelenkte Nachläufer gehören auch zur Kategorie der Anhänger.
 
Starrdeichsel-Anhänger (Oberbegriff):
 
Zentralachsanhänger:
 
Der Zentralachsanhänger hat vorne eine Zugöse,
 
bis ca. < 12 t Gesamtgewicht = Ø 40 mm Zugöse
in der schweren Gewichtsklasse = Ø 50 mm Zugöse (z.B. bei 40 t Gliederzügen).
Die Zentralachsanhänger werden in der leichteren Gewichtsklasse mit einer Achse von bis zu 10 t Achsdruck zugelassen.
 
In der schweren Gewichtsklasse werden in der Regel 2 x 8 t Achsen beim Zentralachsanhänger eingesetzt. Die Zug-Kombination besteht aus einem 3-Achs-LKW (24 t) und einem Zentralachsanhänger mit 17 t bzw. 18 t Achsaggregat.
 
Beim 40 t Gliederzug werden relativ selten 3 x 8 t Achsen beim Zentralachsanhänger eingesetzt. Diese Zug-Kombination besteht aus einem 2-Achs-LKW (18 t) und einem 24 t Zentralachsanhänger. Diese Zug-Kombination ist fahrdynamisch ungünstiger zu beurteilen als eine 3-Achs-LKW-Version mit einem 2-Achs-Zentralanhänger.
 
 
Zentralachsanhänger müssen bei voller Ausladung exakt im Ladungsschwerpunkt beladen werden, da sonst die zulässigen Achsdrücke nicht einzuhalten sind.
 
Bei Teilentladungen oder bei ungleichen Ladungen mit unterschiedlichen Ladungs-Gewichten muss der Lastverteilungsplan (siehe VDI-Richtlinie 2700 Blatt 4) zwingend berücksichtigt werden.
 
Ankerschienen

In Ankerschienen werden zur Ladungssicherung z. Bsp. Ladebalken oder Sperrbalken mit Zapfen eingerastet.

Anpresskraft
Die Anpresskraft FN ist die Kraft, die die beiden Reibkontaktflächen zusammenpresst und senkrecht auf die Kontaktfläche wirkt. Sie ist immer die Summe aller Kräfte in Richtung auf die Reibkontaktfläche; z.B. bei horizontaler Kontaktfläche die Gesamtgewichtskraft des Ladungsgegenstandes plus der vertikalen Kraftkomponente, z.B. eines Spanngurtes. Die Größe und die Form der Reibkontaktfläche wird hierbei vernachlässigt, ebenso wie die Geschwindigkeit des Gleitens/Rutschens.
 
 
Antirutschmatten

Antirutschmatten bzw. rutschhemmende Materialien (RHM) erhöhen die Reibwerte zwischen Ladung und Ladefläche.

Antriebs-Konzepte

Hybridantrieb: Mischform zweier Antriebskonzepte, z.B. aus Verbrennungsmotor und Elektromotor. Beide Motoren werden entsprechend der Verkehrssituation alternativ genutzt. Der Elektromotor bezieht seine Energie aus einem am Fahrzeug befestigten Batteriepaket. Während der Nutzung des Verbrennungsmotors lädt ein Generator dieses Batteriepaket wieder auf.

Erdgasantrieb: Motortechnisch handelt es sich um einen herkömmlichen, technisch optimierten Verbrennungsmotor.

Brennstoffzellenantrieb: Die Betriebsstoffe für die Brennstoffzelle sind meist Wasserstoff und Sauerstoff. Durch eine kontrollierte Vereinigung entstehen Wasser, elektrische Energie und Wärme

Elektroantrieb: Erste Serienfahrzeuge, emissionsfrei, weist jedoch eine ungünstige Energiebilanz auf

Anzahl von Zylindern

Je mehr Zylinder ein Hubkolbenmotor besitzt, desto ruhiger ist der Motorlauf.

AO

AO        

übliche Abkürzung für  Abgabenverordnung

AOK

AOK      

übliche Abkürzung für  Allgemeine Ortskrankenkasse

API-Klassifikation

Die API-Klassen geben Aufschluss über die amerikanischen Anforderungen und Qualitätskriterien, die ein Motorenöl erfüllt.

Arbeitskleidung

Arbeitskleidung, auch Berufskleidung oder Dienstkleidung, ist Kleidung, die während der Arbeitszeit getragen wird. Gesetzlich angeordnete Schutzkleidung muss der Arbeitgeber stellen oder die Kosten für die Anschaffung übernehmen.

Arbeitszeitgesetz

Die Gestaltung der Arbeitszeit von Arbeitnehmern unterliegt zwingend rechtlichen Bedingungen. Diese sind größtenteils im ArbZG geregelt und in wichtigen Bereichen durch die Europäische Richtlinie 2002/15/EG vorgegeben. Ausnahmen müssen gesetzlich oder tarifvertraglich zugelassen sein. Die höchstzulässigen Arbeitszeiten ergeben sich aus den §§ 3-6, 9-11 des ArbZG, das somit für Klarheit der Einsatzzeiten (Schichtzeiten) der in Abhängigkeit Beschäftigten sorgt. Für Arbeitnehmer, die Straßenverkehrstätigkeiten ausüben, gilt unter bestimmten Voraussetzungen § 21a des ArbZG.

ArbGG

ArbGG  

übliche Abkürzung für  Arbeitsgerichtsgesetz

ArbStättV

ArbStättV 

übliche Abkürzung für  Arbeitsstättenverordnung

ArbZG

ArbZG   

übliche Abkürzung für  Arbeitszeitgesetz

ASR

ASR       

übliche Abkürzung für  Arbeitsstätten-Richtlinie

ATP-Übereinkommen

Für diese Beförderungen gibt es das internationale Übereinkommen über internationale Beförderungen leicht verderblicher Lebensmittel und über die besonderen Beförderungsmittel, die die für diese Beförderungen zu verwenden sind. Das ATP gilt – zwecks Verbesserung der Qualitätssicherung – für Beförderungen im grenzüberschreitenden Straßen- und Schienenverkehr oder in einer Kombination von beiden für eine Reihe definierter Lebensmittel.

Auflagen für Großraum- oder Schwertransporte

o            Begleitung des Transportes durch ein Begleitfahrzeug

o            Begleitung des Transportes durch ein Begleitfahrzeug mit Wechselverkehrszeichenanlage

o            Polizeiliche Begleitung

o            Polizeiliche Maßnahmen

o            Alles Notwendige um im Einzelfall die Verkehrssicherheit zu gewährleisten

Auflaufbremsanlage

Sind Bremsen, deren Wirkung ausschließlich durch die Auflaufkraft erzeugt wird. Sind nur bei Anhängern unter bestimmten - die Gesamtmasse betreffenden Bedingungen - zulässig. Bei Sattelanhängern sind Auflaufbremsen unzulässig.

Aufmerksamkeits-Assistenten

Aus Untersuchungen der Unfallforschung geht hervor, dass Unaufmerksamkeit und insbesondere Müdigkeit eine nicht zu vernachlässigende Unfallursache darstellen. Das führte zur Entwicklung eines Systems, das dem Fahrer hilft, solche Unfälle zu vermeiden. Nimmt der Fahrer am Steuer Platz und schaut nach vorne durch die Windschutzscheibe, fokussiert eine im Auto integrierte Kamera seine Augen. Die Kamera folgt dabei automatisch den Kopfbewegungen des Fahrers und erfasst die Augen erneut, wenn er sich zum Beispiel beim Rangieren kurz umgedreht hat. Das System erkennt wie oft die Lidschläge stattfinden und wie weit die Augenlider geöffnet sind. So wird Wachsamkeit oder Müdigkeit des Fahrers bestimmt. Ein wacher Mensch macht grundsätzlich weniger Lidschläge, die aber sehr schnell sind. Je müder man wird, desto mehr Lidschläge macht man und desto langsamer werden sie. Gleichzeitig verringert sich zunehmend der Öffnungsgrad der Augen. Der Rechenalgorithmus des Aufmerksamkeits-Assistenten schließt aus diesen Daten auf den tatsächlichen momentanen Grad der Wachsamkeit oder Müdigkeit.

Auftragnehmer

Auftragnehmer eines Beförderungsauftrages ist der Unternehmer, der den Transport durchführt. Dies könnte ein Transportunternehmer oder ein Spediteur sein.

Auftragsbestätigung

Die Auftragsbestätigung ist eine Mitteilung des Auftragnehmers an den Auftraggeber, dass er den vereinbarten Vertrag verpflichtend eingeht.

AÜG

AÜG      

übliche Abkürzung für  Arbeitnehmerüberlassungsgesetz

Ausführungsform eines Frachtbriefes

In der Praxis hat sich seit Jahren die Form des CMR-Frachtbriefes der IRU durchgesetzt

Ausnahme nach § 1 Abs. 2 Nr. 1 BKrFQG

Ausnahme nach § 1 Abs. 2 Nr. 1 BKrFQG

Keine Anwendung finden die Vorschriften des BKrFQG auf Beförderungen mit Kraftfahrzeugen, deren zulässige Höchstgeschwindigkeit 45 km/h nicht überschreitet.  

Ausnahme nach § 1 Abs. 2 Nr. 2 BKrFQG

Ausnahme nach § 1 Abs. 2 Nr. 2 BKrFQG

Keine Anwendung finden die Vorschriften des BKrFQG auf Beförderungen mit Kraftfahrzeugen, die von der Bundeswehr, der Truppe und des zivilen Gefolges der anderen Vertragsstaaten des Nordatlantikpaktes, den Polizeien des Bundes und der Länder, dem Zolldienst sowie dem Zivil- und Katastrophenschutz und der Feuerwehr eingesetzt werden oder ihren Weisungen unterliegen.

Ausnahmen in den Staatengemeinschaften

Ein Mitgliedstaat kann danach längere Mindestfahrtunterbrechungen und Ruhezeiten oder kürzere Höchstlenkzeiten festlegen als die in der VO (EG) Nr. 561/2006 genannten oder bestimmte Fahrzeuge wie Land- und Forstwirtschaftliche Zugmaschinen, Fahrzeuge, die im Eigentum von Behörden sind und nicht im Wettbewerb mit privatwirtschaftlichen Verkehrsunternehmen stehen, sowie eine Reihe von Spezialfahrzeugen und Fahrzeugen mit eingeschränktem Aktionsradius.Für dünnbesiedelte Gebiete sowie außergewöhnliche Umstände oder dringende Fälle sind ebenfalls eine Reihe besonderer Ausnahmen vorgesehen.

Ausnahmen von der Verordnung (EG) Nr. 561/2006

Der Gesetz- und Verordnungsgeber sieht eine ganze Reihe von Ausnahmetatbeständen von den Fahrpersonalvorschriften vor.

Diese sind im europäischen Recht in Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 561/2006 aufgelistet.

Artikel 3 der Verordnung (EG) Nr. 561/2006

Diese Verordnung gilt nicht für Beförderungen im Straßenverkehr mit folgenden Fahrzeugen:

o            Fahrzeuge, die zur Personenbeförderung im Linienverkehr verwendet werden, wenn die Linienstrecke nicht mehr als 50 km beträgt.

o            Fahrzeuge mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von weniger als 40 km/h.

o            Fahrzeuge, die Eigentum der Streitkräfte, des Katastrophenschutzes, der Feuerwehr oder der für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung zuständigen Kräfte sind oder von ihnen ohne Fahrer angemietet werden, sofern die Beförderung aufgrund der diesen Diensten zugewiesenen Aufgaben stattfindet und ihrer Aufsicht unterliegt.

o            Fahrzeuge – einschließlich Fahrzeuge, die für nichtgewerbliche Transporte für humanitäre Hilfe verwendet werden –, die in Notfällen oder bei Rettungsmaßnahmen verwendet werden.

o            Spezialfahrzeuge für medizinische Zwecke.

o            spezielle Pannenhilfefahrzeuge, die innerhalb eines Umkreises von 100 km um ihren Standort eingesetzt werden.

o            Fahrzeuge, mit denen zum Zweck der technischen Entwicklung oder im Rahmen von Reparatur oder Wartungsarbeiten Probefahrten auf der Straße durchgeführt werden, sowie neue oder umgebaute Fahrzeuge, die noch nicht in Betrieb genommen worden sind.

o            Fahrzeuge oder Fahrzeugkombinationen mit einer zulässigen Höchstmasse von nicht mehr als 7,5 t, die zur nichtgewerblichen Güterbeförderung verwendet werden.

o            Nutzfahrzeuge, die nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedstaats, in dem sie verwendet werden, als historisch eingestuft werden und die zur nichtgewerblichen Güter- oder Personenbeförderung verwendet werden.

Ausnahmeregelungen von der Betriebs- und der Beförderungspflicht.

Der Unternehmer ist zur Beförderung verpflichtet, wenn die Bestimmungen eingehalten werden und wenn die Beförderung nicht durch Umstände verhindert wird, die der Unternehmer nicht ändern oder abwenden kann.

Ausnahmeregelungen können folgende Situationen betreffen: Trunkenheit eines Fahrgastes, Belästigungen anderer Fahrgäste, vollbesetzter Bus, Verweigerung des Fahrentgelts, Mitführen von Gegenständen, Mitführen übelriechender oder gefährlicher Stoffe, Beschädigung des Fahrzeugs

Ausrücklager

Die Unterbrechung des Kraftflusses, wie sie z.B. beim Schalten der Gänge notwendig wird, erfolgt über den Ausrücker. Das Kupplungspedal drückt den Ausrücker auf die Ausrückhebel der Druckplatte, die wiederum die Anpressplatte von der Kupplungsscheibe abheben. Die Kupplungsscheibe kommt zum Stillstand.

Ausrüstung

Zu den im Kraftfahrzeug mitzuführende Ausrüstungsgegenständen zählen die vom Fahrer verpflichtend mitzuführenden Ausrüstungsgegenstände im öffentlichen Straßenverkehr. Zum Beispiel: Warndreieck, Verbandskasten, Warnweste, Warnleuchte, Unterlegkeile, Feuerlöscher etc.

Ausstattung von Fahrzeugen im Gelegenheitsverkehr

Die im gewerblichen Personenverkehr eingesetzten Busse sind dann für die Formen des Gelegenheitsverkehrs geeignet, wenn die gesteigerten Forderungen nach Sicherheit und Komfort erfüllt werden.

So zählen z.B. Sicherheitsgurte auf allen Plätzen, besondere Kommunikations-einrichtungen oder in Reisebussen Toiletten, Küchen und Unterhaltungssysteme zu den typischen Merkmalen.

Auch die Bauart der Busse kann einen Hinweis auf die Verwendung im Gelegenheitsverkehr geben, da mehrstöckige Ausführungen im Inland keine Verwendung im Linienverkehr finden.

Weil der Gelegenheitsverkehr viele Formen und besondere Ausführungsmerkmale zeigen kann, ist eine einheitliche Klassifizierung der Ausstattung nicht möglich. Auch das Fehlen typischer Ausstattungsmerkmale von Fahrzeugen im Linienverkehr ist geeignet, diese Fahrzeuge dem Gelegenheitsverkehr zuzuordnen (typische Beschilderung im Innern, Streckenschilder, Zielschilder oder Türbezeichnungen). Zu diesen Merkmalen sind natürlich auch die Haltestelleneinrichtungen zu zählen (Rampen, Drucktasten für Haltestellenwunsch, Fahrzeugabsenkung usw.).

Ausstellung eines Frachtbriefes

Im Gegensatz zum nationalen Recht ist im internationalen Verkehr zur Dokumentation des Frachtvertrages ein Frachtbrief zwingend vorgeschrieben.

AZO

AZO      

übliche Abkürzung für  Arbeitszeitordnung

BAB

BAB

übliche Abkürzung für  Betriebsabrechnungsbogen

Backrezept
Das ist der Name für eine einfache Berechnung der Haltekraft von Zurrmitteln in der Direktsicherung, entstanden durch Berechnungen des Kapitäns Winfried Strauch.
 
BAG

BAG

Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) ist die für das Güter-Verkehrswesen in Deutschland zuständige selbstständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Das BAG hat seinen Sitz in Köln. Präsident ist Andreas Marquardt. Sein Vertreter (Vizepräsident) ist Robert Maiworm.

Bahntransport

Eisenbahntransporte bedeutet Gütertransport auf der Schiene. Erfolgt der Transport als kombinierter Verkehr, sind neben der VDI 2700ff, auch die Verladerichtlinien der Bahn zu beachten.

Barcode

Genaue Informationen über die einzelnen Packstücke sind im an der Ware angebrachten Strichcode (Barcode) enthalten.

Barren
Barren sind metallurgisch in standardisierte Form gegossene Metallschmelzen. Barren als Produkt sind eine erstarrte Schmelze, deren Form sich keinem anderen Zweck zuordnet, als dem, eine leicht transportfähige und handhabbare Zwischenstufe für eine spätere Nutzung zu sein. Die spätere, beliebige Verwendbarkeit im Vergleich zu ebenfalls gehandelten, unmittelbar am Herdfeuer abgegossenen Formteilen bedingte die Barrenform. Kleinere Barren werden auch als Masseln bezeichnet.
 
BDI

BDI       

übliche Abkürzung für  Bundesverband der Deutschen Industrie

Befestigungspunkt
Einen starren Teil an der Last, z.B. Transportring, an dem die Ladungssicherungseinrichtungen befestigt wird, nennt man Befestigungspunkt (dazu zählt auch z.B. ein Zurrpunkt auf der Ladefläche)
 
Beförderer

Beförderer

Beförderer ist das Unternehmen, das die Beförderung mit oder ohne Beförderungsvertrag durchführt. Eine Beförderung ist die Ortsveränderung der Güter einschließlich der transportbedingten Aufenthalte und einschließlich des verkehrsbedingten Verweilens der Güter in den Fahrzeugen, Tanks und Containern vor, während und nach der Ortsveränderung.

Beförderung von Gütern

Beförderung von Gütern (iSd des BKrFQG)

Unter der Beförderung von Gütern versteht man jede Ortsverlagerung beweglicher Sachen zwischen zwei bestimmten Orten (Belade- und Entladeort) auf oder in einem Fahrzeug

Beförderung von Personen

Beförderung von Personen (iSd des BKrFQG)

Unter der Beförderung von Personen versteht man jede Ortsverlagerung von Personen, die nicht der Fahrzeugbesatzung angehören, zwischen Einstiegs- und Ausstiegsorten in einem Fahrzeug.

Beförderungsart

Man unterscheidet zwischen Individualverkehr (Privat- und Dienstfahrten mit PKW und Krafträdern), Güterverkehr (Verkehr mit LKW) und Personenverkehr (Verkehr mit Omnibussen).

Beförderungsarten beim Gefahrguttransport

o            Beförderung in loser Schüttung

o            Beförderung als Stückgut

o            Beförderung in Tanks

Beförderungspapiere im Linienverkehr

o            Fahrplan

o            Allgemeine Beförderungsbedingungen

o            Vorschriften über Beförderungsentgelte

o            Fahrscheine

o            Abdruck des Tarifs

o            Genehmigung für grenzüberschreitenden Linienverkehr

o            Arbeitszeitplan

Beförderungspapiere im Güterverkehr

Die Mitführungspflichten sind – abgestimmt auf die Art des jeweiligen Transportes – und daher ohne Anspruch auf Vollständigkeit auf eine Reihe persönlicher Dokumente wie geschäftlicher Dokumente ausgerichtet. Zu den geschäftlichen Dokumenten zählen:

o            CEMT-Genehmigung

o            Fahrtenberichtheft

o            CMR-Frachtbrief

o            Gültige Kraftverkehrsgenehmigung

o            Besondere Erlaubnisurkunden (ggf. Transportgenehmigung im Bereich der Abfalltransporte usw.)

o            Grüne Versicherungskarte

o            Fahrzeugschein

o            Zolldokumente

o            Legitimationspapier bei Grenzübertritt (Berechtigung für Auslandsfahrten)

Beförderungspflicht

Aufgrund der Beförderungspflicht ist der Unternehmer zur Beförderung verpflichtet, wenn

o            die Beförderungsbedingungen eingehalten werden

o            die Beförderung mit den regelmäßig eingesetzten Beförderungsmitteln möglich ist und

o            die Beförderung nicht durch Umstände verhindert wird, die der Unternehmer nicht abwenden und denen er auch nicht abhelfen kann.

Beförderungssicherheit

Beförderungssicherheit

Beförderungssicherheit erfordert einerseits ein Verbringen und Absetzen des Gutes auf der Ladefläche, anderseits auch eine Sicherung gegen Umfallen, Verschieben und Herabfallen vom Fahrzeug bei der Beförderung. Nötigenfalls müssen zusätzlich geeignete Hilfsmittel zur Ladungssicherung eingesetzt werden.

Befreite Verkehrsarten innerhalb der CEMT-Staaten von Genehmigungsverfahren

o            Gelegentliche Beförderungen von Gütern zu und von Flughäfen bei Umleitung der Flugdienste

o            Beförderungen beschädigter oder abzuschleppender Fahrzeuge und Fahrten der Abschleppfahrzeuge

o            Leerfahrten eines im Güterverkehr eingesetzten Fahrzeugs, das ein im Ausland liegengebliebenes Fahrzeug ersetzen soll, sowie die Rückkehr des liegengebliebenen Fahrzeugs nach Instandsetzung

o            Beförderungen lebender Tiere mittels besonders konstruierter und ausgerüsteter Fahrzeuge

o            Beförderungen von Ersatzteilen und Produkten zur Versorgung von Seeschiffen und Flugzeugen

o            Beförderungen der für die ärztliche Behandlung in Notfällen, insbesondere bei Naturkatastrophen, erforderlichen Artikel und humanitäre Transporte

o            Beförderungen von Kunstgegenständen und Kunstwerken für Ausstellungen, Messen oder für nicht gewerbliche Zwecke

o            Beförderungen ohne Gewinnerzielung von Geräten, Zubehör und Tieren zu oder von Theater-, Musik-, Film-, Sport und Zirkusveranstaltungen, Ausstellungen oder Jahrmärkten sowie für Rundfunk-, Film- oder Fernsehaufnahmen

o            Werkverkehr

o            Beförderung von Leichen

Begegnungsverkehr

Beim Begegnungsverkehr fahren zwei LKW aufeinander zu und tauschen am Treffpunkt zu einem vereinbarten Termin die Güter untereinander aus.

Begleitpapiere

Begleitpapiere sind Schriftliche Unterlagen, die die Ware während  des Transportes begleiten. Art und Anzahl der erforderlichen Papiere ist Abhängig von Transportmittel, Transportweg, Warenart, Bestimmungen des Empfänger- und Ausfuhrlandes.

Begleitpapiere beim Gefahrguttransport

o            Das Beförderungspapier

o            Schriftliche Weisungen

o            ADR-Schulungsbescheinigung

o            ADR-Zulassungsbescheinigung für Fahrzeuge zur Beförderung bestimmter gefährlicher Güter

o            Großcontainer- oder Fahrzeugpackzertifikat

o            Fahrwegbestimmung

Beispiel für Drittlandverkehr

Drittlandverkehr meint die Beförderung von Gütern zwischen zwei Ländern mit einem Güterkraftwagen aus einem dritten Land, z. B. die Fahrt eines österreichischen LKW von den Niederlanden oder Polen nach Deutschland.

Belagabnutzung der Kupplungsscheiben

Die Kupplungsdruckplatte verschiebt sich um den Betrag der Belagabnutzung in Richtung des Schwungrades. Die Ausrückhebel kehren die Bewegungsrichtung um, wodurch sich die Ausrückplatte näher an das Ausrücklager schiebt. Das Spiel wird mit zunehmender Belagabnutzung kleiner und verschwindet schließlich ganz. Der Pedalweg wird also kleiner.

Beschaffungslogistik

Der Begriff Beschaffungslogistik als Teil der Beschaffung und der Logistik, bezeichnet in der Betriebswirtschaftslehre alle logistischen Prozesse während des Warenflusses vom Lieferant zum Unternehmen.

Beschleunigung

Die Änderung des Bewegungszustands eines Körpers bezeichnet man in der Physik als Beschleunigung.

Beschleunigungsbeiwert

Beschleunigungsbeiwert

Der Beschleunigungsbeiwert multipliziert mit der Fallbeschleunigung (g=9,81m/s²) ergibt die Beschleunigung der Ladung.

BestAbfVbü

BestAbfVbü   

übliche Abkürzung für  Bestimmungsverordnung besonders  überwachungsbedürftige Abfälle

BestVüVAbfV

BestVüVAbfV  

übliche Abkürzung für  Bestimmungsverordnung überwachungsbedürftige Abfälle Verwertung

Betriebsbremsanlage

Sie dient dem Fahrer zum Abbremsen des Fahrzeugs im Fahrbetrieb. Der Fahrer steuert dabei die Bremskraft über das Fußpedal. Die Kraft der Betriebsbremse lässt sich stufenlos regeln.

Betriebsgenehmigung im Gelegenheitsverkehr

Nach Erteilung einer Genehmigung wird hierüber eine Genehmigungsurkunde ausgestellt. Diese, oder eine gekürzte amtliche Ausfertigung, ist bei Gelegenheitsverkehr immer mitzuführen.

Betriebskosten

Alle Kosten zur Aufrechterhaltung des operativen Geschäftsbetriebes eines Unternehmens, bzw. in der Logistik zum Betrieb eines Fahrzeugs,  werden als Betriebskosten bezeichnet.

Betriebspflicht

Aufgrund der Betriebspflicht ist der Unternehmer verpflichtet,

o            den ihm genehmigten Verkehr aufzunehmen und

o            während der Gültigkeitsdauer der Genehmigung den Verkehr den öffentlichen Verkehrsinteressen und dem Stand der Technik entsprechend aufrechtzuerhalten

Betriebssicherheit

Betriebssicherheit

Betriebssicherheit bedeutet, dass durch die Art der Beladung der Betrieb des Fahrzeuges auf der gesamten Fahrstrecke bei jeder Verkehrslage nicht beeinträchtigt wird (z.B. durch Stabilitätsverlust). Zulässige Nutzlast, richtige Lastverteilung und Fahrzeugabmessungen müssen beachtet und eingehalten werden.

BetrVG

BetrVG

übliche Abkürzung für Betriebsverfassungsgesetz

Bewachung

Unter Bewachung wird die Sicherung eines Objektes verstanden.

BF 3

BF 3                     

Begleitfahrzeug für Großraum· und Schwertransporte (mit Wechselverkehrszeichen)

BG

BG         

übliche Abkürzung für  Berufsgenossenschaft

BG Verkehr

BG Verkehr

Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft Früher BG für Fahrzeughaltungen und BG See (Fusion zum 01. Januar 2010 zur BG Verkehr)

BGB

Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) ist die zentrale Kodifikation des deutschen allgemeinen Privatrechts. Das BGB umfasst die für alle Bürger geltenden Rechtsbeziehungen.

BGF
Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen
Zum 1. Januar 2010 hat die Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen (BGF) mit der See-BG fusioniert und unter dem Namen Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft - kurz BG Verkehr - ihre Arbeit aufgenommen.
 
BGL

BGL       

übliche Abkürzung für  Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL) e.V.

BGV

BGV

Berufsgenossenschaftliche Vorschrift

BGV D 29
Bigbag

Bigbag

Ein sackähnliches Transportbehältnis aus Kunststoffgewebe dass insbesondere für leichte Schüttgüter eingesetzt wird. An der Oberseite befinden sich in aller Regel Schlaufen zum leichteren Heben. Bigbags können wiederverwendet werden. Große Bigbags haben ungefähr die Grundfläche einer Europalette.

Bilaterale Genehmigung

In Situationen, in denen die Gemeinschaftslizenz oder die CEMT Genehmigung im grenzüberschreitenden Güterverkehr nicht gilt, ist eine bilaterale Genehmigung erforderlich.

bilaterale Jahresgenehmigung

Die bilaterale Jahresgenehmigung berechtigt den Güterkraftverkehrsunternehmer im Rahmen der in der Genehmigung eingetragenen Geltungsdauer eine beliebige Anzahl von Beförderungen im Wechsel-, Transit-, oder im (zulässigen) Dreiländerverkehr (i.d.R. mit Durchfahren des Heimatlandes) durchzuführen. Mit ihr dürfen jedoch keine Kabotageverkehre durchgeführt werden.

Binnenverkehr
Binnenverkehr ist jeder Transport von Gütern, bei der sich Be- und Entladeort innerhalb des Geltungsbereichs des Güterkraftverkehrsgesetzes befindet.
 
Bio-Kraftstoffe

Ob die Verwendung von Bio-Kraftstoffen klimaneutral ist, wird derzeit unterschiedlich beurteilt. Probleme bestehen durch den großen Flächenbedarf, der für den Anbau der Pflanzen notwendig ist. Da einige Bestandteile des Biodiesels normale Kraftstoffleitungen und Dichtungen angreifen, sollten nur entsprechend modifizierte Motoren betrieben werden.

BKA

BKA       

übliche Abkürzung für  Bundeskriminalamt

BkatV

BkatV   

übliche Abkürzung für  Bußgeldkatalog-Verordnung

BKF (Berufskraftfahrer)

Berufskraftfahrer/-in (BKF) ist in Deutschland und in Österreich die Berufsbezeichnung für qualifizierte Kraftfahrer bestimmter Kraftfahrzeuge für den Güter- oder Personenkraftverkehr. In der Schweiz wird der BKF mit Strassentransportfachmann/-frau betitelt.

BKrFQG

Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz

Gesetz über die Grundqualifikation und Weiterbildung der Fahrer bestimmter Kraftfahrzeuge für den Güterkraft- oder Personenverkehr. Dies Gesetz vom 14. August 2006 regelt die berufliche Qualifikation der Kraftfahrer bzw. Fernfahrer und die Weiterbildung der Berufskraftfahrer im gewerblichen Güterkraftverkehr und im Personenverkehr in Deutschland und ist eine Angleichung an EU-Recht (Richtlinie 2003/59/EG). 

BlmSchG

BlmSchG   

übliche Abkürzung für  Bundes Immissionsschutzgesetz

BMV

BMV     

übliche Abkürzung für  Bundesminister/-ministerium für Verkehr

BOA

BOA      

übliche Abkürzung für  Bundesverband der Deutschen Arbeitgeberverbände

Boxpaletten

Eine Gitterbox bzw. Gitterboxpalette, ist ein aus einer Stahlrahmen-Gitter-Konstruktion bestehendes Ladehilfsmittel. Vier Füße ermöglichen die Aufnahme der Gitterbox mittels eines Gabelstaplers von allen vier Seiten. Die Boxpaletten sind stapelbar.

Bremsanlagen

Bauteilbezogene Bremsanlagen:

Radbremssysteme, Trommelbremsen, Dauerbremsen und elektronische Bremssysteme

Ausführungsbezogene Bremsanlagen:

Hydraulisch, mechanisch, pneumatisch, Kombinationssysteme, elektronische Bremssysteme

Einteilung nach Art der Übertragungseinrichtung der Bremsanlagen:

Einkreisbremsanlage, Zweikreisbremsanlage, Einleitungsbremsanlage, Zweileitungsbremsanlage, Elektronisch geregelte Bremsanlage

Bremsassistent (BAS)

Ein Bremsassistent (BAS) ist ein Bremskraftverstärker, der dafür sorgt, dass der notwendige Pedaldruck, um eine Gefahrenbremsung auszulösen, bei einem offensichtlichen Notbremsmanöver bis auf den maximal möglichen Bremsdruck erhöht wird.

Brennstoffzellen

Eine Brennstoffzelle ist eine galvanische Zelle, welche die chemische Reaktionsenergie eines kontinuierlich zugeführten Brennstoffes und eines Oxidationsmittels in elektrische Energie wandelt. Statt einer klassischen (und emissionsintensiven) Verbrennung arbeiten Brennstoffzellen mit einer elektrochemischen Reaktion

Brennstoffzellenantrieb

Die Betriebsstoffe für die Brennstoffzelle sind meist Wasserstoff und Sauerstoff. Durch eine kontrollierte Vereinigung entstehen Wasser, elektrische Energie und Wärme.

BSK

BSK       

übliche Abkürzung für  Bundesfachgruppe Schwertransporte und Kranarbeiten im BDF

BSL

BSL
übliche Abkürzung für Bundesverband Spedition und Lagerei e. V.

BSU

BSU      

übliche Abkürzung für  Bremssonderuntersuchung

BtMG

BtMG
übliche Abkürzung für Betäubungsmittelgesetz

Buchtlashing
Eine formschlüssige Sicherungsart. Man legt ein Zurrmittel um das zu sichernde Gut und befestigt es an zwei verschiedenen Zurrpunkten, aber auf einer Seite. Es sind immer mindestens drei Zurrmittel erforderlich.
 
BUrlG

BUrlG   

übliche Abkürzung für  Bundesurlaubsgesetz

Bußgeld

Die Geldbuße bzw. das Bußgeld, ist die häufigste der verwaltungsrechtlichen Sanktionen.

Carnet ATA Verfahren

ATA, bzw. Carnet ATA ist ein von 77 Ländern, darunter alle Staaten der EU, vertraglich anerkanntes Zolldokument (Carnet), das die Abfertigung bei einer vorübergehenden Einfuhr von Waren in ein Land im Rahmen des ATA-Übereinkommens vereinfacht und beschleunigt.

Carnet CPD Verfahren

CPD, bzw. Carnet de Passages en Douanes wird von zahlreichen Ländern bei der Einreise mit Kraft- oder Wasserfahrzeug verlangt, um das Fahrzeug vorübergehend zollfrei einführen zu können.

Carnet TIR Verfahren

TIR, bzw. Transports Internationaux Routiers ist ein zollrechtliches Versandverfahren zur vorübergehenden Einfuhr bzw. dem Transit von Waren. Das dazugehörende Zolldokument ist ein Carnet TIR.

CEMT

Die CEMT  (Conférence Européenne des Ministres des Transports) Genehmigung berechtigt zum Gütertransport durch und in CEMT-Mitgliedstaaten. Der CEMT Raum besteht aus den europäischen Staaten der OECD sowie einigen ost- und südosteuropäischen Staaten. CEMT-Genehmigungen erteilt in der Bundesrepublik das Bundesamt für Güterverkehr.

CEMT Genehmigung

Diese Vorschrift regelt, das ein Unternehmer aus anderen Staaten von der Erlaubnispflicht befreit ist, wenn er Inhaber der für die jeweilige Fahrt erforderlichen Berechtigung ist. Als Berechtigung gelten in diesem Fall die Gemeinschaftslizenz, die CEMT-Genehmigung (CEMT Umzugsgenehmigung), die schweizerische Lizenz und die Drittstaatengenehmigung.

CEMT Jahresgenehmigungen

CEMT-Jahresgenehmigungen werden grundsätzlich für Beförderungen zwischen zwei CEMT-Mitgliedstaaten erteilt, soweit die Gemeinschaftslizenz nicht auf dem gesamten Beförderungsweg eingesetzt werden muss. Die CEMT-Jahresgenehmigung wird generell wieder erteilt, wenn der Antragsteller die Genehmigung im Bewertungszeitraum hinreichend genutzt hat.

CEMT Kurzzeitgenehmigungen

CEMT Kurzzeitgenehmigungen können nur auf Fahrzeugen eingesetzt werden, die mindestens dem Standard „EURO IV sicher" gem. CEMT-Resolution entsprechen. CEMT-Kurzzeitgenehmigungen sind in Österreich nicht gültig.

CEMT Neuerteilungsverfahren

Im Neuerteilungsverfahren können Inhaber einer Erlaubnis für den gewerblichen Güterkraftverkehr oder einer Gemeinschaftslizenz grundsätzlich zunächst maximal 10 CEMT-Jahresgenehmigungen beantragen, soweit sie glaubhaft versichern, dass sie CEMT-Beförderungen durchführen wollen. Die bisher durchgeführten grenzüberschreitenden Beförderungen sind ggf. nachzuweisen. Für die Neuerteilung einer österreich-, italien-, griechenland- oder russlandfreien CEMT-Jahresgenehmigung ist der Bedarf entsprechend zu begründen und ggf. geeignet nachzuweisen.

CEMT Resolution

Die CEMT Genehmigungen werden nach der Resolution des Ministerrates der Europäischen Konferenz der Verkehrsminister (CEMT) als multilaterale Genehmigungen ausgegeben. Es handelt sich dabei um kontingentierte Inhabergenehmigungen und sie berechtigen zur Durchführung aller Beförderungen im gewerblichen internationalen Güterkraftverkehr, bei denen die Be- und Entladeorte im Hoheitsgebiet verschiedener Mitgliedstaaten liegen. Sie gilt auch für Beförderungen im Transitverkehr sowie für Leerfahrten auf dem Gebiet der Mitgliedstaaten, in denen auch insoweit eine Genehmigung erforderlich ist. Kabotage Beförderungen innerhalb eines Mitgliedstaates sind nicht zugelassen.

CEMT Staaten

CEMT Staaten, in denen die CEMT-Genehmigungen gelten sind:

Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Irland, Island,

Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Republik Mazedonien,

der Republik Moldau, Montenegro, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen,

Portugal, Rumänien, der Russischen Föderation, Serbien, der Slowakischen Republik,

Slowenien, Spanien, Schweden, der Schweiz, der Tschechischen Republik, der Türkei, dem

Vereinigten Königreich, der Ukraine und Ungarn.

CEMT Wiedererteilung

Für eine Wiedererteilung von CEMT-Genehmigungen, die in Österreich, Italien oder Griechenland gelten, muss im Bewertungszeitraum jeweils mindestens eine Beförderung zwischen Österreich, Italien oder Griechenland und einem CEMT-Mitgliedstaat durchgeführt worden sein, in dem die Gemeinschaftslizenz nicht galt. Für die Wiedererteilung von CEMT-Jahresgenehmigungen, die in der Russischen Föderation gelten, müssen Beförderungen im Dreiländerverkehr in oder aus der Russischen Föderation nachgewiesen werden, bei denen Deutschland nicht auf verkehrsüblichem Weg durchfahren wurde und für deren Beförderungsverlauf keine Dreiländerverkehrsgenehmigungen zur Verfügung standen.

CEMT-Genehmigungen

CEMT-Genehmigungen berechtigen den Inhaber dazu, grenzüberschreitenden Güterkraftverkehr mit Fahrzeugen/Fahrzeugkombinationen zu betreiben, deren Be- und Entladepunkte sich im Hoheitsgebiet verschiedener CEMT-Mitgliedsstaaten befinden, einschließlich Transits, sowie Leerfahrten auf dem Hoheitsgebiet der Staaten, die hierfür eine Genehmigung verlangen.

CEMT-Resolution

Beförderungen mit Kraftfahrzeugen, deren höchstzulässiges Gesamtgewicht einschließlich Anhänger 6 Tonnen nicht überschreitet und deren zulässige Nutzlast einschließlich der der Anhänger 3,5t nicht übersteigt, fallen nicht unter die CEMT-Resolution

CEMT-Umzugsgenehmigung

CEMT-Umzugsgenehmigungen sind nicht kontingentiert und werden für fünf Jahre erteilt. Sie berechtigen zu Umzugsverkehren innerhalb der CEMT-Staaten.

CEN
Europäisches Komitee für Normung.
Das DIN vertritt die Normungsinteressen Deutschlands als Mitglied in diesem Komitee.
Näheres, auch eine Übersicht über die derzeitigen Mitgliedsländer, ist auf der Internetseite des CEN-Committees zu finden.
 
Citylogistik

Mit einer Vielzahl von Konzepten versucht man die innerstädtische Verkehrsbelastung zu reduzieren. Dies beteichnet man als Citylogistik.

Die CityLogistik wird ihren schwerpunktmäßigen Einsatz im regionalen Bereich verzeichnen können. Die Stärken dieses Logistik-Angebotes liegen in der kurzfristigen Verfügbarkeit der Fahrzeuge, der Variabilität des Fuhrparks und der schnellen Zustellbarkeit in unterschiedliche Zielgebiete.

CMR Frachtbrief

Der Frachtbrief wird vom Absender und vom Frachtführer unterzeichnet und in mindestens drei Originalausfertigungen ausgestellt.

Code L

Für die Standard-Aufbauten gibt die DIN EN 12642 im Code L folgende Mindestbelastbarkeiten vor:

Stirnwand: 40% der Nutzlast (geforderte Prüflast maximal 5t)

Rückwand: 25% der Nutzlast (geforderte Prüflast maximal 3,1t)

Seitenwand: 30% der Nutzlast

Code XL

Für die verstärkten Aufbauten gemäß gibt die DIN EN 12642 im Code XL folgende Mindestbelastbarkeiten vor:

Stirnwand: 50% der Nutzlast

Rückwand: 30% der Nutzlast

Seitenwand: 40% der Nutzlast

Coilmulde
Eine Coilmulde ist ein im Fahrzeug eingbautes Transportgestell für runde Güter (hauptsächlich Coils), die darin liegend transportiert werden. Das Coil liegt dann zum Teil im Ladeboden versenkt.
Dies hilft, die Ladungssicherung einfach zu gestalten. Durch die Schräge, auf der das Coil liegt ist ein seitliches Verrollen fast ausgeschlossen. Einfaches Niederzurren reicht für die seitliche Sicherung dann schon aus.
Für die Sicherung nach vorn werden Rungen in spezielle Steckplätze direkt vor das Coil gesteckt, die dann die Stirnwand ersetzen und auch schon einen Großteil der Ladungssicherung ersetzen.
Für rückwärtige Sicherung reicht die Lagerung des Coils auf rutschhemmenden Matten aus, wenn durch Niederzurrungen vertikale Bewegungen ausgeschlossen werden.
 
Common Rail

Common Rail ist ein Speichereinspritzsystem, bei dem Druckerzeugung und Einspritzung entkoppelt sind. Die Elektronik macht sowohl den mechanischen Regler als auch Spritzversteller entbehrlich. Eine Pumpe fördert den Kraftstoff zur Kraftstoffpumpe. Diese transportiert den Kraftstoff für alle Zylinder nur durch eine Leitung zur Verteilerleiste. Am Ende befindet sich ein Ventil, das den Kraftstoffdruck einstellt. Steht ein Zylinder-Arbeitstakt an, gibt das Steuergerät einen Impuls an das Magnetventil. Dieses lässt über den Injektor den Kraftstoff in der von der Elektronik berechneten Menge und Einspritzdauer zum richtigen Zeitpunkt einspritzen.

Container

Ein Container ist Großraum-Behälter zur Lagerung und zum Transport von Gütern. Die Frachtbehälter existieren in verschiedensten Größen und sind in der Regel genormt bzw. standardisiert.

Corporate Identity

Corporate Identity (CI) ist die Gesamtheit der Merkmale, die ein Unternehmen kennzeichnen und es von anderen Unternehmen unterscheiden.

CTU Packrichtlinien

Die CTU-Packrichtlinien sind Richtlinien für das Packen von Ladung außer Schüttgut in oder auf Beförderungseinheiten (CTUs) bei Beförderung mit allen Verkehrsträgern zu Wasser und zu Lande.

Curtainsider

Der Curtainsider (englisch auch Tautliner) ist eine Form von Sattelauflieger, Anhänger oder Aufbau mit einer seitlichen Schiebeplane und wird im Güterkraftverkehr mit LKW verwendet.

Curtainsider
Curtainsider
Abkürzung „CU“
Fahrzeugaufbau mit seitlichen Schiebegardinen.
Frühere englische Bezeichnung Tautliner.
Dieser Fahrzeugaufbautyp ist in der Fahrzeuggröße mit > 12 t Gesamtgewicht zu > 90 % wie folgt ausgestattet:
 
Planen-Schiebedach, welches eine Be-/Entladung von oben zulässt.
Die Stirnwand und Rückwandtüren sind aufbauhoch
Die Seitenrungen können nach dem Öffnen der Seitenplane und nach dem Entriegeln der Rungen in Fahrzeuglängsrichtung verschoben werden.
Die neu gefertigten Aufbauten großer Anhängerhersteller sind ab ca. 2007 bezüglich ihrer Aufbaufestigkeit nach DIN EN 12642 (Code L oder Code XL) geprüft, siehe DIN EN 12642.
Zu einem geringen Prozentsatz werden auch Curtainsider zusätzlich mit seitlichen Bordwänden ausgestattet.
 
Dieses ist dann der Fall. wenn das Fahrzeug im osteuropäischen Verkehr im klassischen TIR (internationaler Zollverschluss) eingesetzt wird. Die seitlich verschiebbare Seitenplane wird im TIR-Verkehr über Planenösen (Abstand zueinander ? 200 mm) an der Bordwand und einem entsprechendem Zollseil zollsicher befestigt und verplombt.
Seitenbordwände werden in Einzelfällen auch dann bei einem Curtainsider gekauft, wenn eine höhere seitliche Aufbaufestigkeit im unteren Ladungsbereich für eine seitliche Formschluss-Ladungssicherung benötigt wird.
 
daN
Internationale Einheit für Kräfte ist Newton (Abkürzung N). Ein Gewicht mit 1 kg Masse entspricht ungefähr 1daN (1 daN = 10 N).
Technisch üblich sind auch KN (Kilo Newton).
In der Ladungssicherung wird regelmäßig die Kraft in daN (bei Zurrgurten) oder in kN (bei Zurrketten) angegeben.
 
Dauerbremsanlage

Diese gibt es vor allem bei schweren Nutzfahrzeugen. Mit ihr kann die Fahrgeschwindigkeit z.B. bei Fahrten im Gefälle reduziert werden. Dauerbremsanlagen gibt es in verschiedenen Variationen, z.B. als Motorbremse oder als Retarder. Die Leistung, die von der Dauerbremsanlage minimal gefordert wird, orientiert sich an der Bremsbeanspruchung bei Fahrten im Gefälle von 7% und 6km Länge. Zu Grunde gelegt wird hierbei ein Fahrzeug unter voller Beladung bei einer Geschwindigkeit von 30km/h im richtigen Gang.

DEGT

DEGT    

übliche Abkürzung für  Deutscher Eisenbahn-Güter- und Tiertarif

Diagonalreifen

Hier liegen die Gewebelagen aus Cord im Reifenunterbau – der Karkasse – diagonal übereinander und sind um den Reifenwulst geschlungen. Durch diese diagonale Anordnung können Seiten- und Umfangskräfte in gleichem Maße aufgefangen werden. Die Anzahl der Gewebelagen, welche die Tragfähigkeit des Reifens bestimmen, ist in der Seitenwand genauso groß wie in der Lauffläche.

Diagonalzurren

Diagonalzurren ist eine im Wesentlichen formschlüssige Ladungssicherung mit 4 Zurrmitteln.

Die erforderliche zulässige Zugkraft der Zurrmittel ist von der Größe der Zurrwinkel abhängig.

Diesel-Motor

Diesel-Motoren müssen wegen des in Ihnen entstehenden höheren Drucks robuster und damit schwerer als Benzin-Motoren gebaut werden. Außerdem verfügen diese über eine geringere Hubraum-Leistung je Liter Hubraum. Sie müssen daher großvolumiger ausgelegt oder mit Turboaufladung und Ladeluftkühlung leistungsgesteigert werden. Diesel-Motoren verfügen bei niedrigeren Motordrehzahlen über ein hohes Drehmoment. Diesel-Motoren besitzen einen hohen Wirkungsgrad – mit anderen Worten, der spezifische Kraftstoffverbrauch ist geringer als beim Otto-Motor.

Dieseleinspritzsysteme

Eine gute Gemischbildung ist die Voraussetzung für eine vollständige und effiziente Verbrennung des Kraftstoffes im Dieselmotor. Um diese zu erreichen, muss der Kraftstoff in der richtigen Menge und zum richtigen Zeitpunkt mit einem möglichst hohen Druck eingespritzt werden. Diese Aufgabe fällt dem Diesel-Einspritzsystem zu, wofür sich mittlerweile das Common Rail System (CRS) als beste technologische Lösung etabliert hat.

Differentialgetriebe

Ein Differential- bzw. Ausgleichsgetriebe kommt im Kraftfahrzeug meist zwischen den Antriebsrädern zum Einsatz. Bei einer Kurvenfahrt müssen die Räder einer Achse unterschiedlich lange Wege zurücklegen, das Differential ermöglicht hierbei unterschiedliche Raddrehzahlen und sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der Antriebsmomente.

Digitaler Tachograf

Der digitale Tachograf, vorgeschrieben seit 1. Mai 2006 durch die EU-Verordnung VO (EG) Nr. 561/2006 für alle neu zugelassenen Fahrzeuge, speichert in einem versiegelten Speichermodul und auf einer personengebundenen Fahrerkarte alle notwendigen Aufzeichnungen.

DIHT

DIHT                    

übliche Abkürzung für  Deutscher Industrie- und Handelstag

DIN
DIN
Deutsches Institut für Normung e.V. (Mitglied im CEN - Europäisches Komitee für Normung)
 
DIN 12641-2
(2006) Wechselbehälter und Nutzfahrzeuge – Planen Teil 2 Mindestanforderungen // vorgeschrieben bei CU-Wechselbehältern und bei CU-Aufbauten mit seitlicher Schiebeplane entsprechend den Prüfanforderungen nach DIN EN 12642 Code XL.
 
DIN EN 12195-1
Berechnung von Zurrkräften
Derzeit in Deutschland umstrittene Norm in der Version von 2010...
 
DIN EN 12195-3
Norm für Zurrketten
 
DIN EN 12406
(1999) Kühl-Wechselbehälter // Größe C
 
DIN EN 12410
(1999) Kühl-Wechselbehälter // Größe A
 
DIN EN 12640
(2000) Zurrpunkte an Nutzfahrzeugen zur Güterbeförderung
 
DIN EN 12641-1
(2005) Wechselbehälter und Nutzfahrzeuge – Planen Teil 1 Mindestanforderungen // z.B.: Hamburger Verdeckgestell.
 
DIN EN 13044
(2000) Wechselbehälter Codierung (identification and marking)
 
DIN EN 1432
(1997) Tank-Wechselbehälter // Größe C
 
DIN EN 283
(1991 wird z.Zt. überarbeitet) Wechselbehälter Prüfung (Klasse C und A)
 
DIN EN 284
(2006) Wechselbehälter // Abmessungen, Größen C 745 und C782 (Länge 7450 mm und 7820 mm) // bauliche Vorgaben, Normung der Anschlussmaße.
 
DIN EN 452/A1
(1995) Wechselbehälter der Klasse A // Längen von 12192 bis 13600 mm
 
DIN-EN 12195-2
Norm für Zurrgurte aus Chemiefasern
 
DIN-EN 12195-4
Norm für Zurrdrahtseile
 
DIN/EN

DIN/EN

übliche Abkürzung für Deutsches Institut für Normung e.V./Europanorm

Direktzurrung
Art der Ladungssicherung, bei der die Zurrmittel die Ladung mit ihrer Lashing Capacity LC (früher: zulässige Zugkraft Fzul) sichern (abhängig vom Zurrwinkel).
Ein Zurrverfahren, bei dem die Zurrmittel direkt an den festen Teilen der Ladung, an für diesen Zweck vorgesehenen Befestigungspunkten oder an solchen Punkten unter Einbeziehung von Hilfsmitteln wie Palette für eine Kopfschlinge befestigt wird, nennt sich Direktzurrverfahren.
 
Doppelwoche VO (EG) 561/2006

Die Lenkzeit zweier aufeinander folgender Wochen ist mit 90 Stunden festgelegt. Dabei ist zu beachten, dass als Woche die Kalenderwoche gilt und zwar von Montag 0.00 Uhr bis Sonntag 24.00 Uhr.

Drehschemellenkung

Bei der Drehschemellenkung (Schwenkachslenkung) wird eine starre Achse als Ganzes geschwenkt, meist die Vorderachse. Die Achse ist mit dem Fahrzeug über einen Bolzen (Königsbolzen) oder ein Drehgestell (auch Drehschemel) drehbar verbunden.

Drittlandverkehr

Grundsätzlich berechtigt die Gemeinschaftslizenz auch zum Drittlandverkehr (Nicht- EU/EWR- Staat), wenn das Gebiet eines oder mehrerer EU-Mitgliedstaaten durchfahren wird; allerdings deckt die Gemeinschaftslizenz hierbei nur den Streckenanteil durchfahrener Mitgliedsstaaten ab; nicht aber jeweils den Streckenanteil des Mitgliedsstaates, in dem die Be- oder Entladung stattfindet. Die Gemeinschaftslizenz kann also nicht überall eingesetzt werden. Bei Transporten zwischen diesen Mitgliedstaaten und einem Drittland wird eine Transportgenehmigung notwendig, die vorher zu besorgen ist.

DVR

DVR      

übliche Abkürzung für Deutscher Verkehrssicherheitsrat

e.V.

e.V.       

übliche Abkürzung für eingetragener Verein

EAKV

EAKV                   

übliche Abkürzung für Verordnung zur Einführung des Europäischen  AbfalIkatalogs

ECE

ECE       

übliche Abkürzung für Economic Commission für Europe (Wirtschaftskommission der               Vereinten Nationen für Europa)

ECMT

ECMT   

übliche Abkürzung für European Conference of Ministers of Transport

EFTA

EFTA

übliche Abkürzung für European Free Trade Association (Europäische Freihandelszone):

Island, Schweiz (inkl. Lichtenstein), Norwegen

EG Kontrollgerät

Kontrollgeräte mit Schaublatt oder digitale Kontrollgeräte müssen in Fahrzeugen eingebaut und benutzt werden, die der Verordnung (EG) Nr. 561/2006 unterliegen 

EG Sozialvorschriften

EG Sozialvorschriften

In der Verordnung (EG) Nr. 561 / 2006 werden die geänderten Lenk- und Ruhezeiten festgelegt.

EG-Verordnung 561/2006

Die VO (EG) 561/2006 gilt sowohl für abhängig beschäftigte Fahrer als auch für selbstfahrende Unternehmer, wenn Beförderungen mit Fahrzeugen durchgeführt werden, die unter den Anwendungsbereich der geltenden Vorschriften fallen. Die drei vorrangigen Ziele der VO sind die Verbesserung der Arbeitsbedingungen des Fahrpersonals, die Sicherheit im Straßenverkehr und die Sicherung eines fairen Wettbewerbs. Wesentlich werden die zulässigen Lenkzeiten, die erforderlichen Fahrtunterbrechungen, die täglichen und wöchentlichen Mindestruhezeiten sowie die Aufzeichnungspflichten anderer Tätigkeiten und Bereitschaftszeiten für alle Mitglieder des Fahrpersonals geregelt.

EG/EU

EG/EU  

übliche Abkürzung für Europäische  Gemeinschaft / Union

Eigenschaften von Gefahrgut

o            Giftig

o            Explosiv

o            Entzündbar

o            Ansteckungsgefährlich

o            Radioaktiv

o            Spaltbar

o            Ätzend

o            Umweltgefährdend

Einzelfirma

Einzelfirma

Bei dieser Geschäftsart betreibt der Unternehmer alleine ohne andere Gesellschafter seine Geschäfte.

ElbV

ElbV

übliche Abkürzung für Entsorgungsfachbetriebsverordnung

Elektronisch-Pneumatische-Schaltungen

Die EPS haben die mechanische Verbindung von Schalthebel und Schaltstange durch ein elektronisches Gebergerät ersetzt.

Empfänger

Der Empfänger ist der Begünstigte aus dem Beförderungsvertrag. An ihn hat der Frachtführer grundsätzlich die zu befördernden Güter abzuliefern.

Energiebilanz
Mit der Energie-Bilanz wird die im Kraftstoff enthaltene Primärenergie mit der am Ende zur Verfügung stehenden Bewegungsenergie verglichen.
Sie gibt somit Auskunft über den spezifischen Kraftstoffverbrauch. Definiert ist der als das Verhältnis zwischen Kraftstoffverbrauch pro Zeiteinheit und der abgegeben mechanischen Leistung. Damit führt der Begriff der Energiebilanz über den Begriff des spezifischen Kraftstoffverbrauchs zum Wirkungsgrad.
 
Energieträger

Welche Energieträger werden in Bus und LKW genutzt?

Dieselantrieb, Antriebe für Ottokraftstoffe, Hybridantrieb, Erdgasantrieb, Brennstoffzellenantrieb, Bio-Diesel-Antrieb, Elektro-Antrieb

Entlassung

Entlassung

Unter Entlassung versteht man im Arbeitsrecht eine Beendigung eines Arbeitsverhältnisses.

Erdgasantrieb

Motortechnisch handelt es sich um einen herkömmlichen, technisch optimierten Verbrennungsmotor.

Erinnerungswert

Der Erinnerungswert ist ein buchhalterischer Begriff, der daran erinnern soll, wenn z. Bsp. ein Fahrzeug ganz abgeschrieben wurde, das allerdings noch vorhanden ist.

Erlaubnis

Die Erlaubnis zum Gütertransport über 3,5 t Gesamtmasse wird zunächst für 5 Jahre erteilt, wenn:

-Der Unternehmer und die zur Führung der Güterkraftverkehrsgeschäfte bestellte Person zuverlässig ist.

-Die finanzielle Leistungsfähigkeit des Unternehmens gewährleistet ist

-Der Unternehmer oder die zur Führung der Güterkraftverkehrsgeschäfte bestellte Person fachlich geeignet ist.

Erlaubnisbehörde

Örtlich zuständig ist die Erlaubnisbehörde, in deren Zuständigkeitsbereich das Unternehmen des Antragstellers einer Erlaubnis, seinen Sitz hat.

Erlaubnispflicht

Gewerblicher Gütertransport über 3,5 t Gesamtmasse inkl. Anhänger ist erlaubnispflichtig.

ETR

ETR       

übliche Abkürzung für Europäisches  Transportrecht

EU Staaten

Staaten in der EU: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlanden, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Zypern

Beitrittskandidaten:

Albanien, Mazedonien, Montenegro, Serbien

EuroCombi

EuroCombi

Unter EuroCombi versteht man grenzüberschreitend den sogenannten Lang-Lkw. Siehe auch: Lang-Lkw

Europalette

Sie ist eine Flachpalette aus dem Tauschsystem des Europools. Am gebräuchlichsten sind Europaletten mit den Maßen 120 cm x 80 cm. Sie ist genormt und entspricht den Bestimmungen der European Pallet Association (EPAL)

EVO

EVO      

übliche Abkürzung für Eisenbahn-Verkehrsordnung

EWR Staaten

Der Europäische Wirtschaftsraum (EWR) umfasst die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, ferner Island, Liechtenstein und Norwegen.

Fachliche Eignung des Unternehmers

Fachliche Eignung des Unternehmers

Die fachliche Eignung des Unternehmers wird in der Regel durch eine Prüfung vor der IHK erbracht.

Fahrer

Laut Verordnung (EG) Nr. 561/2006 ist jede Person Fahrer, die das Fahrzeug, sei es auch nur kurze Zeit, selbst lenkt oder sich in einem Fahrzeug befindet, um es – als Bestandteil seiner Pflichten – gegebenenfalls lenken zu können. 

Fahrer VO (EG) 561/2006

Jede Person, die das Fahrzeug, sei es auch nur kurze Zeit, selbst lenkt oder sich in einem Fahrzeug befindet, um es — als Bestandteil seiner Pflichten — gegebenenfalls lenken zu können.

Fahrpersonalverordnung

Die FPersV regelt im Kern die Lenk- und Ruhezeiten von Transporten einschließlich Anhänger oder Sattelanhänger mit mehr als 2,8t und nicht mehr als 3,5t zHM sowie die Lenk- und Ruhezeiten von Fahrzeugen, die zur Personenbeförderung dienen und im Linienverkehr mit einer Linienlänge bis zu 50 km eingesetzt werden. Sofern keine Ausnahmetatbestände (§1 Absatz 2) vorliegen, hat das Fahrpersonal dieser Fahrzeuge die Lenkzeiten, Fahrtunterbrechungen und Ruhezeiten nach Maßgabe der Artikel 4,6 bis 9 und 12 der VO (EG) Nr. 561/2006 einzuhalten.

Fahrzeug VO (EG) 561/2006

Unter „Fahrzeug“ im hier behandelten Sinne versteht man ein Kraftfahrzeug, eine Zugmaschine, einen Anhänger oder Sattelanhänger oder eine Kombination dieser Fahrzeuge gemäß den nachstehenden Definitionen:

  • Kraftfahrzeug: jedes auf der Straße verkehrende Fahrzeug mit Eigenantrieb, das normalerweise zur Personen- oder Güterbeförderung verwendet wird, mit Ausnahme von dauerhaft auf Schienen verkehrenden Fahrzeugen
  • Zugmaschine: jedes auf der Straße verkehrende Fahrzeug mit Eigenantrieb, das speziell dafür ausgelegt ist, Anhänger, Sattelanhänger, Geräte oder Maschinen zu ziehen, zu schieben oder zu bewegen, mit Ausnahme von dauerhaft auf Schienen verkehrenden Fahrzeugen
  • Anhänger: jedes Fahrzeug, das dazu bestimmt ist, an ein Kraftfahrzeug oder eine Zugmaschine angehängt zu werden
  • Sattelanhänger: ein Anhänger ohne Vorderachse, der so angehängt wird, dass ein beträchtlicher Teil seines Eigengewichts und des Gewichts seiner Ladung von der Zugmaschine oder vom Kraftfahrzeug getragen wird.
Fahrzeug-Klassen bei Omnibussen
Fahrzeugart

Mit welcher Art von Fahrzeugen darf der Einsatz einer CEMT-Genehmigung nur erfolgen? Der Einsatz einer CEMT-Genehmigung darf nur mit lärm- und schadstoffarmen Fahrzeugen erfolgen.

Fahrzeugbesatzung

Fahrzeugbesatzung  (iSd des BKrFQG)

Unter Fahrzeugbesatzung versteht man neben dem Fahrzeugführer ggf. auch weitere Personen, die von dem Unternehmer mit Aufgaben während einer vorhergehenden oder nachfolgenden Beförderung betraut sind. Hierunter fallen beispielsweise Personen zur Ablösung des Fahrers (Mehrfahrerbetrieb), Aufsichtspersonen bei Schüler- und Behindertentransporten, Fachpersonal zur Beobachtung und Prüfung im Rahmen technischer Entwicklungs- und Erprobungsfahrten sowie Kaufinteressenten oder Journalisten im Rahmen von Präsentationsfahrten.

Fahrzeugführer
Fahrzeugführer
Der Fahrzeugführer ist diejenige Person, die ein Gerät zur Fortbewegung, ein Fahrzeug, bewusst lenkt oder steuert. Umgangssprachlich spricht man vom Fahrer oder Lenker; der Begriff Fahrzeugführer findet sich dagegen in juristischen Definitionen und Verordnungen zum Verkehrsrecht.
 
Fahrzeughalter
Fahrzeughalter ist, wer das Fahrzeug auf eigene Rechnung in Gebrauch hat und die Verfügungsgewalt darüber besitzt. Dabei ist nicht entscheidend, wer als Halter im Fahrzeugschein steht oder wer den Fahrzeugbrief verwahrt. Beispiel: Ein Großvater lässt einen Pkw seiner Enkelin auf seinen Namen zu, weil er einen höheren Schadenfreiheitsrabatt bei der Versicherung bekommt. Die Enkelin hat das Fahrzeug jedoch gekauft, begleicht die Rechnungen und benutzt das Fahrzeug ausschließlich. Halter ist somit die Enkelin. Bei Leasing-Fahrzeugen ist Halter generell der Leasingnehmer.
 
Ferryringe

Ferryringe

Sie sehen aus wie Zurrpunke. Sie sind für die sichere Verladung beim Seetransport gedacht.

Feststellbremsanlage

Sie dient dazu, das Fahrzeug im stehenden Zustand zu sichern. Die Feststellbremsanlage muss auch bei einem Defekt der Hydraulik- oder Druckluftanlage funktionsfähig bleiben.

Finanzielle Leistungsfähigkeit des Unternehmers

Finanzielle Leistungsfähigkeit des Unternehmers

Die finanzielle Leistungsfähigkeit des Unternehmers wird durch Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Krankenkasse, Berufsgenossenschaft, Finanzamt und Gemeinde (Stadt) nachgewiesen.

Fördermittel

Förderanlagen oder Fördermittel sind Maschinen und Anlagen, die zum Fördern von Fördergütern verwendet werden.

Formschluss-Ladungssicherung
Formschluss-Ladungssicherung
Die Ladung wird über Fahrzeug-Aufbauwände, wie z.B. Stirn-/Rückwand und die Seitenwände abgestützt. Eine Formschluss-Ladungssicherung kann auch über Sperrbalken, Schubklötze, Zwischenwände oder aber über Direktzurren von Zurrgurten oder Ketten sichergestellt werden.
Bei einer Kombination von Gurten / Ketten mit z.B. Schubnocken, muss die Dehnungen der Zurrelemente berücksichtigt werden.
Voraussetzung für eine Formschluss-Ladungssicherung ist, dass die eingesetzten Ladungssicherungs-Elemente den während der Fahrt auftretenden dynamischen Kräften standhalten.
Die Ladung muss nach einer Kurvenfahrt wieder auf der Fahrzeugladefläche ohne nennenswerten Überstand stehen, die zulässige Fahrzeugbreite muss eingehalten sein.
Die auftretenden dynamischen Kräfte sind in der VDI 2700 aufgeführt. Der Reibbeiwert zwischen der Ladung und dem Fahrzeugboden, sowie die Verpackung der Ladung spielen bei den auftretenden dynamischen Kräften eine entscheidende Rolle.
Eine standsichere Ladeeinheit übt z.B. beim Bremsen nur noch unten über den Palettenfuß eine entsprechende Schubkraft aus; in diesem Beispiel ist die Ladungssicherung in Fahrzeug-Längsrichtung einfach auszuführen.
 
FPersG

FPersG 

übliche Abkürzung für  Fahrpersonalgesetz

FPersV

FPersV  

übliche Abkürzung für Fahrpersonalverordnung

Frachtführer
Frachtführer
Ein Frachtführer ist eine Person, die den Transport einer Ladung bzw. eines Frachtguts tatsächlich durchführt. Dies gilt unabhängig davon, welche Transportmittel eingesetzt werden und welcher Transportweg gewählt wird, also nicht nur für Transporte über Straße und Schiene, sondern auch auf dem Wasser- oder Luftweg. Im Straßenverkehrsgewerbe kann ein Frachtführer einen oder mehrere Lkw haben und ist eigentlich Subunternehmer der Speditionen. In nur seltenen Fällen ist er der direkte Auftragnehmer des Kunden, der eine Ware zu transportieren hat. An den Fahrzeugen lässt sich oft nicht gleich der Frachtführer ablesen, da sie meistens die großen Werbeschriften der Speditionen tragen, mit denen sie vertraglich verbunden sind. Nur kleinere Aufschriften, meist am Fahrerhaus angebracht, zeigen den Frachtführer an. Verantwortlich bezüglich der Lieferung ist der Frachtführer meist nur der Spedition gegenüber. Nur in Bezug auf die Einhaltung der Verkehrsvorschriften ist er selbst verantwortlich.
 
Frachtvertrag

Durch den Frachtvertrag wird der Frachtführer verpflichtet, das Gut zum Bestimmungsort zu befördern und dort an den Empfänger abzuliefern. Der Absender wird verpflichtet, die vereinbarte Fracht zu zahlen.

Diese Vorschriften gelten, wenn das Gut zu Lande, auf Binnengewässern oder mit Luftfahrzeugen befördert werden soll und die Beförderung zum Betrieb eines gewerblichen Unternehmens gehört

Freistellungs-Verordnung

Die Freistellungs-Verordnung beschreibt jene Beförderungsfälle, die von den Vorschriften des Personenbeförderungsgesetzes befreit sind. Hierunter fallen:

  • Beförderungen mit Kraftfahrzeugen außerhalb öffentlicher Straßen und Plätze im Sinne des Straßenverkehrsgesetzes.
  • Beförderungen mit Kraftfahrzeugen in Ausübung hoheitlicher Tätigkeit.
  • Beförderungen mit Personenkraftwagen, die nach ihrer Bauart und Ausstattung zur Beförderung von nicht mehr als sechs Personen (einschließlich Fahrer) geeignet und bestimmt sind, es sei denn, dass für die Beförderung ein Entgelt zu entrichten ist.
Futtermitteltransporte

Es ist bei Futtermitteltransporten immer darauf zu achten, dass keine Verunreinigungen durch den Transport entstehen, die gegen die Verbote beim Behandeln verstoßen

FZUL
FZUL
Ein Frachtführer ist eine Person, die den Transport einer Ladung bzw. eines Frachtguts tatsächlich durchführt. Dies gilt unabhängig davon, welche Transportmittel eingesetzt werden und welcher Transportweg gewählt wird, also nicht nur für Transporte über Straße und Schiene, sondern auch auf dem Wasser- oder Luftweg. Im Straßenverkehrsgewerbe kann ein Frachtführer einen oder mehrere Lkw haben und ist eigentlich Subunternehmer der Speditionen. In nur seltenen Fällen ist er der direkte Auftragnehmer des Kunden, der eine Ware zu transportieren hat. An den Fahrzeugen lässt sich oft nicht gleich der Frachtführer ablesen, da sie meistens die großen Werbeschriften der Speditionen tragen, mit denen sie vertraglich verbunden sind. Nur kleinere Aufschriften, meist am Fahrerhaus angebracht, zeigen den Frachtführer an. Verantwortlich bezüglich der Lieferung ist der Frachtführer meist nur der Spedition gegenüber. Nur in Bezug auf die Einhaltung der Verkehrsvorschriften ist er selbst verantwortlich.
 
Gefahrgut

Als Gefahrgut bezeichnet man im Zusammenhang mit dem Transport auf öffentlichen Straßen Stoffe, Zubereitungen und Gegenstände, welche Stoffe enthalten, von denen aufgrund ihrer Natur, ihrer physikalischen oder chemischen Eigenschaften oder ihres Zustandes beim Transport bestimmte Gefahren ausgehen können und die aufgrund von Rechtsvorschriften als gefährliche Güter einzustufen sind.

Gefahrguttransporte

Fahrer von Gefahrguttransporten benötigen eine ADR-Bescheinigung, die in allen europäischen Staaten gültig ist. Der Gefahrgutführerschein wird für bestimmte Gefahrgutklassen erteilt. Es gibt neun verschiedene Gefahrgutklassen.

Gefahrzettel und Großzettel

Von Gefahrgütern gehen Gefahren aus, die in der Regel der Verpackung nicht anzusehen sind. Es muss deshalb eine äußerliche Kennzeichnung geben, welche die entsprechende Information über den Inhalt gibt. Die Mittel hierfür sind Gefahrzettel und Großzettel.

Die Grundgröße für Gefahrzettel ist 10x10cm. Großzettel müssen 25x25cm groß sein und mit einer Umrandung in derselben Farbe wie die des Symbols versehen sein.

GefStoffV

GefStoffV   

übliche Abkürzung für Gefahrstoffverordnung

Gelegenheitsverkehr

Gelegenheitsverkehr ist die Beförderung von Personen mit Kraftfahrzeugen, die nicht Linienverkehr nach den §§ 42, 42a und 43 PBefG ist. Im Gegensatz zum Linienverkehr handelt es sich beim Gelegenheitsverkehr nicht um eine regelmäßige Beförderung zwischen bestimmten gleich- bleibenden Anfangs- und Endpunkten. Zugeordnet:

Verkehr mit Taxen (§ 47 PBefG), Ausflugsfahrten und Ferienziel-Reisen (§ 48 PBefG ), Verkehr mit Mietomnibussen und mit Mietwagen (§ 49 PBefG ).

Gelenk- und Doppeldeckerbusse

Ein Gelenkomnibus ist als Gelenkfahrzeug ausgebildet; dabei ist die Nutzfläche durch ein Kugelgelenk oder eine andere gleichwertige Verbindung, die ein Verschränken der Busteile ermöglicht, unterteilt. Der angelenkte Teil (Anhänger) stellt kein selbständiges Fahrzeug dar.

Bei Doppeldecker-Ausführung werden die Fahrgäste innerhalb eines Busses auf zwei Ebenen befördert. Diese Ausführung bietet mehr Sitzplätze, jedoch weniger Kofferraumvolumen

Geltung der Fahrpersonalvorschriften

Die Fahrpersonalvorschriften der Verordnung (EG) Nr. 561/2006, Verordnung (EWG) Nr. 3821/85, des FPersG und der FPersV gelten grundsätzlich für alle Beförderungen mit Fahrzeugen, die dem Gütertransport dienen, auf öffentlichen Straßen gelenkt werden und deren zulässiges Gesamtgewicht einschließlich Anhänger oder Sattelanhänger 3,5 t übersteigen.

Ferner gelten die Vorschriften für Unternehmer und Fahrer von Fahrzeugen, die zur Personenbeförderung dienen und die nach ihrer Bauart und Ausstattung geeignet und dazu bestimmt sind, mehr als 9 Personen einschließlich Fahrer zu befördern. Es kommt nicht darauf an, ob sich das Fahrzeug in leerem oder beladenem Zustand befindet bzw. mit Fahrgästen besetzt ist.

Geltung der Lenk- und Ruhezeiten

Fahrer, die nicht im gewerblichen Güterverkehr tätig sind, unterliegen den Bestimmungen nicht, wenn ihr Fahrzeug die zGM von 7,5t nicht übersteigt. Für den nicht-gewerblichen Güterverkehr gelten die Bestimmungen erst für Fahrzeuge ab einer zGM von mehr als 7,5 t gemäß VO EG 561/2006 Art. 3, h.

Die Lenk- und Ruhezeiten gelten u.a. nicht für Fahrer von Kraftfahrzeugen zur Personenbeförderung mit höchstens neun Sitzplätzen (einschl. Fahrer), der Polizei, des Zivilschutzes und der Rettungsdienste oder im Buslinienverkehr mit einer Streckenlänge von bis zu 50 Kilometer. Weitere Ausnahmen sind in Artikel 3 der VO (EG) 561/2006 und § 18 Fahrpersonalverordnung (FPersV) genannt.

Gemeinschaftslizenz (EU-Lizenz)

Die Gemeinschaftslizenz berechtigt zum grenzüberschreitenden Verkehr innerhalb der EU gemäß VO (EU) 1072/2009. Die Lizenz gilt nicht für den Güterverkehr mit Drittstaaten, wenn die EU kein entsprechendes Abkommen geschlossen hat.

Genehmigungsvoraussetzungen für Großraum- oder Schwertransport

Wenn der Verkehr nicht – wenigstens zum größten Teil der Strecke – auf der Schiene oder auf dem Wasser möglich ist oder wenn durch einen Verkehr auf dem Schienen- oder Wasserweg unzumutbare Mehrkosten (auch andere als die reinen Transportkosten) entstehen würden

Wenn für den gesamten Fahrweg Straßen zur Verfügung stehen, deren baulicher Zustand durch den Verkehr nicht beeinträchtigt wird und für deren Schutz keine besonderen Maßnahmen erforderlich sind, oder wenn wenigstens die spätere Wiederherstellung der Straßen oder die Durchführung jener Maßnahmen vor allem aus verkehrlichen Gründen nicht zu zeitraubend oder zu umfangreich wäre.

Für die Beförderung der in den Richtlinien für die Erteilung von Ausnahmegenehmigungen nach §70 StVZO definierten unteilbaren Ladungen. Mit dem Zusatz, dass auch das Zubehör von Kranen befördert werden darf.

Gesetzlichen Bestimmungen bei Tiertransporten

Seit 2007 ist die Verordnung (EG) Nr. 1/2005 über den Schutz von Tieren beim Transport und damit zusammenhängenden Vorgängen sowie zur Änderung der Richtlinien 64/432/EWG und 93/119/EG und der Verordnung (EG) Nr. 1255/97 in jedem Mitgliedstaat unmittelbar anzuwenden. Aus Tierschutzgründen sollten lange Beförderungen von Tieren – auch von Schlachttieren – auf ein Mindestmaß begrenzt werden.

Getriebe

Durch ein Getriebe werden unterschiedliche Zahnradkombinationen in den Kraftfluss geschaltet, die im Antriebsstrang eines Fahrzeuges, die Motordrehzahl auf die Antriebsdrehzahl übersetzen. Fahrzeuggetriebe erlauben es dadurch, die engen Drehzahlbereiche von Verbrennungsmotoren in die für einen normalen Fahrbetrieb notwendigen Raddrehzahlen umzuformen.

Getriebe-Bauarten

Gruppengetriebe, Wechselgetriebe, Hydraulische Getriebe, Stufenlose Getriebe, Kurzbaugetriebe, Direktschaltgetriebe, Elektronisch- Pneumatische-Schaltungen, Teilautomatisierte Getriebe, vollautomatisierte Getriebe.

Gewichtskraft
Die Gewichtskraft ist die Kraft, mit der ein Körper von der Erde angezogen wird. Dass es sich dabei tatsächlich um eine Kraft handelt, ist daran zu erkennen, dass ein freifallender Körper bis zu einer vom Luftwiderstand abhängigen Endgeschwindigkeit ununterbrochen beschleunigt wird.
Diese Beschleunigung, die man mit dem Buchstaben g kennzeichnet und „Normfallbeschleunigung“ (oder „Erdbeschleunigung“) nennt, beträgt konstant ca. 9,81 m/s2. Dies entspricht einer Beschleunigung von 0 km/h auf 100 km/h in einer Zeit von ungefähr 2,8 s.
 
GewO

GewO   

übliche Abkürzung für Gewerbeordnung

GGAV

GGAV   

übliche Abkürzung für Gefahrgut-Ausnahmeverordnung

GGKoslV

GGKoslV 

übliche Abkürzung für Kostenverordnung für Maßnahmen bei der Beförderung gefährlicher Güter

GGVBinSch

GGVBinSch   

übliche Abkürzung für Gefahrgutverordnung Binnenschifffahrt

GGVSE

GGVSE  

übliche Abkürzung für Gefahrgutverordnung  Straße und Eisenbahn

GGVSee

GGVSee

übliche Abkürzung für Gefahrgutverordnung See

Gigaliner
Mit Gigaliner werden überlange Fahrzeugkombinationen bezeichnet, die bis zu 25,25m lang sein dürfen und ein zulässiges Gesamtgewicht von bis zu 60 Tonnen (in Deutschland maximal 40 t, bzw. 44 t im kombinierten Verkehr).
 
Gleit-Reibbeiwert
Der Gleitreibungsbeiwert wird auch Gleitreibungszahl oder Gleitreibungskoeffizient genannt. Der G. ist ein Faktor und damit dimensionslos. Er wird auch manchmal in Prozent angegeben. Er gibt die Reibkraft FR bezogen auf die Anpresskraft FN an: µ = FR : FN. Für die Ladungssicherung wir nach den VDI-Richtlinien immer nur der Gleitreibbeiwert (Beispiele siehe unter Reibbeiwert) eingesetzt. Der Gleitreibbeiwert ist stets geringer als der Haftreibbeiwert. Mit der Anwendung des kleineren Gleitreibbeiwertes statt des Haftreibbeiwertes soll den dynamischen Einflüssen, wie Schwingungen, Vibrationen, Neigungen der Ladefläche (Wanken), Nicken der Ladefläche während eines Bremsmanövers, etc. begegnet werden. Die Verwendung des Gleitreibbeiwertes anstatt des Haftreibbeiwertes wird ersatzweise vorgenommen und steht in keinen direkten physikalischen Zusammenhang mit den wirksamen dynamischen Belastungen, die auf die Ladung wirken. Führende Experten sind der Meinung, dass dieser „Ersatzwert“, zur Kompensation der dynamischen Belastungen mindestens erforderlich ist bzw. diesen nur knapp gerecht wird.
 
Gleitreibung
Gleitreibung ist die Widerstandskraft, die ein bewegter Körper während des Rutschens der Unterlage entgegensetzt.
 
Großraum- und Schwertransporte

Es gibt eine Vielzahl von Gütern, die bei Einhaltung der Vorschriften aus der StVO und der StVZO nicht transportiert werden könnten. Der Gesetzgeber hat für diese Fälle eine Reihe von Regelungen erlassen, die Ausnahmen zulassen.

o            §22 StVO Ladung

o            §46 Abs. 1 Nr. 5 StVO Ladungsbedingte Abweichungen von §22 StVO

o            §18 StVO Autobahnen und Kraftfahrstraßen

o            §46 Abs. 1 Nr. 2 StVO Transportbedingte Abweichungen

o            §29 Abs. 3 StVO Übermäßige Straßenbenutzung

o            §70 StVZO Ausnahmen

Grundqualifikation

Die Grundqualifikation kann erworben werden durch, eine Berufsausbildung zum Berufskraftfahrer bzw. Fachkraft im Fahrbetrieb, § 4 Abs. 1 Nr. 2 BKrFQG oder durch Bestehen einer Prüfung zur Grundqualifikation, § 4 Abs. 1 Nr. 1 BKrFQG, die beschleunigte Grundqualifikation, § 4 Abs. 2 BKrFQG

Grundsatz für das Befördern von Lebensmitteln

Lebensmittel dürfen keiner nachteiligen Beeinflussung ausgesetzt werden. Die Gewährleistung unbedenklicher und genusstauglicher Lebensmittel durch die entsprechenden, notwendigen Maßnahmen. Lebensmittel dürfen nur so behandelt werden, dass sie bei Beachtung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt der Gefahr einer nachteiligen Beeinflussung nicht ausgesetzt sind.

Gruppengetriebe

Zur optimalen Ausnutzung der Motorleistung besitzen LKW große Übersetzungsbereiche. Erreicht wird das durch die Verwendung von Vier- bis Sechs- Gang- Getrieben, denen zusätzliche Untersetzungsgetriebe angeschlossen sind.

Vorteil: Erhöhung der Anzahl der möglichen Gangstufen, Verringerung der Übersetzungssprünge.

GüK GrenzV

GüK GrenzV 

übliche Abkürzung für Verordnung über den grenzüberschreitenden Güterkraftverkehr

GüKG

Das GüKG regelt den Berufszugang zum erlaubnispflichtigen, nationalen gewerblichen Güterkraftverkehr und definiert andererseits den Werkverkehr, der nicht erlaubnispflichtig ist.

GüKVwV

GüKVwV             

übliche Abkürzung für Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum GüKG

Gültigkeit der Betriebsgenehmigung

Das ist für alle vorkommenden Verkehrsarten nicht einheitlich geregelt.

Der geringste Geltungszeitraum beträgt 4 Jahre, der höchste 8 Jahre

Gültigkeitsdauer von CEMT-Genehmigungen

CEMT-Genehmigungen werden mit einer Gültigkeit von einem Kalenderjahr (Jahresgenehmigung) oder mit einer Gültigkeit von 30 Tagen (Kurzzeitgenehmigung) erteilt.

GuV

GuV

übliche Abkürzung für Gewinn- und Verlustrechnung

gVV

gVV       

übliche Abkürzung für gemeinschaftliches Versandverfahren

GVZ

GVZ       

übliche Abkürzung für Güterverkehrszentrum

GZR

GZR       

übliche Abkürzung für Gewerbezentralregister

HACCP-Konzept

Ziel des HACCP-Konzeptes ist die gesundheitliche Unbedenklichkeit der Lebensmittel von der Herstellung bis zur Abgabe an den Verbraucher zu gewährleisten.

Haftreibung

Haftreibung

Haftreibung ist die Widerstandskraft, die ein ruhender Körper dem Verschieben auf seiner Unterlage entgegensetzt.

Haftung des Absenders

Der Absender haftet für die Verletzung folgender Pflichten dem Frachtführer für Schäden und Aufwendungen auch ohne Verschulden, die entstanden sind durch:

o            Ungenügende Verpackung

o            Unrichtige Angaben im Frachtbrief

o            Unterlassen der Mitteilung über die Gefährlichkeit eines Gutes

o            Fehlen, Unvollständigkeit, Unrichtigkeit der Begleitpapiere oder Auskünfte

Haftung des Frachtführers

Nach der Gefährdungshaftung haftet der Frachtführer grundsätzlich für Verlust oder Beschädigung des Gutes. Grundgedanke der Gefährdungshaftung ist, dass derjenige, der das Gut in seiner Obhut hat, für entsprechende Schäden haftet – unabhängig davon, wer den Schaden verursacht hat. Diese Haftung bezieht sich immer auf den Obhutszeitraum. Dieser umfasst die Zeit von der Übernahme des Gutes bis zu seiner Ablieferung.

Halbwissen

Nichts ist gefährlicher als Halbwissen. Wenn sich dieser gering ausgebildete Wissensstand

dann auch noch auf den Bereich der Gesetze und Verordnungen bezieht, ist nicht nur die

eigene Sicherheit gefährdet, sondern auch die der zahlreichen anderen Verkehrsteilnehmer,

der Umwelt oder die Sicherheit von Gütern und Material.

Hamburger Verdeck
Beim Hamburger Verdeck handelt es sich um einen herkömmlichen Planen-Aufbau für Pritschenfahrzeuge oder Wechselbrücken.
Der Aufbau besteht aus einer festen Rahmenkonstruktion aus Metall über welche die Plane gezogen wird. An den Außenseiten werden Alu- oder Holzbretter eingesteckt
 
Havariekommissar

Als neutraler Spezialist ist der Havariekommissar im Dienste der Versicherungswirtschaft, des Handels sowie der Lager- und Transportmitteleigentümer tätig. Seine Aufgabe ist es, bei behaupteten oder tatsächlichen Mängeln den Schaden an Gütern und Sachen zu bewerten und ihn dem Grunde und der Höhe nach festzustellen.

HF
(Hand Force) Kraft am Griff des Spannelementes, die die Zugkraft im Zurrsystem erzeugt. Diese Vorgabekraft wird auf dem Zurretikett in SHF angegeben (Standard Handforce)  
 
HGB

Das Handelsgesetzbuch (HGB) enthält wichtige, grundlegende Regelungen des wirtschaftlichen Zusammenlebens. Im HGB werden beispielsweise die Rechte und Pflichten von Kaufleuten definiert.

Hilfsbremsanlage

Sie stellt die Ersatzbremse dar, die eine Notbremsung beim Ausfall der Betriebsbremsanlage ermöglicht. Die Hilfsbremsanlage ist keine eigenständige Bremsanlage. Bei der zweikreisigen Betriebsbremsanlage stellt bei Ausfall eines Kreises der intakte zweite Kreis die Hilfsbremsanlage dar. Bei Fahrzeugen mit dosierbarer Feststellbremse stellt diese Bremse die Hilfsbremsanlage dar.

Hochdecker

Als Hochdecker werden Reisebusse bezeichnet, die über einen hochliegenden Fahrgastraum verfügen.

Hochdecker sind ideale Fernreisebusse mit hohem Komfort auf den Sitzplätzen und viel Stauraum für das Reisegepäck

HR

HR         

übliche Abkürzung für Handelsregister

HU

HU        

übliche Abkürzung für Hauptuntersuchung

Hubkolbenmotor

Der Hubkolbenmotor beruht auf dem Prinzip der Dampfmaschine von James Watt: Ein hin- und her- oder auf- und abfahrender Kolben bewegt sich in einem geschlossenen Zylinder und treibt über eine Pleuelstange eine sich drehende Kurbelwelle an. Die Hubbewegung des Kolbens wird mittels Pleuel und Kurbelwelle damit in eine Drehbewegung umgewandelt. Durch Erhöhung des Druckes oberhalb des Kolbens wird die Bewegung eingeleitet. In Fahrzeugmotoren erfolgt das durch Verbrennen eines geeigneten flüssigen oder gasförmigen Kraftstoffes oberhalb des Kolbens im Motorzylinder.

Huckepack-Verkehr

Bei diesem Konzept wird zur Entlastung des Straßenverkehrs der komplette LKW, also auch das Zugfahrzeug, auf die Bahn verladen.

Hybridantrieb

Mischform zweier Antriebskonzepte, z.B. aus Verbrennungsmotor und Elektromotor. Beide Motoren werden entsprechend der Verkehrssituation alternativ genutzt. Der Elektromotor bezieht seine Energie aus einem am Fahrzeug befestigten Batteriepaket. Während der Nutzung des Verbrennungsmotors lädt ein Generator dieses Batteriepaket wieder auf.

Hydraulische Getriebe

Hier erfolgt die Kraftübertragung vom Motor auf die Antriebsachse durch eine Flüssigkeit. Unterschiedliche Pumpensysteme nutzen die

Flüssigkeit entweder, um Druck zu erzeugen oder um die Schaufel eines Turbinenrades in Bewegung zu setzen.

IATA-DGR

IATA-DGR           

übliche Abkürzung für International Air Transport Association - Dangerous Goods Regulations

ICC

ICC        

übliche Abkürzung für International Chamber of Commerce (Internationale Handelskammer)

IHK

IHK        

übliche Abkürzung für Industrie- und Handelskammer

Inanspruchnahme der „Notstandsklausel“ VO (EG) 561/2006

Der Fahrer ist verpflichtet, Art und Grund der Abweichung spätestens bei Erreichen des geeigneten Halterplatzes handschriftlich in den Arbeitszeitaufzeichnungen (Schaublatt des analogen Kontrollgerätes bzw. Ausdruck aus dem digitalen Kontrollgerät) oder im Arbeitszeitplan festzuhalten.

Individualverkehr

Fällt unter den Oberbegriff „Kraftverkehr“. Hierbei handelt es sich um Privat- und Dienstfahrten mit PKW und Krafträdern.

Ingot
Englischer Begriff für Barren. Wird häufig im Zusammenhang mit Zink- Blei- oder Siliciumbarren verwendet.
 
Inhalte der Beförderungspapiere beim Gefahrguttransport

o            Bezeichnung des Gutes einschließlich der Kennzeichnungsnummer (UN-Nummer) und vorangestellten Großbuchstaben „UN“

o            Verpackungsgruppe (ist nicht überall angegeben; z.B. sind bei den Klassen 1 und 2 die Klasse, die Ziffer und die Buchstaben anzugeben.

o            Nummer des vorgeschriebenen Gefahrzettelmusters (die Nummern der Muster zur Anzeige von Zusatzgefahren sind in Klammern aufzuführen)

o            Anzahl und Beschreibung der Versandstücke

o            Die Gesamtmenge der gefährlichen Güter (als Volumen, Brutto- oder Nettomasse) je UN-

Nummer

o            Name und Anschrift des Absenders

o            Name und Anschrift des Empfängers

inländischer Streckenteil

Die bilaterale Genehmigung ersetzt auf dem inländischen Streckenteil die erforderliche Erlaubnis für den Güterkraftverkehr nach §3 GüKG (Geltung der bilateralen Genehmigung auf dem inländischen Streckenanteil)

IRU

IRU       

übliche Abkürzung für Internationale Straßentransportunion

Just-in-sequence (JIS)

Bei dieser Weiterentwicklung von Just-in-time wird die benötigte Menge an Teilen nicht nur zum richtigen Zeitpunkt geliefert, sondern auch in der richtigen Reihenfolge.

Just-in-time (JIT)

Bei Just-in-time Lieferungen wird die Ware genau dann angeliefert, wenn sie im Produktionsablauf benötigt wird.

K-Faktor

K-Faktor

Der K-Faktor ist ein Korrektur-Faktor, auch Übertragungsbeiwert genannt. Dieser Faktor soll den Kraftverlust durch die (Seil-)Reibung des Zurrmittels an den Kanten der Ladung beim Niederzurren pauschal berücksichtigen. Er kann mit 1,5 angesetzt werden, wenn eine Spannvorrichtung am Zurrmittel eingesetzt wird. Der Wert kann bis zu einem Faktor von 2 angesetzt werden, wenn zwei Spannvorrichtungen am Zurrmittel eingesetzt werden, oder wenn die Kantenwinkel sehr glatt sind und dadurch die einseitig eingeleiteten Vorspannkräfte gut auf die gegenüberliegenden Seite verteilt werden.

Kabotage

Kabotage bedeutet: Transportdienstleistungen innerhalb eines Landes, die von ausländischen Verkehrsunternehmen erbracht werden.

Klasse D

Kraftfahrzeuge, die zur Beförderung von mehr als acht Personen außer dem Fahrzeugführer ausgelegt und gebaut sind (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg)

Klasse D1

Kraftfahrzeuge bis 8 m Länge, die zur Beförderung von mehr als acht und nicht mehr als 16 Personen außer dem Fahrzeugführer ausgelegt und gebaut sind (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg).

Klasse D1E

Kombinationen aus einem Zugfahrzeug der Klasse D1 und einem Anhänger über 750 kg zulässige Gesamtmasse. zGM des Anhängers ≤ Leermasse des Fahrzeugs Keine Personenbeförderung im Anhänger

Klasse DE

Kombinationen aus einem Zugfahrzeug der Klasse D und einem Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg. zGM

Klassifizierung des Gefahrgutrechts

Soll ein Stoff oder Gegenstand befördert werden, muss geklärt werden, ob es sich überhaupt um Gefahrgut handelt. Der Teil „Klassifizierung“ des Gefahrgutrechtes enthält dazu Untersuchungsmethoden und Klassifizierungsroutinen. Wenn dann bekannt ist, worum es sich handelt und mit welchen Gefahren gerechnet werden muss, kann geregelt werden, in welchen Behältnissen ein sicherer Transport möglich ist. Wichtig ist hierbei eine äußere sichtbare Deklaration.

Kodifikation

Systematische Zusammenfassung der Rechtssätze eines Rechtsgebiets in einem einheitlichen Gesetzeswerk.

KOM

KOM     

übliche Abkürzung für Europäische Kommission

KOM

KOM (Kraftomnibus), Kraftfahrzeuge, die nach ihrer Bauart und Einrichtung zur Personenbeförderung bestimmt sind und mehr als acht Sitzplätze außer dem Fahrzeugführersitz haben.

Kombi- oder Universalbus

Verkehrsunternehmen benötigen zur Vermeidung größerer Stillstandzeiten KOM, die sie sowohl im Kurzreiseverkehr als auch im Überlandlinien- oder Stadtlinienverkehr sowie für die Beförderung von Schülern einsetzen können.

Diese KOM müssen hinsichtlich der Bau- und Ausrüstungsvorschriften die Anforderungen für alle Einsatzarten erfüllen und erhalten dementsprechend auch eine Zulassung für den Einsatz als Reisebus und als Linienbus.

Kontingentierung von CEMT-Genehmigungen

Bei den CEMT-Genehmigungen gibt es eine Kontingentierung. Je nach Umweltfreundlichkeit der eingesetzten LKW gilt die Kategorie „grünes“, „supergrünes und sicheres“, „EURO3 sicheres“ sowie „EURO4 sicheres“ Fahrzeug. Auch für „EURO VI sichere“ Kraftfahrzeuge gibt es mittlerweile ein Muster für den Nachweis.

Kontrolle

Kontrolle

Berufskraftfahrer und ihre Fahrzeuge werden in Deutschland durch Autobahnpolizei, Zoll und Bundesamt für Güterverkehr (BAG) kontrolliert. 

Kontrollkarte

Wie erhalten Kontrollbeamte Zugriff auf im DTCO gespeicherte Daten?

Kontrollbeamte weisen sich mit einer Kontrollkarte als berechtigte Personen aus. Der Kontrollmodus identifiziert den Kontrollbeamten und ermöglicht das Anzeigen, Ausdrucken und Herunterladen aller gespeicherten Daten.

Kontrollmittel

Welche Kontrollmittel, unabhängig vom Fahrzeugtyp, stehen dem Kraftfahrer zur Dokumentation seiner Arbeit generell zur Verfügung?

Kontrollgeräte: analoge oder digitale Geräte (Fahrtenschreiber, EU-Kontrollgeräte, DTCO) Kontrollmittel: Fahrerkarte, Ausdrucke, Schaublätter

Persönliche Aufzeichnungen: Persönliches Kontrollbuch, Schaublattbeschriftungen

Kopflashing
Das Kopflashing ist eine besondere Art des Diagonalzurrens. Ein Zurrmittel wird als Lashing um die Ladung geführt und mit den Zurrpunkten verbunden.
 
Kraftschluss-Ladungssicherung

Kraftschluss-Ladungssicherung

Bei der Kraftschluss-Ladungssicherung wird die Ladung durch Zurrmittel auf den Fahrzeugboden gedrückt. Der hier vorherrschende Reibbeiwert z.B. zwischen der Palette und dem Fahrzeugboden und / oder zwischen der Ladung und der Palette bzw. zu der Ladung untereinander, bestimmt die erforderliche Zurrmittel-Vorspannkraft (STF).

KraftStG

KraftStG             

übliche Abkürzung für Kraftfahrzeugsteuergesetz

Kraftstoffmengenzufuhrmessung

Der Einsatz elektronisch geregelter Dieseleinspritzsysteme ermöglicht, genauso wie bei der elektronischen Benzineinspritzung, eine exakte Regelung des Einspritzbeginns, verbunden mit äußerst genauer Kraftstoffmengenzufuhrmessung.

Kraftverkehrsmeister (KVM)

Der Kraftverkehrsmeister (KVM) bzw. geprüfte Meister für Kraftverkehr (KVM) ist ein öffentlich-rechtlich anerkannter Abschluss auf Meisterebene, der nach einer erfolgreich absolvierten, branchenbezogenen gewerblich-technischen Aufstiegsfortbildung gemäß Berufsbildungsgesetz vergeben wird. Die bundeseinheitliche Prüfung erfolgt auf Grundlage einer besonderen Rechtsverordnung vor dem Prüfungsausschuss einer Industrie- und Handelskammer (IHK).

Kraftwagenspediteur

Ein Kraftwagenspediteur ist eine Kombination aus Spediteur und Fuhrunternehmer, also ein Spediteur, der die Besorgung der Beförderung mit eigenen Kraftfahrzeugen durchführt. In diesem Sinne ist er dann auch Transportunternehmer. Man spricht in diesem Fall vom „Spediteur im Selbsteintritt“

KrFArbZG

KrFArbZG (Gesetz zur Regelung der Arbeitszeit von selbständigen Kraftfahrern)

Dieses Gesetz regelt die Arbeitszeit von selbständigen Kraftfahrern die hauptsächlich Fahrtätigkeiten im Bereich des Straßentransports ausüben

Kronenstock
Kronenstock oder Kronenständer
Kronenstöcke oder Kronenständer sind Gestelle aus Stahl, auf denen die verschiedensten Arten von Drähten transportiert werden können. Die Tragfähigkeit liegt bei 750 - 2500 kg.
 
KSchG

KSchG   

übliche Abkürzung für Kündigungsschutzgesetz

Kühlkette

Eine Kühlkette ist das durchgängige System der Kühlung beim Transport zwischen Hersteller, Großhändler, Händler und Verbraucher; insbesondere von Lebensmitteln.

Kühlmittel

Bei einigen Motoren gibt es noch eine reine Luftkühlung. In der Regel gelangt heute die Wasserkühlung zum Einsatz. Öl und ein Gemisch aus Kühlmittel mit Wasser stehen dabei im Wärmeaustausch.

Kupplung

Die Kupplung dient dazu, den Motor vom Getriebe zu trennen, um den Kraftfluss zu unterbrechen. Sie muss beim Anfahren die Antriebskraft dosierbar in den Antriebsstrang überführen.

Kupplung prüfen:

-Feststellbremse anziehen;

-Höchsten Gang einlegen;

- Bei gleichzeitigem Gas geben jetzt langsam einkuppeln.

Lässt sich der Motor „abwürgen“ ist die Kupplung noch in Ordnung.

Rutscht sie bei völlig entlastetem Pedal durch, ist sie verschlissen.

Kupplungsspiel

Ein Leerweg von etwa zwei Zentimetern beim Bedienen des Kupplungspedals.

Kupplungssysteme

Es gibt Einscheibenkupplungen, ausgeführt als Schraubenfeder- oder Membranfederkupplungen, sowie Zweischeibenkupplungen. Häufig werden die Kupplungen hydraulisch betätigt, damit entfallen lange Gestänge oder Seile. Kupplungen mit hohen Betätigungskräften werden oft mit Kupplungsverstärkern ausgestattet.

Kupplungsverstärker

Sind meistens hydraulisch arbeitende, Pedalkraft unterstützende Systeme, die den Kupplungsvorgang beim Ein- und Auskuppeln sowie im eingekuppelten Zustand mit Kräften unterstützt, die mit Übertotpunktfedern nicht mehr möglich sind.

KV

KV         

übliche Abkürzung für Krankenversicherung

Ladedruckregelung

Mit zunehmender Motordrehzahl erhöht sich der Ladedruck des Turboladers. Die Turboladergeometrie wird so ausgelegt, dass bei niedrigen Drehzahlen ein nutzbarer Ladedruck entsteht. Das bedeutet aber, dass er bei hohen Drehzahlen auf ein unzulässiges Maß ansteigen würde, also muss der Ladedruck geregelt werden, um folgende Aufgaben zu erfüllen:

Erhöhung der Motorlebensdauer; Optimale Anpassung des Ladedrucks an den Lastzustand des Motors; Gleichmäßiger Ladedruck über ein weites Drehzahlspektrum

Ladungssicherung

Ladungssicherung bezeichnet das Sichern von Ladungen (Frachtgütern) im Straßen-, Eisenbahn-, Luft- und Schiffsverkehr gegen die beim Transport auftretenden physikalischen Bewegungskräfte und dient der Transportsicherheit.

LAG

LAG       

übliche Abkürzung für Landesarbeitsgericht

Leerfahrten

Leerfahrten (iSd des BKrFQG)

Aufgrund der Anknüpfung des Gesetzes an den Begriff der Beförderung sind Leerfahrten vom Anwendungsbereich des BKrFQG nicht erfasst. Eine Leerfahrt liegt vor, wenn weder eine Beförderung von Gütern noch von Personen erfolgt. Eine Leerfahrt liegt auch dann noch vor, wenn sich in dem Fahrzeug Mittel zur Ladungssicherung in dem Umfang befinden, wie diese üblicherweise zur Sicherung von Ladung auf dem jeweiligen Fahrzeug erforderlich sind.  

Leitlinie 1

Beschäftigt sich mit der Abweichung von den Mindestruhezeiten und maximalen Lenkzeiten

Leitlinie 2

Leitlinie 2

Beschäftigt sich mit der Erfassung der Zeiten, die ein Fahrer aufwendet, um sich zu einem Ort zu begeben, bei dem es sich nicht um den üblichen Ort der Übernahme oder Übergabe seines Fahrzeugs handelt

Leitlinie 3

Leitlinie 3

Beschäftigt sich mit der Anordnung einer Unterbrechung einer Ruhepause oder einer täglichen oder

wöchentlichen Ruhezeit zum Bewegen eines Fahrzeugs an einem Terminal, einem Parkplatz oder

einer Grenze

Leitlinie 4

Leitlinie 4

Beschäftigt sich mit Aufzeichnung der Lenkzeiten durch digitale Fahrtenschreiber bei Fahrten, die mit häufigen Stopps verbunden sind

Leitlinie 5

Leitlinie 5

Beschäftigt sich mit dem Formblatt zur Bescheinigung von Tätigkeiten

Leitlinie 6

Leitlinie 6

Beschäftigt sich mit der Aufzeichnung der Zeiten, die der Fahrer in einer Eisenbahn oder auf einem Fährschiff verbringt

Leitlinie 7

Leitlinie 7

Befasst sich mit der Fragestellung, was die Begrifflichkeit „innerhalb von 24 Stunden“ im Sinne von Artikel 8 Absätze 2 und 5 der Verordnung (EG) Nr. 561/2006 bedeutet.

Leitlinie 8

Leitlinie 8

Gibt Hinweise, wie sich der Fahrer bei Verlust, Diebstahl, Beschädigung oder Fehlfunktion der Fahrerkarte korrekt verhält – Grundlage: Artikel 29 der VO (EU) Nr. 165/2014.

Leitlinien der EU Kommission

Die Verordnungen und Richtlinien, die auf Ebene der EU die Lenk-, Ruhe- und Arbeitszeiten des Fahrpersonals (Sozialvorschriften) regeln, lassen trotz des in manchen Teilen hohen Detaillierungsgrades Spielraum für Interpretationen und Auslegungen. Um die unzähligen verbleibenden Unklarheiten zu minimieren, werden seitens der EU-Kommission Leitlinien veröffentlicht

Lenk- und Ruhezeiten

Die Lenk- und Ruhezeiten für Fahrer von Fahrzeugen mit einer zulässigen Höchstmasse einschließlich Anhänger von über 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht (zGG) im gewerblichen Güter- oder Personenverkehr sind innerhalb der Europäischen Gemeinschaft in der Verordnung (EG) 561/2006 geregelt. In Deutschland werden zudem durch die Fahrpersonalverordnung (FPersV) bereits Fahrzeuge ab 2,8 t zGG erfasst.

Lenkrollradius

Der Lenkrollhalbmesser ist die Abweichung der Schwenkachse des Rads von der Mitte der Reifenaufstandsfläche auf Höhe des Spurpunkts (Fahrbahn)

Lenkung

Prinzipiell funktioniert die Lenkung so, dass das Lenkgetriebe die Drehbewegung des Lenkrades auf das Lenkgestänge überträgt. Die Drehbewegungen setzt das Lenkgetriebe in Hin- und Herbewegungen um. Für unterschiedliche Fahrzeuganforderungen und im Laufe der fortschreitenden technischen Entwicklung haben sich unterschiedliche Lenksysteme etabliert.

o            Mechanische Lenkungen

o            Zahnstangenlenkungen

o            Kugelumlauflenkungen

o            Spindelfingerlenkungen

o            Hydraulisch unterstützte Lenkungen

o            Elektromechanische Lenkungen

Lenkzeit VO (EG) 561/2006

Als Lenkzeit gelten alle Zeiten, die mit der Fahrertätigkeit im Zusammenhang stehen und dementsprechend vom Kontrollgerät als Lenkzeit registriert wurden. Hierzu zählen auch Aufenthalte an Ampeln, Bahnübergängen oder bei Staus. Solange der Motor läuft, handelt es sich um Lenkzeit

Lenkzeitunterbrechnung VO (EG) 561/2006

Lenkzeitunterbrechung: Gesetzlich vorgeschriebene Zeit, während der das Fahrzeug nicht gelenkt werden darf. Der Fahrzeugführer darf während dieser Zeit keine anderen Arbeiten ausführen. Zur Lenkzeitunterbrechung zählen Ruhepausen, Ruhezeiten, Wartezeiten sowie Anwesenheitszeiten, die in einem fahrenden Fahrzeug, auf einer Fähre oder in einem Zug verbracht werden, ohne dass gelenkt wird, ab einer zusammenhängenden Zeit von 15 Minuten. Somit zählen Rangier- und Ladetätigkeiten nicht dazu.

Linienverkehr (Ortslinienverkehr, Nachbarortslinienverkehr, Regionalverkehr, Überlandverkehr, Fernlinienverkehr)

Linienverkehr liegt nur vor, wenn der Verkehr jedermann zur Verfügung steht und demzufolge auf der Hin- und Rückfahrt ein ständiger Fahrgastwechsel eintritt.

Linienverkehr ist eine zwischen bestimmten Ausgangs- und Endpunkten eingerichtete regelmäßige Verkehrsverbindung, auf der Fahrgäste an bestimmten Haltestellen ein- und aussteigen können. Er setzt nicht voraus, dass ein Fahrplan mit bestimmten Abfahrts- und Ankunftszeiten besteht oder Zwischenhaltestellen eingerichtet sind. Personenbeförderungsgesetz (PBefG)

LMBG

LMBG   

übliche Abkürzung für Lebensmittel und Bedarfsgegenständegesetz

LMTV

LMTV   

übliche Abkürzung für Lebensmitteltransportbehälter Verordnung

Logistische Kette

Heute versteht man unter Logistik eine ganze Reihe von Prozessen, die nicht mehr von einem Unternehmen allein effektiv umgesetzt werden können. Solche Prozessketten können alle Leistungen von der Beschaffung über die Produktion, den Vertrieb und die Entsorgung umfassen. Durch das Schaffen derartiger logistischer Ketten können sich die Einzelunternehmen stärker auf ihr eigentliches Kerngeschäft konzentrieren und freie Kapazitäten gewinnen.

Luftdruck und Tragfähigkeit eines Reifens

Der Luftdruck beeinflusst die Tragfähigkeit des Reifens. Je mehr der Luftdruck des Reifens abfällt, umso geringer wird dessen Tragfähigkeit. Der richtige Reifendruck ist ausschlaggebend für die Höhe des Rollwiderstandes und die Lebensdauer des Reifens.

Masse
Masse
Die Masse ist eine Eigenschaft der Materie und eine physikalische Grundgröße. Ihre internationale Einheit ist das Kilogramm. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird die Masse häufig als Gewicht bezeichnet.
 
Masseln

Masseln

Kleinere Barren werden auch als Masseln bezeichnet.

Maut

Hierbei handelt es sich um eine Gebühr für die Nutzung von Straßen, Brücken, Autobahnen und Tunnel.

Maximale Wochenlenkzeit VO (EG) 561/2006

Nach der Neuregelung der VO (EG) 561/2006 ist die Obergrenze der wöchentlichen Lenkzeit nunmehr auf 56 Stunden begrenzt.

Meldepflichten Futtermitteltransport

Wer im Rahmen seines beruflichen oder gewerbsmäßigen Umgangs mit Futtermitteln Kenntnis darüber erhält, dass ein Futtermittel so hoch mit unerwünschten Stoffen belastet ist, dass es bei bestimmungsgemäßer und sachgerechter Verfütterung eine schwerwiegende Gefahr für die menschliche oder tierische Gesundheit darstellt, hat die zuständige Behörde unverzüglich davon zu unterrichten, selbst wenn die Vernichtung der Futtermittel beabsichtigt ist.

Merkmale der CMR

Bei ihrer Schaffung wurde vor allem Wert auf die Vereinheitlichung der Beförderungspapiere, der Haftungsregelungen und der Durchsetzung daraus resultierender Schadensersatzansprüche gelegt.

Mitführpflichten beim Führen eines Fahrzeugs mit analogem Kontrollgerät

o            Fahrerkarte, falls Sie eine besitzen

o            Führerschein

o            Schaublatt des aktuellen Tages

o            Diagrammscheiben der letzten 28 Kalendertage

o            Bescheinigung über berücksichtigungsfreie Tage nach § 20 Abs. 1 Fahrpersonalverordnung und nach VO (EG) 561/2006, Art. 6, Abs. 5

o            Alle während des laufenden Tages und der vorausgehenden 28 Tage erstellten handschriftlichen Aufzeichnungen

o            Bei Defekt des Kontrollgeräts: Handschriftliche Aufzeichnungen

Mitführpflichten beim Führen eines Fahrzeugs mit digitalem Kontrollgerät

o            Fahrerkarte

o            Führerschein

o            Bescheinigung über berücksichtigungsfreie Tage nach § 20

Abs. 1 Fahrpersonalverordnung und nach VO (EG) 561/2006, Art. 6, Abs. 5

o            alle in der EU-VO 3821/86 und der EU-VO 561/06 vorgeschriebenen Ausdrucke aus dem Kontrollgerät

o            Bei Defekt, Verlust oder Diebstahl der Fahrerkarte: Tagesausdrucke mit handschriftlichen Angaben

o            Bei Defekt des Kontrollgeräts: Handschriftliche Aufzeichnungen

Mitführpflichten beim Führen von Fahrzeugen im Mischbetrieb

Es sind die Mitführpflichten für das digitale und das analoge Kontrollgerät zu erfüllen:

o            Fahrerkarte

o            Führerschein

o            Schaublätter, handschriftliche oder digitale Aufzeichnungen und/oder die nach der VO (EG) Nr. 561/2006 und der VO (EWG) Nr. 3821/85 vorgeschriebenen Ausdrucke des laufenden Tages und der vorhergehenden 28 Tage, an denen ein Fahrzeug geführt wurde, welches unter die VO (EG) Nr. 561/2006 oder §1 FPersV fällt.

o            Bescheinigungen nach §20 FPersV, falls der Fahrer im mitführungspflichtigen Zeitraum kein Fahrzeug gelenkt hat, welches unter die VO (EG) Nr. 561/2006 oder

  • 1 FPersV fällt, krank war, Urlaub hatte oder ein Fahrzeug im Rahmen einer Ausnahme nach der FPersV oder der VO (EG) Nr. 561/2006 gelenkt hat.
Mitführungspflichten im Geltungsbereich der CEMT- Resolution

Folgende Papiere sind mitzuführen:

o            CEMT-Genehmigung bzw. CEMT-Umzugsgenehmigung

o            Fahrtenberichtheft (nicht bei CEMT-Umzügen)

o            CMR-Frachtbrief

Mitnahme von Sachen im Personenverkehr

(1)          Ein Anspruch auf Beförderung von Sachen besteht nach BefBedV nicht. Handgepäck und sonstige Sachen werden bei gleichzeitiger Mitfahrt des Fahrgasts und nur dann befördert, wenn dadurch die Sicherheit und Ordnung des Betriebs nicht gefährdet und andere Fahrgäste nicht belästigt werden können.

(2)          Von der Beförderung sind gefährliche Stoffe und gefährliche Gegenstände ausgeschlossen, insbesondere

o            explosionsfähige, leicht entzündliche, radioaktive, übelriechende oder ätzende Stoffe,

o            unverpackte oder ungeschützte Sachen, durch die Fahrgäste verletzt werden können,

o            Gegenstände, die über die Wagenumgrenzung hinausragen.

(3)          Die Pflicht zur Beförderung von Kleinkindern in Kinderwagen richtet sich nach den Vorschriften des § 2 Satz 1 BefBedV . Nach Möglichkeit soll das Betriebspersonal dafür sorgen, dass Fahrgäste mit Kind im Kinderwagen nicht zurückgewiesen werden. Die Entscheidung über die Mitnahme liegt beim Betriebspersonal.

(4)          Der Fahrgast hat mitgeführte Sachen so unterzubringen und zu beaufsichtigen, dass die Sicherheit und Ordnung des Betriebs nicht gefährdet und andere Fahrgäste nicht belästigt werden können.

(5)          Das Betriebspersonal entscheidet im Einzelfall, ob Sachen zur Beförderung zugelassen werden und an welcher Stelle sie unterzubringen sind.

Mitnahme von Tieren im Personenverkehr

(1)          Auf die Beförderung von Tieren ist § 11 BefBedV Abs. 1, 4 und 5 anzuwenden.

(2)          Hunde werden nur unter Aufsicht einer hierzu geeigneten Person befördert. Hunde, die Mitreisende gefährden können, müssen einen Maulkorb tragen.

(3)          Blindenführhunde, die einen Blinden begleiten, sind zur Beförderung stets zugelassen.

(4)          Sonstige Tiere dürfen nur in geeigneten Behältern mitgenommen werden.

(5)          Tiere dürfen nicht auf Sitzplätzen untergebracht werden.

Motorbauweisen

In unsere heutigen Kraftfahrzeuge werden fast ausschließlich Hubkolbenmotoren eingebaut. In Nutzkraftfahrzeuge, Lastkraftwagen und Omnibusse werden vorwiegend Motoren nach dem Dieselprinzip mit mehreren Zylindern eingebaut. Dies sind V-Motoren, Reihenmotoren und Boxermotoren.

Motorkühlung

In der Regel gelangt heute bei Fahrzeugen die Wasserkühlung mit Korrosions- und Frostschutzzusatz zum Einsatz. Bei stark beanspruchten Motoren in Nutzfahrzeugen reichen derartige Maßnahmen nicht mehr aus und deshalb werden heutzutage nicht nur der Motor sondern ebenfalls eine Reihe von Nebenaggregaten z. B. mit einer Ölkühlung in kompliziert abgestimmten Systemen gekühlt. Man spricht in der Gesamtbetrachtung dann von einem Thermomanagement.

MuSchG

MuSchG              

übliche Abkürzung für Mutterschutzgesetz

Nachteilige Beeinflussung von Lebensmitteln

Ist die ekelerregende oder sonstige Beeinträchtigung der einwandfreien hygienischen Beschaffenheit von Lebensmitteln, wie durch Mikroorganismen, Verunreinigungen, Witterungseinflüsse, Gerüche, Temperaturen, Gase, Dämpfe, Rauch, Aerosole, tierische Schädlinge, menschliche und tierische Ausscheidungen sowie durch Abfälle, Abwässer, Reinigungs- Desinfektions-, Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel oder ungeeignete Behandlungs- und Zubereitungsverfahren.

Nahverkehr

Als Nahverkehr oder Ortsverkehr werden Verkehrsleistungen bezeichnet, die über geringe Entfernungen erbracht werden.

Nebelsensoren

Nebelsensoren sollen die individuelle oft fehlerbehaftete Einschätzung von Verkehrssituationen bei nebliger Witterung realistischer gestalten.

Man verwendet ein durch Sensoren gesteuertes optisches Erkennungssystem, das die objektiven Eindrücke in Signale oder Fahrbeschränkungsmaßnahmen umwandelt.

Newton
Newton
Newton ist die Einheit der Kraft. Sie wurde nach dem britischen Wissenschaftler Isaac Newton benannt. Gebräuchliche Vielfache sind: 1 MN (MegaNewton), 1 kN (KiloNewton), 1 daN (DekaNewton), 1 mN (MilliNewton)...
In der Ladungssicherung ist daN die gängige Größe für Kraft. 1 Kilogramm entspricht 0,981 daN.
 
Niederzurren
Niederzurren
Durch Niederzurren wird die Ladung auf die Ladefläche gedrückt. Hierdurch entstehen zusätzlich Sicherungskräfte durch Reibung. Diese wirken in der gleichen Weise, wie die Reibungskräfte aus der Gewichtskraft der Ladung.
Man bezeichnet dies auch als Kraftschluss.
 
Notbremsassistent

Ein Notbremsassistent ist ein intelligentes „vorausschauendes“ Fahrassistenzsystem für Kraftfahrzeuge, das bei Gefahr vorbeugend eine Notbremsung unterstützt oder selbsttätig einleitet. Zusätzlich können weitere Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. Hierdurch soll die Kollision mit einem Hindernis vermieden werden oder zumindest die eingebrachte Energie soweit wie möglich durch Bremsen im Vorfeld abgebaut werden.

Nothilfemittel
  • §145 StGB – Missbrauch von Notrufen und Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln

(1)          Wer absichtlich oder wissentlich

  1. Notrufe oder Notzeichen missbraucht oder
  2. vortäuscht, dass wegen eines Unglücksfalles oder wegen gemeiner Gefahr oder Not die Hilfe anderer erforderlich sei, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(2)          Wer absichtlich oder wissentlich

  1. die zur Verhütung von Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr dienenden Warn- oder Verbotszeichen beseitigt, unkenntlich macht oder in ihrem Sinn entstellt oder
  2. die zur Verhütung von Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr dienenden Schutzvorrichtungen oder die zur Hilfeleistung bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr bestimmten Rettungsgeräte oder anderen Sachen beseitigt, verändert oder unbrauchbar macht,

wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in § 303 oder § 304 mit Strafe bedroht ist.

Notstandsklausel VO (EG) 561/2006

Die Verordnung (EG) Nr. 561/2006 enthält eine Notstandsklausel, die dem Fahrer ein Abweichen von den Inhalten dieser Verordnung zubilligt.

o            zur Gewährleistung der Sicherheit der Fahrgäste

o            zur Gewährleistung der Sicherheit des Fahrzeugs

o            zur Gewährleistung der Sicherheit der Ladung

Obus

Ein Oberleitungsbus (Obus) ist ein elektrisches Verkehrsmittel beziehungsweise Verkehrssystem im öffentlichen Personennahverkehr. Er ist wie ein im Stadtbusverkehr eingesetzter Stadtlinienbus aufgebaut, wird im Gegensatz zu diesem aber nicht von einem Verbrennungsmotor, sondern von einem oder mehreren Elektromotoren angetrieben. Seinen Fahrstrom bezieht er – ähnlich einer Straßenbahn – mittels Stromabnehmern aus einer über der Fahrbahn gespannten Oberleitung.

Öffentliche Straßen

Öffentliche Straßen (iSd des BKrFQG)

Öffentliche Straßen sind alle Verkehrswege für nicht schienengebundene Landfahrzeuge, die eine Widmung für den öffentlichen Verkehr nach dem Bundesfernstraßengesetz oder den Straßengesetzen der Länder erhalten haben

On-Board Unit (OBU)

Die On-Board Unit (OBU) ist ein Gerät, das in Lastkraftwagen eingebaut wird, um die automatische Abrechnung in einem Gebührenerhebungs- oder Mautsystem zu ermöglichen.

ÖPNV

ÖPNV   

übliche Abkürzung für Öffentlicher Personennahverkehr

Ovalöse

Ovalöse

Verschiedene Anschlagpunkte sind in ihrer Form oval. Daher nennt man sie auch manchmal Ovalöse.

Palettierte Ladeeinheit
Auf einer Palette gestautes Ladegut.
Mit Überpackung oder Unterpackung der Palette. Bei „Überpackung" steht das Ladung seitlich über. Bei „Unterpackung" ist die Ladung seitlich kleiner als die Palette
 
Paragraphen der Ladungssicherung
Hier werden Auszüge aus den Vorschriften aufgeführt, die im Zusammenhang mit der Ladungssicherung, oder den Folgen die bei einer mangelhaften Ladungssicherung entstehen können, genannt werden müssen:
 
Straßenverkehrsordnung
 
§ 22 StVO - Ladung (1) Die Ladung einschließlich Geräte zur Ladungssicherung sowie Ladeeinrichtungen sind so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen können. Dabei sind die anerkannten Regeln der Technik zu beachten.
VwV zu § 22 StVO Ladung
I. Zu verkehrssicherer Verstauung gehört sowohl eine die Verkehrs- und Betriebssicherheit nicht beeinträchtigende Verteilung der Ladung als auch deren sichere Verwahrung, wenn nötig Befestigung, die ein Verrutschen oder gar Herabfallen unmöglich machen.
II: II.Schüttgüter, wie Kies, Sand, aber auch gebündeltes Papier, die auf Lastkraftwagen befördert werden, sind in der Regel nur dann gegen Herabfallen besonders gesichert, wenn durch überhohe Bordwände, Planen oder ähnliche Mittel sichergestellt ist, dass auch nur unwesentliche Teile der Ladung nicht herabfallen können.
III. Es ist vor allem verboten, Kanister oder Blechbehälter ungesichert auf der Ladefläche zu befördern.
§ 23 StVO - sonstige Pflichten des Fahrzeugführers (1) Der Fahrzeugführer ist dafür verantwortlich, dass seine Sicht und das Gehör nicht durch die Besetzung, Tiere, die Ladung, Geräte oder den Zustand des Fahrzeugs beeinträchtigt werden. Er muss dafür sorgen, dass das Fahrzeug, der Zug, das Gespann sowie die Ladung und die Besetzung vorschriftsmäßig sind und dass die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs durch die Ladung oder die Besetzung nicht leidet.
Straßenverkehrszulassungsordnung
 
§ 30 StVZO - Beschaffenheit der Fahrzeuge
(1) Fahrzeug müssen so gebaut und ausgerüstet sein, daß 1. ihr verkerhsüblicher Betrieb niemanden schädigt oder mehr als unvemeidabar gefährdet, behindert oder belästigt 2. die Insassen insbesondere bei Unfällen vor Verletzungen möglichst geschützt sidn und das Ausmaß und die Folgen von Verletzungen möglichst gering bleiben.
§ 30 c StVZO - Vorstehende Außenkanten ...
(1) Am Umriss der Fahrzeuge dürfen keine Teile so hervorragen, dass sie den Verkehr mehr als unvermeidbar gefährden.
§ 31 StVZO - Verantwortung für den Betrieb der Fahrzeug
(1) Wer ein Fahrzeug oder einen Zug miteinander verbundener Fahrzeuge führt, muss zur selbständigen Leitung geeignet sein.
(2) Der Halter darf die Inbetriebnahme nicht anordnen oder zulassen, wenn ihm bekannt ist, oder bekannt sein muss, dass der Führer nicht zur selbständigen Leitung geeignet oder das Fahrzeug, der Zug, das Gespann, die Ladung oder die Besetzung nicht vorschriftsmäßig ist oder dass die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs durch die Ladung oder die Besetzung leidet.
Ordnungswidrigkeitengesetz
 
§ 9 OWiG - Handeln für einen anderen
(1) Handelt jemand 1. als vertretungsberechtigtes Organ einer Juristischen Person oder als Miglied eines solchen Organs, 2. als vertretungsberechtigter Gesellschafter einer rechtsfähigen Personengesellschaft oder 3. als gesetzlicher Vertreter eines anderen, so ist ein Gesetz, nach dem besondere persönliche Eigenschaften, Verhältnisse oder Umstände (besondere persönliche Merkmale) die Möglichkeit der Ahndung begründen, auch auf den Vertreter anzuwenden, wenn diese Merkmale zwar nicht bei ihm, aber bei dem Vertretenen vorliegen.
§ 14 OWiG - Beteiligter
(1) Beteiligen sich mehrere an einer Ordnungswidrigkeit, so handelt jeder von ihnen ordnungswidrig. Dies gilt auch dann, wenn besondere persönliche Merkmale (§ 9 Abs.1), welche die Möglichkeit der Ahndung begründen, nur bei einem Beteiligten vorliegen.
(2) Die Beteiligung kann nur dann geahndet werden, wenn der Tatbestand eines Gesetzes, das die Ahndung mit einer Geldbuße zuläßt, rechtswidrig verwirklicht wird oder in Fällen, in denen auch der Versuch geahndet werden kann, dies wenigstens versucht wird.
(3) Handelt einer der Beteiligten nicht vorwerfbar, so wird dadurch die Möglichkeit der Ahndung bei den anderen nicht ausgeschlossen. Bestimmt das Gesetz, daß besondere persönliche Merkmale die Möglichkeit der Ahndung ausschließen, so gilt dies nur für den Beteiligten, bei dem sie vorliegen.
(4) Bestimmt das Gesetz, daß eine Handlung, die sonst eine Ordnungswidrigkeit wäre, bei besonderen persönlichen Merkmalen des Täters eine Straftat ist, so gilt dies nur für den Beteiligten, bei dem sie vorliegen.
§ 130 OWiG - Verletzung der Aufsichtspflicht
(1) Wer als Inhaber eines Betriebes oder Unternehmens vorsätzlich oder fahrlässig die Aufsichtsmaßnahmen unterlässt, die erforderlich sind, um in dem Betrieb oder Unternehmen Zuwiderhandlungen gegen Pflichten zu verhindern, die den Inhaber treffen und deren Verletzung mit Strafe oder Geldbuße bedroht ist, handelt ordnungswidrig, wenn eine solche Zuwiderhandlung begangen wird, die durch gehörige Aufsicht verhindert oder wesentlich erschwert worden wäre. Zu den erforderlichen Aufsichtsmaßnahmen gehören auch die Bestellung, sorgfältige Auswahl und Überwachung von Aufsichtspersonen.
(2) Betrieb oder Unternehmen im Sinne des Absatzes 1 ist auch das öffentliche Unternehmen.
(3) Die Ordnungswidrigkeit kann, wenn die Pflichtverletzung mit Strafe bedroht ist, mit einer Geldbuße bis zu einer Million Euro geahndet werden. Ist die Pflichtverletzung mit Geldbuße bedroht, so bestimmt sich das Höchstmaß der Geldbuße wegen der Aufsichtspflichtverletzung nach dem für die Pflichtverletzung angedrohten Höchstmaß der Geldbuße. Satz 2 gilt auch im Falle einer Pflichtverletzung, die gleichzeitig mit Strafe und Geldbuße bedroht ist, wenn das für die Pflichtverletzung angedrohte Höchstmaß der Geldbuße das Höchstmaß nach Satz 1 übersteigt.
ADR
 
ADR 7.5.7 - Handhabung und Verstauung
7.5.7.1 Die Fahrzeuge oder Container müssen gegebenenfalls mit Einrichtungen für die Sicherung und Handhabung der gefährlichen Güter ausgerüstet sein. Versandstücke, die gefährliche Güter enthalten, und unverpackte gefährliche Güter müssen durch geeignete Mittel gesichert werden, die in der Lage sind, die Güter im Fahrzeug oder Container so zurückzuhalten (z.B. Befestigungsgurte, Schiebewände, verstellbare Halterungen), dass eine Bewegung während der Beförderung, durch die die Ausrichtung der Versandstücke verändert wird oder die zu einer Beschädigung der Versandstücke führt, verhindert wird. Wenn gefährliche Güter zusammen mit anderen Gütern (z.B. schweren Maschinen oder Kisten) befördert werden, müssen alle Güter in den Fahrzeugen oder Container so gesichert und verpackt werden, dass das Austreten gefährlicher Güter verhindert wird. Die Bewegung der Versandstücke kann auch durch das Auffüllen von Hohlräumen mit Hilfe von Stauhölzern oder durch Blockieren und Verspannen verhindert werden. Wenn Verspannungen wie Bänder oder Gurte verwendet werden, dürfen diese nicht überspannt werden, so dass es zu einer Beschädigung oder Verformung des Versandstücks kommt.
Unfallverhütungsvorschriften
 
BGV D 29 - Fahrzeug (§ 22) 1) Fahrzeugaufbauten müssen so beschaffen sein, dass bei bestimmungsgemäßer Verwendung des Fahrzeuges die Ladung gegen Verrutschen, Verrollen, Umfallen, Herabfallen und bei Tankfahrzeugen gegen Auslaufen gesichert ist oder werden kann. Ist eine Ladungssicherung durch den Fahrzeugaufbau allein nicht gewährleistet, müssen Hilfsmittel zur Ladungssicherung vorhanden sein. Pritschenaufbauten und Tieflader müssen mit Verankerungen für Zurrmittel zur Ladungssicherung ausgerüstet sein. Satz 3 gilt nicht für Fahrzeuge mit Kippbrücken mit mehr als 7,5 t zulässigem Gesamtgewicht.
BGV D 29 - Be- und Entladen (§37)
Strafgesetzbuch
 
§ 222 StGB - Fahrlässige Tötung Wer durch Fahrlässigkeit den Tod eines Menschen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
§ 229 StGB - Fahrlässige Körperverletzung Wer durch Fahrlässigkeit die Körperverletzung einer anderen Person verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
§ 324 ff StGB - Umweltstraftaten
c
Handelsgesetzbuch
 
§ 410 HGB - Gefährliches Gut
(1) Soll gefährliches Gut befördert werden, so hat der Absender dem Frachtführer rechtzeitig in Textform die genaue Art der Gefahr und, soweit erforderlich, zu ergreifende Vorsichtsmaßnahmen mitzuteilen.
(2) Der Frachtführer kann, sofern ihm nicht bei Übernahme des Gutes die Art der Gefahr bekannt war oder jedenfalls mitgeteilt worden ist, 1.gefährliches Gut ausladen, einlagern, zurückbefördern oder soweit erforderlich, vernichten oder unschädlich machen, ohne dem Absender deshalb ersatzpflichtig zu werden, und 2. vom Absender wegen dieser Maßnahmen Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen.
§ 411 HGB - Verpackung, Kennzeichnung Der Absender hat das Gut, soweit dessen Natur unter Berücksichtigung der vereinbarten Beförderung einer Verpackung erfordert, so zu verpacken, daß es vor Verlust und Beschädigung geschützt ist und daß auch dem Frachtführer keine Schäden entstehen. Der Absender hat das Gut ferner, soweit dessen vertragsgemäße Behandlung dies erfordert, zu kennzeichnen.
§ 412 HGB - Verladen, Entladen
(1) Soweit sich aus den Umständen oder der Verkehrssitte nicht etwas anderes ergibt, hat der Absender das Gut beförderungssicher zu laden, zu stauen und zu befestigen (verladen) sowie zu entladen. Der Frachtführer hat für die betriebssichere Verladung zu sorgen.
Bürgerliches Gesetzbuch
 
§ 823 BGB - Schadenersatzpflicht
(1) Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.
(2) Die gleiche Verpflichtung trifft denjenigen, welcher gegen ein den Schutz eines anderen bezweckendes Gesetz verstößt. Ist nach dem Inhalt des Gesetzes ein Verstoß gegen dieses auch ohne Verschulden möglich, so tritt die Ersatzpflicht nur im Falle des Verschuldens ein.
§ 830 BGB - Mittäter und Beteiligte
(1) Haben mehrere durch eine gemeinschaftlich begangene unerlaubte Handlung einen Schaden verursacht, so ist jeder für den Schaden verantwortlich. Das Gleiche gilt, wenn sich nicht ermitteln lässt, wer von mehreren Beteiligten den Schaden durch seine Handlung verursacht hat. 
(2) Anstifter und Gehilfen stehen Mittätern gleich.
§ 831 BGB - Haftung für den Verrichtungsgehilfen
(1) Wer einen anderen zu einer Verrichtung bestellt, ist zum Ersatz des Schadens verpflichtet, den der andere in Ausführung der Verrichtung einem Dritten widerrechtlich zufügt. Die Ersatzpflicht tritt nicht ein, wenn der Geschäftsherr bei der Auswahl der bestellten Person und, sofern er Vorrichtungen oder Gerätschaften zu beschaffen oder die Ausführung der Verrichtung zu leiten hat, bei der Beschaffung oder der Leitung die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beobachtet oder wenn der Schaden auch bei Anwendung dieser Sorgfalt entstanden sein würde.
 
Pausen VO (EG) 561/2006

Die Pausenzeiten für den Kraftfahrer sind fest geregelt. So muss der Kraftfahrer nach spätestens 4,5 Stunden eine Pause von wenigstens 45 Minuten einlegen. Diese Pausen kann der Fahrer in zwei Abschnitte teilen. Das heißt, er kann zuerst innerhalb dieser 4,5 Stunden eine fünfzehnminütige Pause nehmen, muss aber nach den 4,5 Stunden dann 30 Minuten am Stück pausieren.

Personenbeförderungsgesetz

Das PBefG regelt auf nationalrechtlicher Ebene den Zugang zum Markt, die Vergabemodalitäten für die Genehmigungsverfahren und die Voraussetzungen für die Verteilung der Anteile eigenwirtschaftlicher und öffentlicher Verkehre.

Personennahverkehr

Als öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) wird der Personenverkehr als Teil des öffentlichen Verkehrs im Rahmen der Grundversorgung auf Straße, Schiene und Wasser im Nahbereich bezeichnet.

Persönliches Kontrollbuch

Arbeitszeitnachweise können in verschiedenen Erscheinungsformen auftreten. Neben Gerätelösungen wird auch heute noch immer ein sog. „Persönliches Kontrollbuch“ gepflegt.

Diese Nachweise sind obligatorisch für die Verwendung von Fahrzeugen von mehr als 2,8t bis 3,5t einschließlich Anhänger. Zu beachten sind bei Gebrauch dieser Fahrzeuge im gewerblichen Verkehr die Vorschriften der Verordnung über tägliche Lenkzeiten, die höchstzulässigen Tageslenkzeiten, die Mindestdauer von Fahrtunterbrechungen sowie die Mindestdauer der täglichen und wöchentlichen Ruhezeiten und deren Übertragbarkeit.

Eine vereinfachte Fassung des Persönlichen Kontrollbuches ist das „Tageskontrollblatt“. Der Fahrer hat an jedem Tag seines Einsatzes ein Tageskontrollblatt auszufüllen. Ein solcher Nachweis soll mitgeführt und auf Verlangen den zuständigen Personen zur Prüfung ausgehändigt werden. Diese Pflicht betreffen die Aufzeichnungen der letzten 28 Tage.

Pflichten beim Tiertransport

Die besonderen Belastungen der Tiere während eines Transportes sollen auf ein Mindestmaß reduziert werden. Deshalb müssen Anschriften eindeutig und lesbar an den Behältnissen angebracht sein – auch um unnötige Fehlfahrten zu vermeiden. Es besteht eine Informationspflicht dem Empfänger gegenüber bzgl. der Ankunftszeit, des Bestimmungsortes und der Versandart.

Verwendete Behältnisse haben die Tiere vor äußeren Einflüssen zu schützen, die Beförderungsdauer muss auf die Fütterung und Tränkung abgestimmt sein, Art und Anzahl der Tiere sind auf dem Behältnis zu vermerken und Rücktransporte haben mit Ablauf des Freitags oder vor Feiertagen zu erfolgen.

Pflichten der Fahrgästen in der Personenbeförderung

Im Linienverkehr sind die Fahrgäste verpflichtet,

  • die Fahrzeuge nur an den Haltestellen zu betreten und zu verlassen; Ausnahmen bedürfen der Zustimmung des Betriebspersonals.
  • zügig ein- und auszusteigen und dabei die besonders gekennzeichneten Türen zu benutzen
  • Durchgänge sowie Ein- und Ausgänge freizuhalten
  • sich im Fahrzeug stets einen festen Halt zu verschaffen
  • sie begleitende Kinder sorgfältig zu beaufsichtigen und dafür zu sorgen, dass Kinder nicht auf Sitzplätzen knien oder stehen.
  • sich mit dem Fahrzeugführer während der Fahrt nicht zu unterhalten
  • die Benutzbarkeit der Betriebseinrichtungen, der Durchgänge und der Ein- und Ausstiege durch sperrige Gegenstände nicht zu beeinträchtigen.
Pflichten des Absenders

HGB § 408 Frachtbrief

Ausstellung eines Frachtbriefes auf Verlangen des Frachtführers

HGB § 411 Verpackung. Kennzeichnung

Der Absender hat das Gut, soweit dessen Natur unter Berücksichtigung der vereinbarten Beförderung eine Verpackung erfordert, so zu verpacken, dass es vor Verlust und Beschädigung geschützt ist und dass auch dem Frachtführer keine Schäden entstehen. Der Absender hat das Gut ferner, soweit dessen vertragsgemäße Behandlung dies erfordert zu kennzeichnen.

HGB § 412 Verladen und Entladen

(1)          Soweit sich aus den Umständen oder der Verkehrssitte nicht etwas Anderes ergibt, hat der Absender das Gut beförderungssicher zu laden, zu stauen und zu befestigen (verladen) sowie zu entladen.

HGB § 413 Begleitpapiere

(1) Der Absender hat dem Frachtführer Urkunden zur Verfügung zu stellen und Auskünfte zu erteilen, die für eine amtliche Behandlung, insbesondere eine Zollabfertigung, vor der Ablieferung des Gutes erforderlich sind.

(1)          Der Absender hat, auch wenn ihn kein Verschulden trifft, dem Frachtführer Schäden und Aufwendungen zu ersetzen, die verursacht werden durch

  1. ungenügende Verpackung oder Kennzeichnung,
  2. Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit der in den Frachtbrief aufgenommenen Angaben,
  3. Unterlassen der Mitteilung über die Gefährlichkeit des Gutes oder
  4. Fehlen, Unvollständigkeit oder Unrichtigkeit der in § 413 Abs. 1 genannten Urkunden oder Auskünfte.

Für Schäden hat der Absender jedoch nur bis zu einem Betrag von 8,33 Rechnungseinheiten für jedes Kilogramm des Rohgewichts der Sendung Ersatz zu leisten; § 431 Abs. 4 und die §§ 434 bis 436 sind entsprechend anzuwenden.

(2)          Hat bei der Verursachung der Schäden oder Aufwendungen ein Verhalten des Frachtführers mitgewirkt, so hängen die Verpflichtung zum Ersatz sowie der

Umfang des zu leistenden Ersatzes davon ab, inwieweit dieses Verhalten zu den Schäden und Aufwendungen beigetragen hat.

(3)          Ist der Absender ein Verbraucher, so hat er dem Frachtführer Schäden und Aufwendungen nach den Absätzen 1 und 2 nur zu ersetzen, soweit ihn ein Verschulden trifft.

(4)          Verbraucher ist eine natürliche Person, die den Vertrag zu einem Zweck abschließt, der weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann.

  • 421 Rechte des Empfängers. Zahlungspflicht

(4) Der Absender bleibt zur Zahlung der nach dem Vertrag geschuldeten Beträge verpflichtet.

Pflichten des Absenders bei gefährlichen Gütern
  • §410 Gefährliches Gut

(1)          Soll gefährliches Gut befördert werden, so hat der Absender dem Frachtführer rechtzeitig schriftlich oder in sonst lesbarer Form die genaue Art der Gefahr und, soweit erforderlich, zu ergreifende Vorsichtsmaßnahmen mitzuteilen.

(2)          Der Frachtführer kann, sofern ihm nicht bei Übernahme des Gutes die Art der Gefahr bekannt war oder jedenfalls mitgeteilt worden ist,

  1. gefährliches Gut ausladen, einlagern, zurückbefördern oder, soweit erforderlich, vernichten oder unschädlich machen, ohne dem Absender deshalb ersatzpflichtig zu werden, und
  1. vom Absender wegen dieser Maßnahmen Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen.
Pflichten des Frachtführers

GüKG: § 7 Mitführungs- und Aushändigungspflichten im gewerblichen Güterkraftverkehr

(1)          Soweit für eine Fahrt im gewerblichen Güterkraftverkehr eine Berechtigung (Erlaubnis, Gemeinschaftslizenz, CEMT-Genehmigung, CEMT-Umzugsgenehmigung, Schweizerische Lizenz oder Drittstaatengenehmigung) und der Nachweis der Erfüllung bestimmter Technik-, Sicherheits- und Umweltanforderungen für das eingesetzte Fahrzeug vorgeschrieben sind und die Fahrt im Inland durchgeführt wird, hat der Unternehmer dafür zu sorgen, dass während der gesamten Fahrt die jeweils erforderliche Berechtigung und die fahrzeugbezogenen Nachweise mitgeführt werden, die nicht in Folie eingeschweißt oder in ähnlicher Weise mit einer Schutzschicht überzogen sein dürfen.

(2)          Das Fahrpersonal muss die erforderliche Berechtigung und die fahrzeugbezogenen Nachweise nach Absatz 1 während der Fahrt mitführen und Kontrollberechtigten auf Verlangen zur Prüfung aushändigen. Ausländisches Fahrpersonal muss auch den Pass oder ein sonstiges zum Grenzübertritt berechtigendes Dokument mitführen.

(3)          Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass während einer Beförderung im gewerblichen Güterkraftverkehr ein Begleitpapier oder ein sonstiger Nachweis mitgeführt wird, in dem das beförderte Gut, der Be- und Entladeort und der Auftraggeber angegeben werden. Das Fahrpersonal muss das Begleitpapier oder den sonstigen Nachweis nach Satz 1 während der Beförderung mitführen und Kontrollberechtigten auf Verlangen zur Prüfung aushändigen oder in anderer geeigneter Weise zugänglich machen.

HGB § 412 Verladen und Entladen (verkehrssicher)

(1)          Der Frachtführer hat für die betriebssichere Verladung zu sorgen.

HGB § 413 Begleitpapiere

(2)          Der Frachtführer ist für den Schaden verantwortlich, der durch Verlust oder Beschädigung der ihm übergebenen Urkunden oder durch deren unrichtige Verwendung verursacht worden ist, es sei denn, dass der Verlust, die Beschädigung oder die unrichtige Verwendung auf Umständen beruht, die der Frachtführer nicht vermeiden und deren Folgen er nicht abwenden konnte. Seine Haftung ist jedoch auf den Betrag begrenzt, der bei Verlust des Gutes zu zahlen wäre.

Pflichten des Unternehmers

o            Akkordlohnverbot

o            Dispositionspflicht

o            Fürsorgepflicht

o            Überwachungspflicht

o            Aufbewahrungspflicht

o            Auskunftspflicht

Pflichten Freigestellter Verkehr

keine Betriebs- und Beförderungspflicht sowie kein Tarif- und Fahrplanzwang. Einhalten der individuellen Merkmale, die von den Vorschriften des Personenbeförderungsgesetzes befreien.

Pflichten Gelegenheitsverkehr

Keine Betriebs- und Beförderungspflicht sowie kein Tarif- und Fahrplanzwang. Einhalten der individuellen Merkmale der unterschiedlichen Beförderungsformen: Ausflugsfahrten, Fernziel-Reise, Mietomnibusverkehr.

Pflichten Linienverkehr

Im Linienverkehr herrschen Betriebs- und Beförderungspflicht sowie Tarifzwang für die festgelegten Fahrentgelte. Bereitgestellt werden muss ein mit festen Anfangs- und Endpunkten ausgestattetes Liniennetz mit Haltestellen zum individuellen Aus- und Zustieg.

Pritschenaufbau mit Plane und Spriegel

Für ungeprüfte Aufbauten, die nicht der DIN EN 12642 entsprechen, weil sie z.B. vor 2002 hergestellt wurden, sind keine Mindestbelastbarkeiten gefordert. Besonders Aufbauten ohne feste Bordwände sind grundsätzlich lediglich als Wetterschutz zu betrachten.

Prüfung der Kontrollgeräte

Nach §57 StVZO (2) sind die Prüfungen mindestens einmal innerhalb von zwei Jahren seit der letzten Prüfung durchzuführen.

Qualifikationsnachweis des Fahrers beim Gefahrguttransport

Die ADR-Schulungsbescheinigung (ADR-Schein)

Qualitätsmanagementsystem

Qualitätsmanagementsysteme stellen sicher, dass die Systemqualität, Prozessqualität und die Produktqualität in einer Organisation geprüft und verbessert wird. Ziel eines Qualitätsmanagementsystems ist eine dauerhafte Verbesserung der Unternehmensleistung.

Querkraft
Die Trägheitskraft, die als Folge der Fahrzeugbewegungen in Richtung der Querachse (y-Achse) eines Transportmittels auf die Ladung wirkt, bezeichnet man als Querkraft der Ladung. Sie kann als Produkt von Masse, Beschleunigungsbeiwert quer, und Fallbeschleunigung berechnet werden.
 
Rad

Aus welchen Elementen besteht ein Rad?

Radnabe, Radschüssel mit Felge, zugehöriger Reifen

Radialreifen

Die klare Trennung der Funktionen im Reifenunterbau – radial angeordnete Karkasselagen für besseres Einfedern, stabilisierende Gürtellagen unter der Lauffläche – führte zu einer erheblichen Steigerung der Reifenleistung bei allen wichtigen Kriterien.

Rechtsgrundlagen des Road-Package

o            Verordnung (EG) Nr. 1071/2009 zur Festlegung gemeinsamer Regeln für die Zulassung zum Beruf des Kraftverkehrsunternehmers.

o            Verordnung (EG) Nr. 1072/2009 über gemeinsame Regeln für den Zugang zum Markt des grenzüberschreitenden Güterkraftverkehrs

o            Verordnung (EG) Nr. 1073/2009 über gemeinsame Regeln für den Zugang zum grenzüberschreitenden Personenkraftverkehrsmarkt und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr 561/2006

Regeln der Technik
Regeln der Technik
Technische Richtlinien z. B. VDI 2700 ff, DIN EN
 
Reibungskupplung

Hauptbauteile einer Reibungskupplung sind: Druckplatte, Kupplungsscheibe, Schwungscheibe

Reifen

Was zeichnet einen guten Reifen aus?

Eine lange Lebensdauer, geringer Rollwiderstand, verringerter Kraftstoffverbrauch, präzises Lenkverhalten und hohe Laufruhe.

Reisebus

Der Reisebus ist für Fahrten über größere Entfernungen ohne festgelegten Zwischenhalt konstruiert und ausgerüstet. Stehplätze sind nicht vorhanden.

Die Ausrüstung richtet sich nach der Zweckbestimmung, dem Fahrgast möglichst viel Komfort zu bieten: Großer Gepäckraum, Beinfreiheit, Klimaanlage, Sicherheitsgurte, Toilette, Küche, evtl. eine Bar.

RestBestV

RestBestV 

übliche Abkürzung für Reststoffbestimmungs Verordnung

Retarder

Ein Retarder ist eine verschleißfreie hydrodynamische (mit Flüssigkeit arbeitende) oder elektrodynamische Dauerbremse oder Kupplung, die vorwiegend in Nutzfahrzeugen wie LKW oder Omnibussen eingesetzt wird.

RGST

RGST    

übliche Abkürzung für Richtlinien für Großraum- und Schwertransporte

Risikoeinstufungssystem

Risikoeinstufungssystem

Die Auflistung unterscheidet die Verstöße nach Kategorien, Art und Schweregrad und systematisiert EU-weit die Risikoeinstufung aller Verkehrsunternehmen in der jeweiligen nationalen VUDat.

Risk Managements / Gefahrgutrecht

Das Gefahrgutrecht – entstanden als Reaktion auf katastrophale Unfälle mit zahlreichen Toten – stellt eine systematische Aufarbeitung des Transports gefährlicher Stoffe unter dem Gesichtspunkt der Risikominimierung dar. Es ist damit Teil des „Risk-Managements“ eines Transportunternehmens

Road Package

Das Verordnungspaket regelt den Markt- und Berufszugang für Kraftverkehrsunternehmer umfassend neu und fasst die bislang auf dem Gebiet des Personen- und Güterkraftverkehrs geltenden europäischen Rechtsgrundlagen in drei neuen EU-Verordnungen zusammen.

RoLa und RoRo

Unter „RoLa“ versteht man die Verladeform, die auch unter dem Begriff „Rollende Landstraße“ bekannt geworden ist.

Unter „RoRo“ versteht man „Roll on Roll off“. Es handelt sich dabei um moderne Transportschiffe, die bewegliche Güter transportieren. Dabei werden ganze LKW von Schiffen auf festen Fährverbindungen transportiert.

Rückverfolgbarkeit Futtermittel

Alle Betriebe, die mit Lebens- und/oder Futtermitteln umgehen, sind seit 2005 zur Rückverfolgbarkeit verpflichtet. Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass Futtermittelhersteller ein hohes Eigeninteresse an der ordnungsgemäßen Behandlung (Beförderung) von Futtermitteln haben.

Ruhepausen nach dem Arbeitszeitgesetz

Die Arbeit ist durch im Voraus feststehende Ruhepausen von mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden und 45 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden insgesamt zu unterbrechen. Die Ruhepausen nach Satz 1 können in Zeitabschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten bzw. 30 Minuten aufgeteilt werden. Länger als sechs Stunden hintereinander dürfen Arbeitnehmer nicht ohne Ruhepause beschäftigt werden.

Ruhezeiten VO (EG) 561/2006

Die tägliche Ruhezeit soll grundsätzlich 11 Stunden innerhalb eines 24-Stundenzeitraumes betragen. Dieser ist nicht mit einem Kalendertag identisch. Eine Aufteilung in mehrere Abschnitte ist jedoch möglich. Davon muss einer mindestens aus ( 3 + 9 ) zusammenhängenden Stunden bestehen. Eine Verkürzung auf 9 Stunden ist möglich (keine Aufteilungsmöglichkeit).

Sachkundenachweise zur tierschutzgerechten Beförderung

Eine wesentliche Voraussetzung für tierschutzgerechte Beförderungen von Tieren ist eine ausreichende Sachkunde des Transportpersonals. Dazu enthält §4 der TierSchTrV folgende Regelungen:

Zur Ausübung der sachkundigen Transportaufgaben ist ein Befähigungsnachweis nach Artikel 17 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 1/2005 notwendig. Ersatzweise können ein Hoch- oder Fachschulstudium, anerkannte Berufsabschlüsse usw. ebenfalls zur Erlangung des Befähigungsnachweises führen.

SAE-Viskositätsklassen

Entsprechend der zu erwartenden Eigenschaften werden Motoröle in verschiedene Klassifikationen und Spezifikationen bezogen auf die Viskosität eingeteilt. Die Kennzeichnung erfolgt international durch die Einstufung in genormte SAE-Klassen (Society of Automotive Engineers). Dieses System definiert Bezugstemperaturen, Viskositätsgrenzen und Klassenzuordnungen, bezogen auf bestimmte Prüfverfahren.

Salmi
Ein auf der Spitze stehendes Quadrat, häufig aber mit spitzen Winkeln.
Salmi ist eine Abkürzung von der Salmiakpastille. In der Ladungssicherung eine Bezeichnung für ein Hilfsmittel bei der Fasssicherung.
 
Schlüsselzahl 95 nach dem BKrFQG

Die absolvierte Grundqualifikation und Weiterbildung werden durch den Eintrag der harmonisierten Schlüsselzahl 95 der Europäischen Union auf dem Kartenführerschein nachgewiesen. 

Schlüsselzahlen

Die Schlüsselzahlen sind Teil der amtlichen Zulassung von Personen zum Straßenverkehr in der Europäischen Union. Sie sind auf der Rückseite eines EU-Führerscheins in der Spalte 12 eingetragen.

Schmierstoffe eines Motors

Flüssige Schmierstoffe: Mineralöle, synthetische Öle, tierische und pflanzliche Öle

Halbfeste Schmierstoffe: Fette

Feste Schmierstoffe: Graphit, Zinkoxyd, Molybdän-Disulfid

Schmierung
Betrieb heutiger Kraftfahrzeuge ist ohne moderne Schmierstoffe nicht möglich. Neuzeitliche Motorenöle haben folgende Aufgaben zu erfüllen:
-Den Motor zu schmieren, d.h. den direkten metallischen Kontakt der zueinander bewegten Teile zu unterbinden und damit die Reibung zu verringern, sowie extremen Verschleiß und „Fressen“ hochbelasteter Teile zu unterbinden.
-Als Kühlmittel zu wirken
-Gegen die Verbrennungsdrücke abzudichten
-Rost und korrosiven Verschleiß zu verhindern
-Schlamm und lackartige Ablagerungen zu reduzieren
-Verunreinigungen in der Schwebe zu halten.
 
Schrägzurrung
Die Schrägzurrung ist eine sehr effektive Sicherung, die allerdings selten angetroffen wird. Es werden insgesamt acht Zurrmittel benötigt. Jede Richtung wird mit zwei Zurrmitteln gesichert.
 
Schülerbeförderung

o            Vor Antritt der Fahrt ist sich davon zu überzeugen, dass sich das Kraftfahrzeug in einem verkehrs- und betriebssicheren Zustand befindet.

o            Die Schulbusschilder sind vorschriftsmäßig anzubringen. Die Schulbusschilder sind nach Beendigung der Schulfahrt sofort zu entfernen oder abzudecken

o            In Kleinbussen ist zum Anlegen der Sicherheitsgurte/Rückhalteeinrichtungen aufzufordern.

o            An- und Abfahrten sind frühzeitig anzuzeigen.

o            Es darf erst dann abgefahren werden, wenn die Türen geschlossen sind und die Kinder ihre Plätze eingenommen haben. Mit Kleinbussen darf nicht losgefahren werden, wenn Schüler stehen.

o            Während der Fahrt ist darauf zu achten, dass sich keine Schüler auf den Trittstufen der Ein- und Ausstiege sowie auf der freizuhaltenden Fläche neben dem Fahrzeugführer befinden.

o            Für Kraftomnibusse mit stehenden Schülern beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit außerorts 60km/h.

o            Der Fahrer hat mit äußerster Vorsicht jederzeit anhaltebereit an Haltestellen heran und aus ihnen heraus zu fahren (Schrittgeschwindigkeit). Hier ist sich so zu verhalten, dass eine Gefährdung der Kinder und der übrigen Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist.

o            Halt ist in vorhandenen Haltebuchten oder an Schutzgittern durchzuführen.

o            Das Warnblinklicht ist während des Ein- und Aussteigens der Kinder einzuschalten.

o            Die Türen sollen erst dann geöffnet werden, wenn das Fahrzeug steht und gefahrlos ausgestiegen werden kann.

o            Die Kinder sind auf geordnetes Ein- und Aussteigen hinzuweisen.

o            Die Kinder sind aufzufordern, die Fahrbahn erst dann zu überqueren, wenn der Bus abgefahren ist.

o            Vor und nach dem Schließen der Türen sind die Einstiege zu beobachten.

Seilreibung

Seilreibung

Die Seilreibung ist ein Spezialfall der Haftreibung. Sie wird berücksichtigt bei der Umschlingung von Ladungsgegenständen mit Seilen oder Spanngurten. Für die Größe der Seilreibungskraft ist nur der Reibbeiwert zwischen dem Seil/Spanngurt und dem Ladungsgegenstand , sowie der gesamte Umschlingungswinkel entscheidend, nicht jedoch die Länge des Seils/Spanngurtes oder die Form des Ladungsgegenstandes (rund oder eckig mit Kanten, Trommel oder Kiste). An den beiden Enden des Seils/Spanngurtes findet man unterschiedlich große Seilzugkräfte. Die Seilreibung findet keine Anwendung bei Umschlingungen mit Ketten.

Selbständiger Kraftfahrer

Selbständiger Kraftfahrer

Alle Personen, deren berufliche Tätigkeit hauptsächlich darin besteht, mit Gemeinschaftslizenz oder einer anderen berufsspezifischen Beförderungsermächtigung gewerblich im Sinne des Gemeinschaftsrechts, Fahrgäste oder Waren im Straßenverkehr zu befördern.

SHF
SHF
SHF (Standard Hand Force) Das ist die normale Handkraft, die der Anwender aufbringen muss, um die normale Vorspannkraft STF zu erreichen. Diese „Vorspann-Prüfkraft“ wurde europaweit mit 50 daN bei allen Zurrgurten als „Einheitswert“ festgelegt.
 
Sonderformen des Linienverkehrs

Berufsverkehr, Schülerverkehr, Marktfahrten, Theaterfahrten

Sozialversicherungsausweis

Mit Einstieg in die Rentenversicherung erhält jeder Arbeitnehmer vom Rentenversicherungsträger eine Rentenversicherungsnummer. Dies geschieht automatisch, wenn ein Mitarbeiter erstmalig bei der Sozialversicherung angemeldet wird. Früher bekam jeder Arbeitnehmer dann den sogenannten Sozialversicherungsausweis zugeschickt. Auf ihm standen unter anderem die Versicherungsnummer, der vollständige Name und der Geburtsname. Seit Januar 2011 ist der Ausweis in früherer Form für neue Anmeldungen entfallen. Ein anlassbezogenes Schreiben des Rentenversicherungsträgers mit den entsprechenden Angaben ersetzt ihn.

Der Sozialversicherungsausweis sollte helfen, die Schwarzarbeit zu bekämpfen und den Missbrauch von Sozialleistungen erschweren. Daher muss jeder Mitarbeiter zu Beginn einer Beschäftigung den (vor 2011 ausgestellten) Ausweis oder (nach Ausstellungsjahr 2011) das Schreiben, in dem ihm seine Rentenversicherungsnummer mitgeteilt wird, vorlegen.

Spannelement
 
In der Ladungssicherung gibt es verschiedene Spannelemente, z.B. Ratschenspanner, Spindelspanner, Zugratsche, Druckratsche, Kurzhebelratsche, Langhebelratsche
 
Spannkraft
Elastische Kraft in einer Zurrung, die durch das Spannelement erzeugt wird.
 
Spannmittel
Eine Spannmittel ist eine mechanische Vorrichtung zum Erzeugen und Aufrechterhalten einer Vorspannkraft in einer Ladungssicherungseinrichtung (z.B. Ratschen, Winden, Hebel- spannschlösser).
 
Spediteur im „klassischen Sinn“

Ein Spediteur im klassischen Sinn ist ein Dienstleistungsunternehmer, der über keinen eigenen Fuhrpark verfügt und seine Transportaufgaben durch Beauftragung fremder Transportunternehmen zur Durchführung erledigt.

Spediteur/Versender

Ein Spediteur ist ein Vollkaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuches (HGB). Er besorgt die Versendung eines Gutes, das ihm nicht gehört, im Auftrag und für Rechnung eines Absenders.

Spreizung

Die Spreizung bezeichnet den Neigungswinkel der Schwenkachse eines gelenkten Rades oben nach innen. Die Spreizung bestimmt zusammen mit dem Nachlauf die Rückstellkräfte und den Sturz gelenkter Räder.

Spurhalte- und Spurwechselassistenten

Ein Kamerasystem nimmt die Fahrposition des Fahrzeugs auf und gibt diese an einen Computer weiter. Verlässt das Fahrzeug nun die Fahrspur, ertönt ein deutlich hörbares Signal aus einem Lautsprecher. Gewollte Spurwechsel werden vom System durch das vorherige Setzen des Blinkers erkannt.

Stadtbus

Der Stadtbus ist für den Linienverkehr innerhalb der Städte und Vororte gebaut und ausgerüstet. Neben den Sitzplätzen hat er eine größere Anzahl von Stehplätzen. Besondere Kofferräume zur Beförderung von Reisegepäck sind entbehrlich.

Die Konstruktion des Fahrzeugs ist bzgl. der Ein- und Ausstiegssituation auf einen schnellen Fahrgastwechsel ausgerichtet.

STF
STF
STF (Standard Tension Force) Verbleibende Kraft in einer Zurrung, nachdem der Griff des Spannelementes losgelassen wurde.
 
StGB

StGB     

übliche Abkürzung für Strafgesetzbuch

Stufenlose Getriebe

Dieses Automatikgetriebe regelt die Übersetzung stufenlos und wählt dabei die Motordrehzahl so, dass bestmöglicher Wirkungsgrad, höchste/s Leistung/Drehmoment oder geringste Emissionen erreicht werden.

Sturz

Der Sturz bezeichnet den Winkel, den das Rad zur Senkrechten hat.Seine Aufgabe ist, die Seitenführung der Außenräder bei Schräglagen des Fahrzeugs zu verbessern. Der Winkel zur Fahrbahn bleibt trotz unterschiedlichem Einfedern in etwa gleich. Der Reifen hat dadurch mit der vollen Aufstandsfläche Kontakt.

StVG

StVG     

übliche Abkürzung für Straßenverkehrsgesetz

StVO

StVO     

übliche Abkürzung für Straßenverkehrsordnung

StVZO

StVZO   

übliche Abkürzung für Straßenverkehrs-Zulassungsordnung

SVS/RVS

SVS/RVS 

 übliche Abkürzung für Speditions-/Rollfuhrversicherungsschein

SZR

SZR       

übliche Abkürzung für Sonderziehungsrechte

Tachograf

Ein Tachograf, auch Fahrtschreiber, Fahrtenschreiber, Fahrtenzähler oder EG-Kontrollgerät genannt, ist ein Tachometer mit angeschlossenem Messschreiber, der Lenk- und Ruhezeiten, Lenkzeitunterbrechungen, gefahrene Kilometer und die gefahrene Geschwindigkeit aufzeichnet.

Tageslenkzeit VO (EG) 561/2006

Die normale Tageslenkzeit beträgt 9 Stunden

Nach spätestens 4,5 Stunden ist eine Lenkzeitunterbrechung von 45 Minuten einzulegen. Tageslenkzeit ist die Lenkzeit zwischen zwei täglichen Ruhezeiten oder zwischen einer täglichen und einer wöchentlichen Ruhezeit.

Eine Verlängerung der Tageslenkzeit ist zweimal pro Woche mit 10 Stunden erlaubt.

Takte eines 2-Takt-Motors

Erster Takt: Verdichten / Ansaugen

Der Kolben bewegt sich nach oben. Dadurch wird frisches Kraftstoff-Luft-Gemisch vom Vergaser angesaugt. Durch den Einlass gelangt es ins Kurbelwellengehäuse.

Das im vorletzten Takt angesaugte Gemisch befindet sich im Brennraum und wird dort nach der Verdichtung von der Zündkerze gezündet. Dadurch wird der nächste Takt eingeleitet.

Zweiter Takt: Arbeiten / Vorverdichten

Der Kolben bewegt sich durch die explosionsartige Verbrennung nach unten. Dadurch wird das im Kurbelwellengehäuse befindliche Gemisch durch den Überströmer in den Brennraum gedrückt.

Gleichzeitig "entlässt" das frische Gemisch die Verbrennungsabgase durch den Auslass in den Auspuff.

Einer der größten Nachteile des Zweitaktprinzips ist, dass das Frischgas niemals 100%-ig das Abgas aus dem Zylinder verdrängt. Es kommt zu Vermischungen.

Takte eines 4-Takt-Motors
  1. Takt – Ansaugen: Beim Abwärtsgehen des Kolbens entsteht durch die Vergrößerung des Raumes oberhalb des Kolbens ein Unterdruck, der eine Saugwirkung erzeugt, welche die Frischgase beim Einströmen über ein Einlassventil beschleunigt. Dabei werden Geschwindigkeiten des Luftstromes von ca. 300km/Std. erreicht.
  1. Takt – Verdichten: Beim Aufwärtsfahren des Kolbens wird das Frischgas infolge der Volumenverringerung verdichtet. Die Gastemperatur steigt dabei auf 400°C bis 500°C beim Ottomotor und bis 700°C beim Dieselmotor. Der Verdichtungsdruck liegt beim Ottomotor bei 9 bis 14 bar und bei Nutzfahrzeug-Dieselmotoren bei bis zu 25 bar.
  1. Takt – Arbeiten: Kurz bevor der Kolben seinen obersten Punkt (oberer Totpunkt) erreicht hat, springt an der Zündkerze ein Zündfunke über und leitet die Verbrennung ein. Die Temperatur steigt auf ca. 2.000°C und der Druck auf 35bar bis 45 bar. Der hohe Gasdruck drückt den Kolben abwärts bis zum Ende des Kolbenhubs (unterer Totpunkt).
  1. Takt – Ausstoßen: Um das Ausströmen der Altgase zu begünstigen, schließt das Auslassventil erst kurz nach dem oberen Totpunkt, während das Einlassventil schon angehoben wird. Das Auslassventil öffnet schon 20° bis 50° vor dem unteren Totpunkt und entlässt die Altgase mit unvorstellbarer Geschwindigkeit (bis dreifache Schallgeschwindigkeit) aus dem Zylinder.
Tankcontainer

Welche Gefahrgüter eignen sich für den Transport in Tankcontainern?

Flüssige, gasförmige, pulverförmige oder körnige Gefahrstoffe

Tautliner

Der Tautliner (englisch auch Curtainsider) ist eine Form von Sattelauflieger, Anhänger oder Aufbau mit einer seitlichen Schiebeplane und wird im Güterkraftverkehr mit LKW verwendet.

Teilautomatisierte Getriebe

Durch die Computersteuerung werden die mechanischen Schaltboxen durch pneumatische und elektronische Steuerelemente automatisiert.

Temperaturgeführte Transporte

Eine ganze Reihe von Gütern dürfen auf dem Transportweg zur Erhaltung ihrer zugesicherten qualitativen Merkmale eine bestimmte Temperatur nur in engen Grenzen über- bzw. unterschreiten. Sie werden aus diesem Grunde in Spezialfahrzeugen mit entsprechenden Kühl- oder Wärmeeinrichtungen verfrachtet.

TgV

TgV       

übliche Abkürzung für Transportgenehmigungsverordnung

TierSchTrV

TierSchTrV

übliche Abkürzung für Tierschutztransportverordnung

Todsündenliste

Todsündenliste

Folgende Vorschriften sind Gegenstand der „Todsündenliste“ Kraftverkehrsunternehmer:

-Sozialvorschriften            VO (EG) Nr. 561/2006 und VO (EU) Nr. 165/2014

-Arbeitszeitvorschriften   Richtlinie 2002/15/EG

-Maße und Gewichte        Richtlinie 96/53/EG

-Technischer Fahrzeugzustand      Richtlinien 2014/45/EU und 2014/47/EU

-Geschwindigkeitsbeschränker     Richtlinie 92/6/EWG

-Berufskraftfahrerqualifikation     Richtlinie 2003/59/EG

-Fahrerlaubnisrecht          Richtlinie 2006/126/EG

-Gefahrgutrecht  Richtlinie 2008/68/EG

-Marktzugangsregelungen             VO (EG) Nr. 1072/2009 und 1073/2009

-Tiertransportrecht           VO (EG) Nr. 1/2005

TopoDyn

Mit der Steuerungssoftware TopoDyn, passt das Getriebe während der Fahrt die Schaltcharakteristik an das jeweilige Streckenprofil an. Die Berechnung der Schaltpunkte erfolgt unter Berücksichtigung der Topografie, aktueller Last- und Beschleunigungswerte sowie variabler Fahrwiderstände wie Fahrbahnbelag oder Kurvenwinkel. Fährt der Bus auf ebenen Streckenabschnitten, wählt TopoDyn automatisch die verbrauchsgünstigste Schaltcharakteristik. Wird das Gelände steiler, stimmt die Software die Wahl der Schaltpunkte stufenlos gleitend auf den jeweils aktuellen Steigungsgrad ab.

Tränenblech
Tränenbleche werden oft auf Ladeflächen verbaut. Sie haben u.a. eine reibwerterhöhende Aufgabe. Je nach Ladegut drücken sich die Tränen in das Ladegut und hindern es am Verrutschen. Wenn die Ladefläche (also die Tränen) mit der Zeit abgenutzt ist, verringert sich auch die reibwerterhöhende Eigenschaft.
 
Transportunternehmer/Frachtführer

Transportunternehmer ist derjenige, der Güter für andere gewerblich transportiert. Der Hauptzweck ist die Dienstleistung – Güterbeförderung.

TRS

TRS       

übliche Abkürzung für Technische Richtlinien Straße

TRT

TRT       

übliche Abkürzung für Technische Richtlinien für Tanks

TRTC

TRTC    

übliche Abkürzung für Technische Richtlinien Tankcontainer

TRTF

TRTF     

übliche Abkürzung für Technische Richtlinien Tankfahrzeuge

TRV

TRV       

übliche Abkürzung für Technische Richtlinien Verpackung

TU

TU         

übliche Abkürzung für Transportunternehmen

TVG

TVG      

übliche Abkürzung für Tarifvertragsgesetz

u.v.v.

u.v.v.    

übliche Abkürzung für Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaft

Überdruck in einem Reifen

Durch einen übertrieben hohen Luftdruck wölbt sich die Lauffläche des Reifens, so dass vorwiegend die Mittelpartie Kontakt mit der Fahrbahn hat. Auf unebenen Straßen werden der Kraftschluss und die Federungseigenschaften schlechter. Die Lauffläche nutzt sich vorwiegend und schneller in der Mittelpartie ab.

Überlandlinienbus

Der Überlandlinienbus ist ein für den Linienverkehr über Mittel- bis Langstrecken konstruierter KOM, der in der Fläche eingesetzt wird. Diese Busse verfügen über kleinere Kofferräume für den Transport von Reisegepäck z.B. in Ferienorte.

Man setzt diese KOM verstärkt dort ein, wo früher der Personenverkehr mit Eisenbahnen wahrgenommen wurde.

Übersteuern

Mit dem Begriff Übersteuern wird das Verhalten eines Fahrzeuges bezeichnet, das in einer Kurve dazu tendiert, mit dem Heck auszubrechen. In einer schnell gefahrenen Kurve drängt dann das Heck des Fahrzeugs zum kurvenäußeren Fahrbahnrand.

Übertragungsmöglichkeiten für die Gemeinschaftslizenz

Die Gemeinschaftslizenz wird auf den Namen des Transportunternehmers ausgestellt. Sie darf von diesem nicht an Dritte übertragen werden.

Überwachung der Fahrpersonalvorschriften

Neben der Polizei und den Arbeitsschutzbehörden(Gewerbeaufsichtsämter) ist das Bundesamt für Güterverkehr für die Überwachung der Einhaltung der Fahrpersonalvorschriften zuständig, soweit diese im Rahmen von Straßenkontrollen durchgeführt werden. Für das Bundesamt ergibt sich die Aufgabe aus § 11 Absatz 2 Nr. 3 a) Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG).

Umspannung
Um eine Umspannung herzustellen, wird das Ladungssicherungsmittel um die Ladung herumgeführt und auf der Ausgangsseite wieder am Fahrzeug befestigt. Die Umspannung ist eine wirksame Direktzurrung und kann als Schräg- und als Diagonalzurrung ausgeführt werden.
 
Der Vorteil einer Umspannung ist, dass das Zurrmittel mit seiner gesamten LC wirkt. Der Nachteil einer Umspannung ist, dass sie 
nur in eine Richtung wirkt. Stellt z.B. eine Niederzurrung (LC 2.500 daN), bei einem Zurrwinkel von 90°, einer Vorspannung von
 
500 daN und einer Reibung von µ= 0,5 eine Sicherungskraft von 250 daN (in alle Richtungen) zur Verfügung, kann der gleiche Gurt als Umspannung eingesetzt (unter optimalen Bedingungen) 4.000 daN an Sicherungskraft leisten.
 
Umweltbewusste Fahrweise

Eine umweltbewusste Fahrweise ist ein Begriff für ein bewusstes, dem Schutz der Umwelt verbundenes Verhalten beim Führen von Fahrzeugen.

Unfallverhütungsvorschrift
Unfallverhütungsvorschrift
BGV D 29 für Fahrzeuge
 
Unterdruck in einem Reifen

Bei zu niedrigem Luftdruck oder zu hoher Belastung muss ein Reifen stärker walken. Dieses Walken erhöht die Reifentemperatur, was wiederum dem Reifenunterbau schadet und den Abrieb der Lauffläche fördert. Außerdem beeinträchtigt zu geringer Luftdruck erheblich die Fahrstabilität und den festen Sitz des Reifens auf der Felge.

Unterlegkeile

Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 4 Tonnen und zweiachsige Anhänger mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 750 kg, müssen mit mindestens einem Unterlegkeil ausgerüstet sein.

Drei- und mehrachsige Fahrzeuge, Sattelanhänger und Starrdeichsel- und Zentralachsanhänger mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 750 kg, müssen mit mindestens zwei Unterlegkeilen ausgerüstet sein.

Unternehmer
Unternehmer
Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
 
Unterpackung
Unterpackung
Damit beschreibt man palettierte Ladeeinheiten, wenn die Ladung seitlich kleiner als die Palette ist.
 
Untersagt ist Fahrgästen in der Personenbeförderung:

Den Fahrgästen ist nach BefBedV ausdrücklich untersagt:

  • sich mit dem Fahrzeugführer während der Fahrt zu unterhalten
  • die Türen während der Fahrt eigenmächtig zu öffnen
  • Sicherungseinrichtungen missbräuchlich zu betätigen
  • Gegenstände aus dem Fahrzeug zu werfen oder hinausragen zu lassen
  • während der Fahrt auf- und abzuspringen
  • ein als besetzt bezeichnetes Fahrzeug zu betreten
  • ein Fahrzeug zu betreten oder zu verlassen, wenn die bevorstehende Abfahrt angekündigt ist und die Türen geschlossen werden
  • in Fahrzeugen des Linienverkehrs, in den gekennzeichneten Nichtraucherzonen des Gelegenheitsverkehrs sowie in den als „Nichtraucher“ gekennzeichneten Fahrzeugen des Taxenverkehrs zu rauchen
  • Tonrundfunk- oder Fernsehrundfunkempfänger sowie Tonwiedergabegeräte zu benutzen
Untersteuern

In einer schnell gefahrenen Kurve 'schiebt' das Fahrzeug über die Vorderräder geradeaus zum kurvenäußeren Fahrbahnrand

V-Zurrung
Die V-Zurrung ähnelt der Y-Zurrung. Diese Sicherungen heißen so, weil sie so aussehen wie die Buchstaben V oder Y. Hinweise dazu beachten!
 
VDI-Richtlinien
VDI-Richtlinien
VDI-Richtlinien stellen "anerkannte Regeln der Technik" dar. Sie haben grundsätzlich empfehlenden Charakter. Sie haben grundsätzlich keine Gesetzeskraft
Verantwortliche Person
Für die Ladung ist nicht nur der Fahrzeugführer verantwortlich. Alle am Transport beteiligten Personen tragen Verantwortung für die Ladung. Der Fahrzeugführer, Verlader, Fahrzeughalter, Beförderer, Absender, Frachtführer und Unternehmer sind für ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereich selbst verantwortlich. Andere Personen können sich an Straftaten und Ordnungswidrigkeiten beteiligen.
 
Verkehrskonzept

Um dem wachsenden Verkehrsaufkommen auf der Straße entgegen wirken zu können, ist vor vielen Jahren das Konzept des kombinierten Verkehrs entstanden. Wechselbrücken und Sattel-Auflieger bis hin zum kompletten Lastzug werden heutzutage in Ganzzügen auf nationalen und internationalen Routen befördert.

Verkehrsmittel

Verkehrsmittel sind Transportmittel die dem außerbetrieblichen Transport (Verkehr) dienen. Dies sind technische Einrichtungen, die der Beförderung von Personen (Personenverkehr) oder Gütern (Güterverkehr) zwischen abgegrenzten Gebieten dienen. 

Verkehrssicherheit
Verkehrssicherheit
Verkehrssicherheit liegt dann vor, wenn die Ladung richtig gesichert ist und die Lasten richtig verteilt sind.
 
Verkehrsunternehmensdatei

In der beim Bundesamt für Güterverkehr (BAG) geführten Verkehrsunternehmensdatei (VUDat)  sind diverse unternehmensbezogene Daten hinterlegt. Künftig sollen hier auch die gegenwärtig im Gewerbezentralregister oder Bundeszentralregister gespeicherten schwerwiegenden Verstöße zusammengeführt werden.

Verlader

Als Verlader bezeichnet man denjenigen im Beförderungsvertrag, der eigene Güter absendet. Das ist grundsätzlich jemand, der Werkverkehr betreibt, wenn er die Güter selbst befördern würde.

Versender
Versender im Speditionsgeschäft ist derjenige, für dessen Rechnung der Spediteur die Versendung (Beförderung von Ort zu Ort) der Güter betreibt.
 
Vertikalkraft
Die Trägheitskraft und die Gewichtskraft, die als Folge der Fahrzeugbewegungen in Richtung der Vertikalachse eines Transportmittels auf die Ladung wirkt, bezeichnet man als Vertikalkraft der Ladung. Sie kann als Produkt von Masse, Beschleunigungsbeiwert vertikal und Fallbeschleunigung berechnet werden.
 
Vertikalwinkel
Der Winkel (alpha) befindet sich zwischen Zurrmittel und Ladefläche eines Transportmittels in vertikaler Richtung.
 
Viskosität

Die Viskosität ist ein Maß für die Zähflüssigkeit eines Fluides. Je größer die Viskosität, desto dickflüssiger (weniger fließfähig) ist das Fluid; je niedriger die Viskosität, desto dünnflüssiger (fließfähiger) ist es.

Von der Beförderung ausgeschlossene Fahrgäste

Die Beförderung von Fahrgästen kann abgelehnt werden, wenn Tatsachen vorliegen, welche die Annahme rechtfertigen, dass die zu befördernden Personen eine Gefahr für die Sicherheit und Ordnung des Betriebes oder für die übrigen Fahrgäste darstellen.

Dies sind insbesondere:

o            Personen, die unter Einfluss alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel stehen.

o            Personen mit ansteckenden Krankheiten

o            Personen mit geladenen Schusswaffen, es sei denn, dass sie zum Führen von Schusswaffen berechtigt sind

o            Personen, die Gewaltbereitschaft zeigen bzw. Gewalt ausüben,

o            verschmutze und/oder übelriechende Personen.

Vorspannanzeiger
Ein Vorspannanzeiger ist eine Vorrichtung, die die Kraft im Zurrmittel anzeigt, die mit Hilfe von Spannelementen und durch die Bewegung der Ladung oder durch elastische Verformung der Ladefläche auf das Zurrmittel aufgebracht wird.
 
Vorspannkraft
Vorspannkraft
Unter Vorspannkraft versteht man die verbleibende Kraft nach Loslassen des Handgriffes der Spannvorrichtung nach dem Spannen eines elastischen Zurrmittels.
 
Vorspur

Die Spur bezeichnet den Winkel in dem die Räder zu einander stehen. Ist der Abstand in Fahrtrichtung vorne geringer als hinten, spricht man von "Vorspur". Ist der Abstand vorne höher als hinten, spricht man von einer Nachspur.

Warmfahren

Das Warmfahren hat das Ziel, alle am Fahrprozess beteiligten Komponenten in Betriebstemperatur zu versetzen, um optimale Wirkungsweise zu erzielen. Heutzutage sind sowohl die beteiligten Komponenten wie auch die eingesetzten Medien z.B. zur Schmierung weitestgehend optimiert. Sie erreichen dadurch um ein Vielfaches eher ihre volle Leistungsfähigkeit. Ein Warmfahren wird zweckmäßigerweise im mittleren Drehzahlbereich durchgeführt.

Warntafeln

Orangefarbene Warntafeln dienen zur äußerlichen Kennzeichnung der Beförderungseinheit. Bei Tankfahrzeugen und Beförderungseinheiten mit einem oder mehr Tanks wird die Warntafel mit zusätzlichen Informationen für die Feuerwehr versehen.

Wechselbehälter
Wechselbehälter
Ladungsträger, der vom Fahrzeug abgenommen und auf verschiedenen Verkehrsträgern transportiert (Bahn, LKW, Schiff) werden kann.
 
Wechselgetriebe

Das Prinzip des Wechselgetriebes veranschaulicht sich am besten beim heute nicht mehr verwendeten Zahnrad-Schaltgetriebe. Die Antriebswelle überträgt das Drehmoment des Motors in das Getriebe und treibt die Vorgelegewelle an. Auf der Vorgelegewelle befinden sich verschiedene Zahnräder. Durch Verschieben dieser, stellt sich ein Kraftschluss zwischen den Zahnrädern der Hauptwelle mit den Zahnrädern der Vorgelegewelle her. Das Motordrehmoment kann übertragen werden.

Werkverkehr

Werkverkehr ist Güterkraftverkehr für eigene Zwecke eines Unternehmens mit eigenem Personal

Voraussetzungen für Werkverkehr: Die Beförderung muss der Anlieferung der Güter zum Unternehmen oder Ihrem Versand vom Unternehmen dienen; die Beförderung darf nur eine Hilfstätigkeit im Rahmen der gesamten Tätigkeit des Unternehmens darstellen. Sind diese Voraussetzungen nicht gegeben, liegt ein erlaubnispflichtiger gewerblicher Güterkraftverkehr vor. Werkverkehr ist sowohl im nationalen als auch im internationalen Güterkraftverkehr nicht erlaubnispflichtig.

Werkverkehr
Werkverkehr
Werkverkehr ist Güterverkehr für die eigenen Zwecke des Unternehmens. Gemäß § 15a Güterkraftverkehrsgesetz wird eine Datei über alle im Inland niedergelassenen Unternehmen, die Güter im Werkverkehr transportieren, beim Bundesamt für Güterverkehr geführt.
Hier wird aber erst der Verkehr mit Fahrzeugen ab 3,5 t zGG geregelt.
 
Wirtschaftlichen Fahrweise

Wirtschaftliche Fahrweise ist ein Begriff für ein „sparsames“, energieeffizientes Verhalten beim Führen von Fahrzeugen. Physikalische Ansatzpunkte einer energiesparenden Fahrweise ergeben sich aus den Widerständen, die jedes Fahrzeug bei der Fortbewegung zu überwinden hat, sowie aus den Wärmeenergieverlusten der eingesetzten Energie bei ihrer Umwandlung in Bewegungsenergie. Die Wertung dieser Fahrweise orientiert sich am wirtschaftlichen Erfolg der Einzelmaßnahmen.

Woche VO (EG) 561/2006

Als Woche gilt die Kalenderwoche von Montag 0.00 Uhr bis Sonntag 24.00 Uhr.

Wochenruhezeiten VO (EG) 561/2006

Die wöchentliche Ruhezeit soll grundsätzlich 45 zusammenhängende Stunden betragen. Verkürzungen auf 24 Stunden mit Ausgleich sind möglich und spätestens nach sechs Tageslenkzeiten einzulegen. Innerhalb von zwei Wochen sind zwei regelmäßige Ruhezeiten oder eine regelmäßige und eine verkürzte zu nehmen. Eine Verkürzung muss durch eine gleichwertige Ruhepause ausgeglichen werden, die ohne Unterbrechung vor dem Ende der dritten Folgewoche genommen werden muss.

X-Zurrung
Die X-Zurrung ist eine Direktzurrung, die sehr oft bei der Sicherung von Absetzbehältern verwendet wird.
 
Y-Zurrung
Y-Zurrung
Als Y-Zurrung bezeichnet man eine Sicherungsart, bei der die zu sichernde Ladung auf die Ladefläche gepresst wird. Oft sieht man diese Art der Sicherung bei Absetzbehältern.
Es sind sehr hohe Vorspannkräfte erforderlich, um eine Ladung in dieser Form zu sichern. Für befüllte Absetzbehälter ist diese Sicherung nicht geeignet.
Eine ähnliche Sicherung ist die V-Zurrung.
 
Zielvorgabe des ATP

Für die Beförderung der leicht verderblichen Lebensmittel sind Beförderungsmittel in normgerechter Ausführung bzgl. Wärmedämmung bzw. Kühl- oder Wärmeleistung einzusetzen. Als Nachweis über das normgerechte Beförderungsmittel ist die ATP-Bescheinigung oder eine beglaubigte Kopie derselben im Fahrzeug mitzuführen oder ein ATP-Zulassungsschild am Fahrzeug anzubringen.

Zinkenbleche
Loses Hilfsmittel zur Ladungssicherung gegen Verschieben und Verrutschen bei allen Holz-Holz-Auflagen. Diese "Anti-Rutsch-Platten" mit Markierungs- und Sicherheitspapplasche sind zum Einsatz als loses Hilfsmittel der Ladungssicherung gedacht. Die Grundplatte ist nach beiden Seiten mit spitzen Zähnen versehen, die sich durch das Eigengewicht der Packstücke in den Holzboden und die Unterseite der Holzverpackung (Palette etc.) einpressen. - Somit können Zug- und Druckkräfte wirksam übertragen werden, die ein Verrutschen der Ladung verhindern. - Das Sicherheitselement ist mit Folie auf eine Lasche aufgeschweißt (Sandwichprinzip) und kann in dieser Weise gefahrlos auch während des Absenkens der Last eingebracht werden.
 
Zollausweispflicht

In einigen Branchen müssen die Beschäftigten ständig ein Dokument bei sich führen, mit dem sie sich gegenüber dem Zoll ausweisen können. Früher war das der Sozialversicherungsausweis. Heute reicht ein Personalausweis, Pass, Passersatz oder Ausweisersatz und natürlich der (vor 2011 ausgestellte) Sozialversicherungsausweis. Der Arbeitgeber muss nachweisen können, dass er seine Mitarbeiter schriftlich darauf hingewiesen hat, dass sie ein solches Dokument bei der Arbeit bei sich tragen müssen.

Neben anderen, in diesem Zusammenhang nicht relevanten Branchen sind besonders betroffen die Speditions-, Transport- und damit verbundenen Logistikgewerbe

Da die Ausweisdokumente explizit genannt sind, scheidet die Verwendung anderer "Papiere" mit Dokumentencharakter wie Führerschein oder Fahrerkarte leider aus.

Unternehmen, die Werkverkehr betreiben, sind von diesen Vorschriften ausgenommen.

Zollplombe

Als Zollplombe bezeichnet man in Deutschland den aus einem Aluminiumstück mit zwei Löchern und einer rot-grünen Schnur mit eingedrehtem Metalldraht bestehenden Zoll-Verschluss, der eine Warensendung nach Inspektion durch die Zollbehörde vor unbefugtem Zugriff schützt.

ZollV

ZollV     

übliche Abkürzung für Zollverordnung

Zündfolge

Die einzelnen Zylinder eines Motors besitzen eine spezielle Zündfolge. Die Zündfolge gibt Auskunft, in welcher Reihenfolge die Zündung in den Zylindern erfolgt. Beim 4-Zylinder-Viertakt-Motor sind übliche Zündfolgen 1-3-4-2 oder 1-2-4-3.

Zurrmittel
Zurrmittel
Einrichtung, die dazu bestimmt ist, mit Zurrpunkten verbunden zu werden, um auf diese Weise Ladung auf einem Straßenfahrzeug zu sichern. Ein Zurrmittel besteht aus einem Spannmittel (z. B. Gurt, Kette, Drahtseil), dem Spannelement und nach Bedarf aus einem Verbindungsteil (z. B. Haken, Endglied)
 
Zuverlässigkeit des Unternehmers

Zuverlässigkeit des Unternehmers

Die Zuverlässigkeit wird durch ein Führungszeugnis und einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister nachgewiesen.

§ 21a Arbeitszeitgesetz

Gemäß § 21a Absatz 4 Arbeitszeitgesetz darf die Arbeitszeit des Fahrpersonals 48 Stunden wöchentlich nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu 60 Stunden verlängert werden, wenn innerhalb von vier Kalendermonaten oder 16 Wochen durchschnittlich 48 Stunden wöchentlich nicht überschritten werden.

Zusätzlich regelt § 21a im Absatz 3 die Anrechenbarkeit von Bereitschaftszeit auf die Arbeitszeit durch Klärung der Voraussetzungen.

„Muss-Angaben“ in einem Frachtbrief

o            Ort und Tag der Ausfertigung

o            Name und Anschrift des Absenders

o            Name und Anschrift des Frachtführers

o            Stelle und Tag der Übernahme des Gutes sowie die für die Ablieferung vorgesehene Stelle

o            Name und Anschrift des Empfängers

o            Die übliche Bezeichnung der Art des Gutes und die Art der Verpackung

o            Bei gefährlichen Gütern ihre allgemein anerkannte Bezeichnung

o            Anzahl, Zeichen und Nummer der Frachtstücke

o            Rohgewicht oder die angegebene Menge des Gutes

o            Die mit der Beförderung verbundenen Kosten

o            Weisung für die zoll- und sonstige amtliche Behandlung

o            Die Angabe, dass die Beförderung trotz einer gegenseitigen Abmachung den Bestimmungen dieses Übereinkommens unterliegt.