Das BKF-Lexikon

BKF-Lexikon

Term Definition
daN
Internationale Einheit für Kräfte ist Newton (Abkürzung N). Ein Gewicht mit 1 kg Masse entspricht ungefähr 1daN (1 daN = 10 N).
Technisch üblich sind auch KN (Kilo Newton).
In der Ladungssicherung wird regelmäßig die Kraft in daN (bei Zurrgurten) oder in kN (bei Zurrketten) angegeben.
 
Dauerbremsanlage

Diese gibt es vor allem bei schweren Nutzfahrzeugen. Mit ihr kann die Fahrgeschwindigkeit z.B. bei Fahrten im Gefälle reduziert werden. Dauerbremsanlagen gibt es in verschiedenen Variationen, z.B. als Motorbremse oder als Retarder. Die Leistung, die von der Dauerbremsanlage minimal gefordert wird, orientiert sich an der Bremsbeanspruchung bei Fahrten im Gefälle von 7% und 6km Länge. Zu Grunde gelegt wird hierbei ein Fahrzeug unter voller Beladung bei einer Geschwindigkeit von 30km/h im richtigen Gang.

DEGT

DEGT    

übliche Abkürzung für  Deutscher Eisenbahn-Güter- und Tiertarif

Diagonalreifen

Hier liegen die Gewebelagen aus Cord im Reifenunterbau – der Karkasse – diagonal übereinander und sind um den Reifenwulst geschlungen. Durch diese diagonale Anordnung können Seiten- und Umfangskräfte in gleichem Maße aufgefangen werden. Die Anzahl der Gewebelagen, welche die Tragfähigkeit des Reifens bestimmen, ist in der Seitenwand genauso groß wie in der Lauffläche.

Diagonalzurren

Diagonalzurren ist eine im Wesentlichen formschlüssige Ladungssicherung mit 4 Zurrmitteln.

Die erforderliche zulässige Zugkraft der Zurrmittel ist von der Größe der Zurrwinkel abhängig.

Diesel-Motor

Diesel-Motoren müssen wegen des in Ihnen entstehenden höheren Drucks robuster und damit schwerer als Benzin-Motoren gebaut werden. Außerdem verfügen diese über eine geringere Hubraum-Leistung je Liter Hubraum. Sie müssen daher großvolumiger ausgelegt oder mit Turboaufladung und Ladeluftkühlung leistungsgesteigert werden. Diesel-Motoren verfügen bei niedrigeren Motordrehzahlen über ein hohes Drehmoment. Diesel-Motoren besitzen einen hohen Wirkungsgrad – mit anderen Worten, der spezifische Kraftstoffverbrauch ist geringer als beim Otto-Motor.

Dieseleinspritzsysteme

Eine gute Gemischbildung ist die Voraussetzung für eine vollständige und effiziente Verbrennung des Kraftstoffes im Dieselmotor. Um diese zu erreichen, muss der Kraftstoff in der richtigen Menge und zum richtigen Zeitpunkt mit einem möglichst hohen Druck eingespritzt werden. Diese Aufgabe fällt dem Diesel-Einspritzsystem zu, wofür sich mittlerweile das Common Rail System (CRS) als beste technologische Lösung etabliert hat.

Differentialgetriebe

Ein Differential- bzw. Ausgleichsgetriebe kommt im Kraftfahrzeug meist zwischen den Antriebsrädern zum Einsatz. Bei einer Kurvenfahrt müssen die Räder einer Achse unterschiedlich lange Wege zurücklegen, das Differential ermöglicht hierbei unterschiedliche Raddrehzahlen und sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der Antriebsmomente.

Digitaler Tachograf

Der digitale Tachograf, vorgeschrieben seit 1. Mai 2006 durch die EU-Verordnung VO (EG) Nr. 561/2006 für alle neu zugelassenen Fahrzeuge, speichert in einem versiegelten Speichermodul und auf einer personengebundenen Fahrerkarte alle notwendigen Aufzeichnungen.

DIHT

DIHT                    

übliche Abkürzung für  Deutscher Industrie- und Handelstag

DIN
Deutsches Institut für Normung e.V. (Mitglied im CEN - Europäisches Komitee für Normung)
 
DIN 12641-2
(2006) Wechselbehälter und Nutzfahrzeuge – Planen Teil 2 Mindestanforderungen // vorgeschrieben bei CU-Wechselbehältern und bei CU-Aufbauten mit seitlicher Schiebeplane entsprechend den Prüfanforderungen nach DIN EN 12642 Code XL.
 
DIN EN 12195-1
Berechnung von Zurrkräften
Derzeit in Deutschland umstrittene Norm in der Version von 2010...
 
DIN EN 12195-3
Norm für Zurrketten
 
DIN EN 12406
(1999) Kühl-Wechselbehälter // Größe C
 
DIN EN 12410
(1999) Kühl-Wechselbehälter // Größe A
 
DIN EN 12640
(2000) Zurrpunkte an Nutzfahrzeugen zur Güterbeförderung
 
DIN EN 12641-1
(2005) Wechselbehälter und Nutzfahrzeuge – Planen Teil 1 Mindestanforderungen // z.B.: Hamburger Verdeckgestell.
 
DIN EN 13044
(2000) Wechselbehälter Codierung (identification and marking)
 
DIN EN 1432
(1997) Tank-Wechselbehälter // Größe C
 
DIN EN 283
(1991 wird z.Zt. überarbeitet) Wechselbehälter Prüfung (Klasse C und A)
 
DIN EN 284
(2006) Wechselbehälter // Abmessungen, Größen C 745 und C782 (Länge 7450 mm und 7820 mm) // bauliche Vorgaben, Normung der Anschlussmaße.
 
DIN EN 452/A1
(1995) Wechselbehälter der Klasse A // Längen von 12192 bis 13600 mm
 
DIN-EN 12195-2
Norm für Zurrgurte aus Chemiefasern
 
DIN-EN 12195-4
Norm für Zurrdrahtseile
 
DIN/EN

DIN/EN

übliche Abkürzung für Deutsches Institut für Normung e.V./Europanorm

Direktzurrung
Art der Ladungssicherung, bei der die Zurrmittel die Ladung mit ihrer Lashing Capacity LC (früher: zulässige Zugkraft Fzul) sichern (abhängig vom Zurrwinkel).
Ein Zurrverfahren, bei dem die Zurrmittel direkt an den festen Teilen der Ladung, an für diesen Zweck vorgesehenen Befestigungspunkten oder an solchen Punkten unter Einbeziehung von Hilfsmitteln wie Palette für eine Kopfschlinge befestigt wird, nennt sich Direktzurrverfahren.
 
Doppelwoche VO (EG) 561/2006

Die Lenkzeit zweier aufeinander folgender Wochen ist mit 90 Stunden festgelegt. Dabei ist zu beachten, dass als Woche die Kalenderwoche gilt und zwar von Montag 0.00 Uhr bis Sonntag 24.00 Uhr.

Drehmoment

Das Drehmoment beschreibt die Drehwirkung einer Kraft auf einen Körper. Es ist eine physikalische Größe in der klassischen Mechanik und spielt für Drehbewegungen die gleiche Rolle wie die Kraft für geradlinige Bewegungen. In Antriebswellen bestimmt das Drehmoment zusammen mit der Drehzahl die übertragene Leistung. Die international verwendete Maßeinheit für das Drehmoment ist das Newtonmeter.

Drehschemellenkung

Bei der Drehschemellenkung (Schwenkachslenkung) wird eine starre Achse als Ganzes geschwenkt, meist die Vorderachse. Die Achse ist mit dem Fahrzeug über einen Bolzen (Königsbolzen) oder ein Drehgestell (auch Drehschemel) drehbar verbunden.

Drittlandverkehr

Grundsätzlich berechtigt die Gemeinschaftslizenz auch zum Drittlandverkehr (Nicht- EU/EWR- Staat), wenn das Gebiet eines oder mehrerer EU-Mitgliedstaaten durchfahren wird; allerdings deckt die Gemeinschaftslizenz hierbei nur den Streckenanteil durchfahrener Mitgliedsstaaten ab; nicht aber jeweils den Streckenanteil des Mitgliedsstaates, in dem die Be- oder Entladung stattfindet. Die Gemeinschaftslizenz kann also nicht überall eingesetzt werden. Bei Transporten zwischen diesen Mitgliedstaaten und einem Drittland wird eine Transportgenehmigung notwendig, die vorher zu besorgen ist.

DVR

DVR      

übliche Abkürzung für Deutscher Verkehrssicherheitsrat