Das BKF-Lexikon

BKF-Lexikon

Term Definition
Fachliche Eignung des Unternehmers

Fachliche Eignung des Unternehmers

Die fachliche Eignung des Unternehmers wird in der Regel durch eine Prüfung vor der IHK erbracht.

Fahrer

Laut Verordnung (EG) Nr. 561/2006 ist jede Person Fahrer, die das Fahrzeug, sei es auch nur kurze Zeit, selbst lenkt oder sich in einem Fahrzeug befindet, um es – als Bestandteil seiner Pflichten – gegebenenfalls lenken zu können. 

Fahrer VO (EG) 561/2006

Jede Person, die das Fahrzeug, sei es auch nur kurze Zeit, selbst lenkt oder sich in einem Fahrzeug befindet, um es — als Bestandteil seiner Pflichten — gegebenenfalls lenken zu können.

Fahrpersonalverordnung

Die FPersV regelt im Kern die Lenk- und Ruhezeiten von Transporten einschließlich Anhänger oder Sattelanhänger mit mehr als 2,8t und nicht mehr als 3,5t zHM sowie die Lenk- und Ruhezeiten von Fahrzeugen, die zur Personenbeförderung dienen und im Linienverkehr mit einer Linienlänge bis zu 50 km eingesetzt werden. Sofern keine Ausnahmetatbestände (§1 Absatz 2) vorliegen, hat das Fahrpersonal dieser Fahrzeuge die Lenkzeiten, Fahrtunterbrechungen und Ruhezeiten nach Maßgabe der Artikel 4,6 bis 9 und 12 der VO (EG) Nr. 561/2006 einzuhalten.

Fahrzeug VO (EG) 561/2006

Unter „Fahrzeug“ im hier behandelten Sinne versteht man ein Kraftfahrzeug, eine Zugmaschine, einen Anhänger oder Sattelanhänger oder eine Kombination dieser Fahrzeuge gemäß den nachstehenden Definitionen:

  • Kraftfahrzeug: jedes auf der Straße verkehrende Fahrzeug mit Eigenantrieb, das normalerweise zur Personen- oder Güterbeförderung verwendet wird, mit Ausnahme von dauerhaft auf Schienen verkehrenden Fahrzeugen
  • Zugmaschine: jedes auf der Straße verkehrende Fahrzeug mit Eigenantrieb, das speziell dafür ausgelegt ist, Anhänger, Sattelanhänger, Geräte oder Maschinen zu ziehen, zu schieben oder zu bewegen, mit Ausnahme von dauerhaft auf Schienen verkehrenden Fahrzeugen
  • Anhänger: jedes Fahrzeug, das dazu bestimmt ist, an ein Kraftfahrzeug oder eine Zugmaschine angehängt zu werden
  • Sattelanhänger: ein Anhänger ohne Vorderachse, der so angehängt wird, dass ein beträchtlicher Teil seines Eigengewichts und des Gewichts seiner Ladung von der Zugmaschine oder vom Kraftfahrzeug getragen wird.
Fahrzeug-Klassen bei Omnibussen
Fahrzeugart

Mit welcher Art von Fahrzeugen darf der Einsatz einer CEMT-Genehmigung nur erfolgen? Der Einsatz einer CEMT-Genehmigung darf nur mit lärm- und schadstoffarmen Fahrzeugen erfolgen.

Fahrzeugbesatzung

Fahrzeugbesatzung  (iSd des BKrFQG)

Unter Fahrzeugbesatzung versteht man neben dem Fahrzeugführer ggf. auch weitere Personen, die von dem Unternehmer mit Aufgaben während einer vorhergehenden oder nachfolgenden Beförderung betraut sind. Hierunter fallen beispielsweise Personen zur Ablösung des Fahrers (Mehrfahrerbetrieb), Aufsichtspersonen bei Schüler- und Behindertentransporten, Fachpersonal zur Beobachtung und Prüfung im Rahmen technischer Entwicklungs- und Erprobungsfahrten sowie Kaufinteressenten oder Journalisten im Rahmen von Präsentationsfahrten.

Fahrzeugführer
Fahrzeugführer
Der Fahrzeugführer ist diejenige Person, die ein Gerät zur Fortbewegung, ein Fahrzeug, bewusst lenkt oder steuert. Umgangssprachlich spricht man vom Fahrer oder Lenker; der Begriff Fahrzeugführer findet sich dagegen in juristischen Definitionen und Verordnungen zum Verkehrsrecht.
 
Fahrzeughalter
Fahrzeughalter ist, wer das Fahrzeug auf eigene Rechnung in Gebrauch hat und die Verfügungsgewalt darüber besitzt. Dabei ist nicht entscheidend, wer als Halter im Fahrzeugschein steht oder wer den Fahrzeugbrief verwahrt. Beispiel: Ein Großvater lässt einen Pkw seiner Enkelin auf seinen Namen zu, weil er einen höheren Schadenfreiheitsrabatt bei der Versicherung bekommt. Die Enkelin hat das Fahrzeug jedoch gekauft, begleicht die Rechnungen und benutzt das Fahrzeug ausschließlich. Halter ist somit die Enkelin. Bei Leasing-Fahrzeugen ist Halter generell der Leasingnehmer.
 
Ferryringe

Ferryringe

Sie sehen aus wie Zurrpunke. Sie sind für die sichere Verladung beim Seetransport gedacht.

Feststellbremsanlage

Sie dient dazu, das Fahrzeug im stehenden Zustand zu sichern. Die Feststellbremsanlage muss auch bei einem Defekt der Hydraulik- oder Druckluftanlage funktionsfähig bleiben.

Finanzielle Leistungsfähigkeit des Unternehmers

Finanzielle Leistungsfähigkeit des Unternehmers

Die finanzielle Leistungsfähigkeit des Unternehmers wird durch Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Krankenkasse, Berufsgenossenschaft, Finanzamt und Gemeinde (Stadt) nachgewiesen.

Fördermittel

Förderanlagen oder Fördermittel sind Maschinen und Anlagen, die zum Fördern von Fördergütern verwendet werden.

Formschluss-Ladungssicherung
Formschluss-Ladungssicherung
Die Ladung wird über Fahrzeug-Aufbauwände, wie z.B. Stirn-/Rückwand und die Seitenwände abgestützt. Eine Formschluss-Ladungssicherung kann auch über Sperrbalken, Schubklötze, Zwischenwände oder aber über Direktzurren von Zurrgurten oder Ketten sichergestellt werden.
Bei einer Kombination von Gurten / Ketten mit z.B. Schubnocken, muss die Dehnungen der Zurrelemente berücksichtigt werden.
Voraussetzung für eine Formschluss-Ladungssicherung ist, dass die eingesetzten Ladungssicherungs-Elemente den während der Fahrt auftretenden dynamischen Kräften standhalten.
Die Ladung muss nach einer Kurvenfahrt wieder auf der Fahrzeugladefläche ohne nennenswerten Überstand stehen, die zulässige Fahrzeugbreite muss eingehalten sein.
Die auftretenden dynamischen Kräfte sind in der VDI 2700 aufgeführt. Der Reibbeiwert zwischen der Ladung und dem Fahrzeugboden, sowie die Verpackung der Ladung spielen bei den auftretenden dynamischen Kräften eine entscheidende Rolle.
Eine standsichere Ladeeinheit übt z.B. beim Bremsen nur noch unten über den Palettenfuß eine entsprechende Schubkraft aus; in diesem Beispiel ist die Ladungssicherung in Fahrzeug-Längsrichtung einfach auszuführen.
 
FPersG

FPersG 

übliche Abkürzung für  Fahrpersonalgesetz

FPersV

FPersV  

übliche Abkürzung für Fahrpersonalverordnung

Frachtführer
Ein Frachtführer ist eine Person, die den Transport einer Ladung bzw. eines Frachtguts tatsächlich durchführt. Dies gilt unabhängig davon, welche Transportmittel eingesetzt werden und welcher Transportweg gewählt wird, also nicht nur für Transporte über Straße und Schiene, sondern auch auf dem Wasser- oder Luftweg. Im Straßenverkehrsgewerbe kann ein Frachtführer einen oder mehrere Lkw haben und ist eigentlich Subunternehmer der Speditionen. In nur seltenen Fällen ist er der direkte Auftragnehmer des Kunden, der eine Ware zu transportieren hat. An den Fahrzeugen lässt sich oft nicht gleich der Frachtführer ablesen, da sie meistens die großen Werbeschriften der Speditionen tragen, mit denen sie vertraglich verbunden sind. Nur kleinere Aufschriften, meist am Fahrerhaus angebracht, zeigen den Frachtführer an. Verantwortlich bezüglich der Lieferung ist der Frachtführer meist nur der Spedition gegenüber. Nur in Bezug auf die Einhaltung der Verkehrsvorschriften ist er selbst verantwortlich.
 
Frachtvertrag

Durch den Frachtvertrag wird der Frachtführer verpflichtet, das Gut zum Bestimmungsort zu befördern und dort an den Empfänger abzuliefern. Der Absender wird verpflichtet, die vereinbarte Fracht zu zahlen.

Diese Vorschriften gelten, wenn das Gut zu Lande, auf Binnengewässern oder mit Luftfahrzeugen befördert werden soll und die Beförderung zum Betrieb eines gewerblichen Unternehmens gehört

Freistellungs-Verordnung

Die Freistellungs-Verordnung beschreibt jene Beförderungsfälle, die von den Vorschriften des Personenbeförderungsgesetzes befreit sind. Hierunter fallen:

  • Beförderungen mit Kraftfahrzeugen außerhalb öffentlicher Straßen und Plätze im Sinne des Straßenverkehrsgesetzes.
  • Beförderungen mit Kraftfahrzeugen in Ausübung hoheitlicher Tätigkeit.
  • Beförderungen mit Personenkraftwagen, die nach ihrer Bauart und Ausstattung zur Beförderung von nicht mehr als sechs Personen (einschließlich Fahrer) geeignet und bestimmt sind, es sei denn, dass für die Beförderung ein Entgelt zu entrichten ist.
Futtermitteltransporte

Es ist bei Futtermitteltransporten immer darauf zu achten, dass keine Verunreinigungen durch den Transport entstehen, die gegen die Verbote beim Behandeln verstoßen

FZUL
Ein Frachtführer ist eine Person, die den Transport einer Ladung bzw. eines Frachtguts tatsächlich durchführt. Dies gilt unabhängig davon, welche Transportmittel eingesetzt werden und welcher Transportweg gewählt wird, also nicht nur für Transporte über Straße und Schiene, sondern auch auf dem Wasser- oder Luftweg. Im Straßenverkehrsgewerbe kann ein Frachtführer einen oder mehrere Lkw haben und ist eigentlich Subunternehmer der Speditionen. In nur seltenen Fällen ist er der direkte Auftragnehmer des Kunden, der eine Ware zu transportieren hat. An den Fahrzeugen lässt sich oft nicht gleich der Frachtführer ablesen, da sie meistens die großen Werbeschriften der Speditionen tragen, mit denen sie vertraglich verbunden sind. Nur kleinere Aufschriften, meist am Fahrerhaus angebracht, zeigen den Frachtführer an. Verantwortlich bezüglich der Lieferung ist der Frachtführer meist nur der Spedition gegenüber. Nur in Bezug auf die Einhaltung der Verkehrsvorschriften ist er selbst verantwortlich.