Das BKF-Lexikon

BKF-Lexikon

Term Definition
K-Faktor

K-Faktor

Der K-Faktor ist ein Korrektur-Faktor, auch Übertragungsbeiwert genannt. Dieser Faktor soll den Kraftverlust durch die (Seil-)Reibung des Zurrmittels an den Kanten der Ladung beim Niederzurren pauschal berücksichtigen. Er kann mit 1,5 angesetzt werden, wenn eine Spannvorrichtung am Zurrmittel eingesetzt wird. Der Wert kann bis zu einem Faktor von 2 angesetzt werden, wenn zwei Spannvorrichtungen am Zurrmittel eingesetzt werden, oder wenn die Kantenwinkel sehr glatt sind und dadurch die einseitig eingeleiteten Vorspannkräfte gut auf die gegenüberliegenden Seite verteilt werden.

Kabotage

Kabotage bedeutet: Transportdienstleistungen innerhalb eines Landes, die von ausländischen Verkehrsunternehmen erbracht werden.

Karkasse

Wie alle Luftreifen sind auch Nutzfahrzeugreifen aus einer Karkasse, zwei Kernen mit Wulst, den Seitenwänden, einem umlaufenden Gürtel sowie der profilierten Lauffläche aufgebaut. Die Karkasse ist der Unterbau des Reifens und besteht bei Radialreifen aus ein oder zwei radial verlaufenden Lagen aus gummierten Stahlcord, welche um die aus Stahldrahtkernen bestehenden Wulste herumgelegt sind.

Klasse D

Kraftfahrzeuge, die zur Beförderung von mehr als acht Personen außer dem Fahrzeugführer ausgelegt und gebaut sind (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg)

Klasse D1

Kraftfahrzeuge bis 8 m Länge, die zur Beförderung von mehr als acht und nicht mehr als 16 Personen außer dem Fahrzeugführer ausgelegt und gebaut sind (auch mit Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von nicht mehr als 750 kg).

Klasse D1E

Kombinationen aus einem Zugfahrzeug der Klasse D1 und einem Anhänger über 750 kg zulässige Gesamtmasse. zGM des Anhängers ≤ Leermasse des Fahrzeugs Keine Personenbeförderung im Anhänger

Klasse DE

Kombinationen aus einem Zugfahrzeug der Klasse D und einem Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg. zGM

Klassifizierung des Gefahrgutrechts

Soll ein Stoff oder Gegenstand befördert werden, muss geklärt werden, ob es sich überhaupt um Gefahrgut handelt. Der Teil „Klassifizierung“ des Gefahrgutrechtes enthält dazu Untersuchungsmethoden und Klassifizierungsroutinen. Wenn dann bekannt ist, worum es sich handelt und mit welchen Gefahren gerechnet werden muss, kann geregelt werden, in welchen Behältnissen ein sicherer Transport möglich ist. Wichtig ist hierbei eine äußere sichtbare Deklaration.

Kodifikation

Systematische Zusammenfassung der Rechtssätze eines Rechtsgebiets in einem einheitlichen Gesetzeswerk.

KOM

KOM     

übliche Abkürzung für Europäische Kommission

KOM

KOM (Kraftomnibus), Kraftfahrzeuge, die nach ihrer Bauart und Einrichtung zur Personenbeförderung bestimmt sind und mehr als acht Sitzplätze außer dem Fahrzeugführersitz haben.

Kombi- oder Universalbus

Verkehrsunternehmen benötigen zur Vermeidung größerer Stillstandzeiten KOM, die sie sowohl im Kurzreiseverkehr als auch im Überlandlinien- oder Stadtlinienverkehr sowie für die Beförderung von Schülern einsetzen können.

Diese KOM müssen hinsichtlich der Bau- und Ausrüstungsvorschriften die Anforderungen für alle Einsatzarten erfüllen und erhalten dementsprechend auch eine Zulassung für den Einsatz als Reisebus und als Linienbus.

Kontingentierung von CEMT-Genehmigungen

Bei den CEMT-Genehmigungen gibt es eine Kontingentierung. Je nach Umweltfreundlichkeit der eingesetzten LKW gilt die Kategorie „grünes“, „supergrünes und sicheres“, „EURO3 sicheres“ sowie „EURO4 sicheres“ Fahrzeug. Auch für „EURO VI sichere“ Kraftfahrzeuge gibt es mittlerweile ein Muster für den Nachweis.

Kontrolle

Kontrolle

Berufskraftfahrer und ihre Fahrzeuge werden in Deutschland durch Autobahnpolizei, Zoll und Bundesamt für Güterverkehr (BAG) kontrolliert. 

Kontrollkarte

Wie erhalten Kontrollbeamte Zugriff auf im DTCO gespeicherte Daten?

Kontrollbeamte weisen sich mit einer Kontrollkarte als berechtigte Personen aus. Der Kontrollmodus identifiziert den Kontrollbeamten und ermöglicht das Anzeigen, Ausdrucken und Herunterladen aller gespeicherten Daten.

Kontrollmittel

Welche Kontrollmittel, unabhängig vom Fahrzeugtyp, stehen dem Kraftfahrer zur Dokumentation seiner Arbeit generell zur Verfügung?

Kontrollgeräte: analoge oder digitale Geräte (Fahrtenschreiber, EU-Kontrollgeräte, DTCO) Kontrollmittel: Fahrerkarte, Ausdrucke, Schaublätter

Persönliche Aufzeichnungen: Persönliches Kontrollbuch, Schaublattbeschriftungen

Kopflashing
Das Kopflashing ist eine besondere Art des Diagonalzurrens. Ein Zurrmittel wird als Lashing um die Ladung geführt und mit den Zurrpunkten verbunden.
 
Kraftschluss-Ladungssicherung

Kraftschluss-Ladungssicherung

Bei der Kraftschluss-Ladungssicherung wird die Ladung durch Zurrmittel auf den Fahrzeugboden gedrückt. Der hier vorherrschende Reibbeiwert z.B. zwischen der Palette und dem Fahrzeugboden und / oder zwischen der Ladung und der Palette bzw. zu der Ladung untereinander, bestimmt die erforderliche Zurrmittel-Vorspannkraft (STF).

KraftStG

KraftStG             

übliche Abkürzung für Kraftfahrzeugsteuergesetz

Kraftstoffmengenzufuhrmessung

Der Einsatz elektronisch geregelter Dieseleinspritzsysteme ermöglicht, genauso wie bei der elektronischen Benzineinspritzung, eine exakte Regelung des Einspritzbeginns, verbunden mit äußerst genauer Kraftstoffmengenzufuhrmessung.

Kraftverkehrsmeister (KVM)

Der Kraftverkehrsmeister (KVM) bzw. geprüfte Meister für Kraftverkehr (KVM) ist ein öffentlich-rechtlich anerkannter Abschluss auf Meisterebene, der nach einer erfolgreich absolvierten, branchenbezogenen gewerblich-technischen Aufstiegsfortbildung gemäß Berufsbildungsgesetz vergeben wird. Die bundeseinheitliche Prüfung erfolgt auf Grundlage einer besonderen Rechtsverordnung vor dem Prüfungsausschuss einer Industrie- und Handelskammer (IHK).

Kraftwagenspediteur

Ein Kraftwagenspediteur ist eine Kombination aus Spediteur und Fuhrunternehmer, also ein Spediteur, der die Besorgung der Beförderung mit eigenen Kraftfahrzeugen durchführt. In diesem Sinne ist er dann auch Transportunternehmer. Man spricht in diesem Fall vom „Spediteur im Selbsteintritt“

KrFArbZG

KrFArbZG (Gesetz zur Regelung der Arbeitszeit von selbständigen Kraftfahrern)

Dieses Gesetz regelt die Arbeitszeit von selbständigen Kraftfahrern die hauptsächlich Fahrtätigkeiten im Bereich des Straßentransports ausüben

Kronenstock
Kronenstock oder Kronenständer
Kronenstöcke oder Kronenständer sind Gestelle aus Stahl, auf denen die verschiedensten Arten von Drähten transportiert werden können. Die Tragfähigkeit liegt bei 750 - 2500 kg.
 
KSchG

KSchG   

übliche Abkürzung für Kündigungsschutzgesetz

Kühlkette

Eine Kühlkette ist das durchgängige System der Kühlung beim Transport zwischen Hersteller, Großhändler, Händler und Verbraucher; insbesondere von Lebensmitteln.

Kühlmittel

Bei einigen Motoren gibt es noch eine reine Luftkühlung. In der Regel gelangt heute die Wasserkühlung zum Einsatz. Öl und ein Gemisch aus Kühlmittel mit Wasser stehen dabei im Wärmeaustausch.

Kupplung

Die Kupplung dient dazu, den Motor vom Getriebe zu trennen, um den Kraftfluss zu unterbrechen. Sie muss beim Anfahren die Antriebskraft dosierbar in den Antriebsstrang überführen.

Kupplung prüfen:

-Feststellbremse anziehen;

-Höchsten Gang einlegen;

- Bei gleichzeitigem Gas geben jetzt langsam einkuppeln.

Lässt sich der Motor „abwürgen“ ist die Kupplung noch in Ordnung.

Rutscht sie bei völlig entlastetem Pedal durch, ist sie verschlissen.

Kupplungsspiel

Ein Leerweg von etwa zwei Zentimetern beim Bedienen des Kupplungspedals.

Kupplungssysteme

Es gibt Einscheibenkupplungen, ausgeführt als Schraubenfeder- oder Membranfederkupplungen, sowie Zweischeibenkupplungen. Häufig werden die Kupplungen hydraulisch betätigt, damit entfallen lange Gestänge oder Seile. Kupplungen mit hohen Betätigungskräften werden oft mit Kupplungsverstärkern ausgestattet.

Kupplungsverstärker

Sind meistens hydraulisch arbeitende, Pedalkraft unterstützende Systeme, die den Kupplungsvorgang beim Ein- und Auskuppeln sowie im eingekuppelten Zustand mit Kräften unterstützt, die mit Übertotpunktfedern nicht mehr möglich sind.

KV

KV         

übliche Abkürzung für Krankenversicherung