Das BKF-Lexikon

BKF-Lexikon

Term Definition
Ladedruckregelung

Mit zunehmender Motordrehzahl erhöht sich der Ladedruck des Turboladers. Die Turboladergeometrie wird so ausgelegt, dass bei niedrigen Drehzahlen ein nutzbarer Ladedruck entsteht. Das bedeutet aber, dass er bei hohen Drehzahlen auf ein unzulässiges Maß ansteigen würde, also muss der Ladedruck geregelt werden, um folgende Aufgaben zu erfüllen:

Erhöhung der Motorlebensdauer; Optimale Anpassung des Ladedrucks an den Lastzustand des Motors; Gleichmäßiger Ladedruck über ein weites Drehzahlspektrum

Ladungssicherung

Ladungssicherung bezeichnet das Sichern von Ladungen (Frachtgütern) im Straßen-, Eisenbahn-, Luft- und Schiffsverkehr gegen die beim Transport auftretenden physikalischen Bewegungskräfte und dient der Transportsicherheit.

LAG

LAG       

übliche Abkürzung für Landesarbeitsgericht

Leerfahrten

Leerfahrten (iSd des BKrFQG)

Aufgrund der Anknüpfung des Gesetzes an den Begriff der Beförderung sind Leerfahrten vom Anwendungsbereich des BKrFQG nicht erfasst. Eine Leerfahrt liegt vor, wenn weder eine Beförderung von Gütern noch von Personen erfolgt. Eine Leerfahrt liegt auch dann noch vor, wenn sich in dem Fahrzeug Mittel zur Ladungssicherung in dem Umfang befinden, wie diese üblicherweise zur Sicherung von Ladung auf dem jeweiligen Fahrzeug erforderlich sind.  

Leitlinie 1

Beschäftigt sich mit der Abweichung von den Mindestruhezeiten und maximalen Lenkzeiten

Leitlinie 2

Leitlinie 2

Beschäftigt sich mit der Erfassung der Zeiten, die ein Fahrer aufwendet, um sich zu einem Ort zu begeben, bei dem es sich nicht um den üblichen Ort der Übernahme oder Übergabe seines Fahrzeugs handelt

Leitlinie 3

Leitlinie 3

Beschäftigt sich mit der Anordnung einer Unterbrechung einer Ruhepause oder einer täglichen oder

wöchentlichen Ruhezeit zum Bewegen eines Fahrzeugs an einem Terminal, einem Parkplatz oder

einer Grenze

Leitlinie 4

Leitlinie 4

Beschäftigt sich mit Aufzeichnung der Lenkzeiten durch digitale Fahrtenschreiber bei Fahrten, die mit häufigen Stopps verbunden sind

Leitlinie 5

Leitlinie 5

Beschäftigt sich mit dem Formblatt zur Bescheinigung von Tätigkeiten

Leitlinie 6

Leitlinie 6

Beschäftigt sich mit der Aufzeichnung der Zeiten, die der Fahrer in einer Eisenbahn oder auf einem Fährschiff verbringt

Leitlinie 7

Leitlinie 7

Befasst sich mit der Fragestellung, was die Begrifflichkeit „innerhalb von 24 Stunden“ im Sinne von Artikel 8 Absätze 2 und 5 der Verordnung (EG) Nr. 561/2006 bedeutet.

Leitlinie 8

Leitlinie 8

Gibt Hinweise, wie sich der Fahrer bei Verlust, Diebstahl, Beschädigung oder Fehlfunktion der Fahrerkarte korrekt verhält – Grundlage: Artikel 29 der VO (EU) Nr. 165/2014.

Leitlinien der EU Kommission

Die Verordnungen und Richtlinien, die auf Ebene der EU die Lenk-, Ruhe- und Arbeitszeiten des Fahrpersonals (Sozialvorschriften) regeln, lassen trotz des in manchen Teilen hohen Detaillierungsgrades Spielraum für Interpretationen und Auslegungen. Um die unzähligen verbleibenden Unklarheiten zu minimieren, werden seitens der EU-Kommission Leitlinien veröffentlicht

Lenk- und Ruhezeiten

Die Lenk- und Ruhezeiten für Fahrer von Fahrzeugen mit einer zulässigen Höchstmasse einschließlich Anhänger von über 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht (zGG) im gewerblichen Güter- oder Personenverkehr sind innerhalb der Europäischen Gemeinschaft in der Verordnung (EG) 561/2006 geregelt. In Deutschland werden zudem durch die Fahrpersonalverordnung (FPersV) bereits Fahrzeuge ab 2,8 t zGG erfasst.

Lenkrollradius

Der Lenkrollhalbmesser ist die Abweichung der Schwenkachse des Rads von der Mitte der Reifenaufstandsfläche auf Höhe des Spurpunkts (Fahrbahn)

Lenkung

Prinzipiell funktioniert die Lenkung so, dass das Lenkgetriebe die Drehbewegung des Lenkrades auf das Lenkgestänge überträgt. Die Drehbewegungen setzt das Lenkgetriebe in Hin- und Herbewegungen um. Für unterschiedliche Fahrzeuganforderungen und im Laufe der fortschreitenden technischen Entwicklung haben sich unterschiedliche Lenksysteme etabliert.

o            Mechanische Lenkungen

o            Zahnstangenlenkungen

o            Kugelumlauflenkungen

o            Spindelfingerlenkungen

o            Hydraulisch unterstützte Lenkungen

o            Elektromechanische Lenkungen

Lenkzeit VO (EG) 561/2006

Als Lenkzeit gelten alle Zeiten, die mit der Fahrertätigkeit im Zusammenhang stehen und dementsprechend vom Kontrollgerät als Lenkzeit registriert wurden. Hierzu zählen auch Aufenthalte an Ampeln, Bahnübergängen oder bei Staus. Solange der Motor läuft, handelt es sich um Lenkzeit

Lenkzeitunterbrechnung VO (EG) 561/2006

Lenkzeitunterbrechung: Gesetzlich vorgeschriebene Zeit, während der das Fahrzeug nicht gelenkt werden darf. Der Fahrzeugführer darf während dieser Zeit keine anderen Arbeiten ausführen. Zur Lenkzeitunterbrechung zählen Ruhepausen, Ruhezeiten, Wartezeiten sowie Anwesenheitszeiten, die in einem fahrenden Fahrzeug, auf einer Fähre oder in einem Zug verbracht werden, ohne dass gelenkt wird, ab einer zusammenhängenden Zeit von 15 Minuten. Somit zählen Rangier- und Ladetätigkeiten nicht dazu.

Linienverkehr (Ortslinienverkehr, Nachbarortslinienverkehr, Regionalverkehr, Überlandverkehr, Fernlinienverkehr)

Linienverkehr liegt nur vor, wenn der Verkehr jedermann zur Verfügung steht und demzufolge auf der Hin- und Rückfahrt ein ständiger Fahrgastwechsel eintritt.

Linienverkehr ist eine zwischen bestimmten Ausgangs- und Endpunkten eingerichtete regelmäßige Verkehrsverbindung, auf der Fahrgäste an bestimmten Haltestellen ein- und aussteigen können. Er setzt nicht voraus, dass ein Fahrplan mit bestimmten Abfahrts- und Ankunftszeiten besteht oder Zwischenhaltestellen eingerichtet sind. Personenbeförderungsgesetz (PBefG)

LMBG

LMBG   

übliche Abkürzung für Lebensmittel und Bedarfsgegenständegesetz

LMTV

LMTV   

übliche Abkürzung für Lebensmitteltransportbehälter Verordnung

Logistische Kette

Heute versteht man unter Logistik eine ganze Reihe von Prozessen, die nicht mehr von einem Unternehmen allein effektiv umgesetzt werden können. Solche Prozessketten können alle Leistungen von der Beschaffung über die Produktion, den Vertrieb und die Entsorgung umfassen. Durch das Schaffen derartiger logistischer Ketten können sich die Einzelunternehmen stärker auf ihr eigentliches Kerngeschäft konzentrieren und freie Kapazitäten gewinnen.

Luftdruck und Tragfähigkeit eines Reifens

Der Luftdruck beeinflusst die Tragfähigkeit des Reifens. Je mehr der Luftdruck des Reifens abfällt, umso geringer wird dessen Tragfähigkeit. Der richtige Reifendruck ist ausschlaggebend für die Höhe des Rollwiderstandes und die Lebensdauer des Reifens.