Das BKF-Lexikon

BKF-Lexikon

Term Definition
Masse
Die Masse ist eine Eigenschaft der Materie und eine physikalische Grundgröße. Ihre internationale Einheit ist das Kilogramm. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird die Masse häufig als Gewicht bezeichnet.
 
Masseln

Masseln

Kleinere Barren werden auch als Masseln bezeichnet.

Maut

Hierbei handelt es sich um eine Gebühr für die Nutzung von Straßen, Brücken, Autobahnen und Tunnel.

Maximale Wochenlenkzeit VO (EG) 561/2006

Nach der Neuregelung der VO (EG) 561/2006 ist die Obergrenze der wöchentlichen Lenkzeit nunmehr auf 56 Stunden begrenzt.

Meldepflichten Futtermitteltransport

Wer im Rahmen seines beruflichen oder gewerbsmäßigen Umgangs mit Futtermitteln Kenntnis darüber erhält, dass ein Futtermittel so hoch mit unerwünschten Stoffen belastet ist, dass es bei bestimmungsgemäßer und sachgerechter Verfütterung eine schwerwiegende Gefahr für die menschliche oder tierische Gesundheit darstellt, hat die zuständige Behörde unverzüglich davon zu unterrichten, selbst wenn die Vernichtung der Futtermittel beabsichtigt ist.

Merkmale der CMR

Bei ihrer Schaffung wurde vor allem Wert auf die Vereinheitlichung der Beförderungspapiere, der Haftungsregelungen und der Durchsetzung daraus resultierender Schadensersatzansprüche gelegt.

Mitführpflichten beim Führen eines Fahrzeugs mit analogem Kontrollgerät

o            Fahrerkarte, falls Sie eine besitzen

o            Führerschein

o            Schaublatt des aktuellen Tages

o            Diagrammscheiben der letzten 28 Kalendertage

o            Bescheinigung über berücksichtigungsfreie Tage nach § 20 Abs. 1 Fahrpersonalverordnung und nach VO (EG) 561/2006, Art. 6, Abs. 5

o            Alle während des laufenden Tages und der vorausgehenden 28 Tage erstellten handschriftlichen Aufzeichnungen

o            Bei Defekt des Kontrollgeräts: Handschriftliche Aufzeichnungen

Mitführpflichten beim Führen eines Fahrzeugs mit digitalem Kontrollgerät

o            Fahrerkarte

o            Führerschein

o            Bescheinigung über berücksichtigungsfreie Tage nach § 20

Abs. 1 Fahrpersonalverordnung und nach VO (EG) 561/2006, Art. 6, Abs. 5

o            alle in der EU-VO 3821/86 und der EU-VO 561/06 vorgeschriebenen Ausdrucke aus dem Kontrollgerät

o            Bei Defekt, Verlust oder Diebstahl der Fahrerkarte: Tagesausdrucke mit handschriftlichen Angaben

o            Bei Defekt des Kontrollgeräts: Handschriftliche Aufzeichnungen

Mitführpflichten beim Führen von Fahrzeugen im Mischbetrieb

Es sind die Mitführpflichten für das digitale und das analoge Kontrollgerät zu erfüllen:

o            Fahrerkarte

o            Führerschein

o            Schaublätter, handschriftliche oder digitale Aufzeichnungen und/oder die nach der VO (EG) Nr. 561/2006 und der VO (EWG) Nr. 3821/85 vorgeschriebenen Ausdrucke des laufenden Tages und der vorhergehenden 28 Tage, an denen ein Fahrzeug geführt wurde, welches unter die VO (EG) Nr. 561/2006 oder §1 FPersV fällt.

o            Bescheinigungen nach §20 FPersV, falls der Fahrer im mitführungspflichtigen Zeitraum kein Fahrzeug gelenkt hat, welches unter die VO (EG) Nr. 561/2006 oder

  • 1 FPersV fällt, krank war, Urlaub hatte oder ein Fahrzeug im Rahmen einer Ausnahme nach der FPersV oder der VO (EG) Nr. 561/2006 gelenkt hat.
Mitführungspflichten im Geltungsbereich der CEMT- Resolution

Folgende Papiere sind mitzuführen:

o            CEMT-Genehmigung bzw. CEMT-Umzugsgenehmigung

o            Fahrtenberichtheft (nicht bei CEMT-Umzügen)

o            CMR-Frachtbrief

Mitnahme von Sachen im Personenverkehr

(1)          Ein Anspruch auf Beförderung von Sachen besteht nach BefBedV nicht. Handgepäck und sonstige Sachen werden bei gleichzeitiger Mitfahrt des Fahrgasts und nur dann befördert, wenn dadurch die Sicherheit und Ordnung des Betriebs nicht gefährdet und andere Fahrgäste nicht belästigt werden können.

(2)          Von der Beförderung sind gefährliche Stoffe und gefährliche Gegenstände ausgeschlossen, insbesondere

o            explosionsfähige, leicht entzündliche, radioaktive, übelriechende oder ätzende Stoffe,

o            unverpackte oder ungeschützte Sachen, durch die Fahrgäste verletzt werden können,

o            Gegenstände, die über die Wagenumgrenzung hinausragen.

(3)          Die Pflicht zur Beförderung von Kleinkindern in Kinderwagen richtet sich nach den Vorschriften des § 2 Satz 1 BefBedV . Nach Möglichkeit soll das Betriebspersonal dafür sorgen, dass Fahrgäste mit Kind im Kinderwagen nicht zurückgewiesen werden. Die Entscheidung über die Mitnahme liegt beim Betriebspersonal.

(4)          Der Fahrgast hat mitgeführte Sachen so unterzubringen und zu beaufsichtigen, dass die Sicherheit und Ordnung des Betriebs nicht gefährdet und andere Fahrgäste nicht belästigt werden können.

(5)          Das Betriebspersonal entscheidet im Einzelfall, ob Sachen zur Beförderung zugelassen werden und an welcher Stelle sie unterzubringen sind.

Mitnahme von Tieren im Personenverkehr

(1)          Auf die Beförderung von Tieren ist § 11 BefBedV Abs. 1, 4 und 5 anzuwenden.

(2)          Hunde werden nur unter Aufsicht einer hierzu geeigneten Person befördert. Hunde, die Mitreisende gefährden können, müssen einen Maulkorb tragen.

(3)          Blindenführhunde, die einen Blinden begleiten, sind zur Beförderung stets zugelassen.

(4)          Sonstige Tiere dürfen nur in geeigneten Behältern mitgenommen werden.

(5)          Tiere dürfen nicht auf Sitzplätzen untergebracht werden.

Motorbauweisen

In unsere heutigen Kraftfahrzeuge werden fast ausschließlich Hubkolbenmotoren eingebaut. In Nutzkraftfahrzeuge, Lastkraftwagen und Omnibusse werden vorwiegend Motoren nach dem Dieselprinzip mit mehreren Zylindern eingebaut. Dies sind V-Motoren, Reihenmotoren und Boxermotoren.

Motorkühlung

In der Regel gelangt heute bei Fahrzeugen die Wasserkühlung mit Korrosions- und Frostschutzzusatz zum Einsatz. Bei stark beanspruchten Motoren in Nutzfahrzeugen reichen derartige Maßnahmen nicht mehr aus und deshalb werden heutzutage nicht nur der Motor sondern ebenfalls eine Reihe von Nebenaggregaten z. B. mit einer Ölkühlung in kompliziert abgestimmten Systemen gekühlt. Man spricht in der Gesamtbetrachtung dann von einem Thermomanagement.

MuSchG

MuSchG              

übliche Abkürzung für Mutterschutzgesetz