Das BKF-Lexikon

Term Definition
Formschluss-Ladungssicherung
Formschluss-Ladungssicherung
Die Ladung wird über Fahrzeug-Aufbauwände, wie z.B. Stirn-/Rückwand und die Seitenwände abgestützt. Eine Formschluss-Ladungssicherung kann auch über Sperrbalken, Schubklötze, Zwischenwände oder aber über Direktzurren von Zurrgurten oder Ketten sichergestellt werden.
Bei einer Kombination von Gurten / Ketten mit z.B. Schubnocken, muss die Dehnungen der Zurrelemente berücksichtigt werden.
Voraussetzung für eine Formschluss-Ladungssicherung ist, dass die eingesetzten Ladungssicherungs-Elemente den während der Fahrt auftretenden dynamischen Kräften standhalten.
Die Ladung muss nach einer Kurvenfahrt wieder auf der Fahrzeugladefläche ohne nennenswerten Überstand stehen, die zulässige Fahrzeugbreite muss eingehalten sein.
Die auftretenden dynamischen Kräfte sind in der VDI 2700 aufgeführt. Der Reibbeiwert zwischen der Ladung und dem Fahrzeugboden, sowie die Verpackung der Ladung spielen bei den auftretenden dynamischen Kräften eine entscheidende Rolle.
Eine standsichere Ladeeinheit übt z.B. beim Bremsen nur noch unten über den Palettenfuß eine entsprechende Schubkraft aus; in diesem Beispiel ist die Ladungssicherung in Fahrzeug-Längsrichtung einfach auszuführen.